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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2016 - Beitrag vom 25.08.2006

Diana Ross - Blue
Tatjana Zilg

"Upside down you turn on me" - Wer hat nicht Mitte der 80er zu dem Number One Hit der Soul Queen in der Disco getanzt? Eine ganz andere Seite der S├Ąngerin zeigt die Jazz-Perle "Blue".



Motown, der Labelname ist heute ein weltweit anerkanntes Indiz f├╝r hochwertigen Soul. Gemeinsam mit Musik-Ikonen wie Marvin Gaye, Stevie Wonder, The Four Tops, Martha Reeves & the Vandellas und The Temptations wuchs das Label vom kleinen Start-Up mit Sitz in Detroit zu einer der wichtigsten Hit-Schmieden der Welt.
Zudem trug Motown immens dazu bei, das Popul├Ąr-Musik-Business f├╝r afro-amerikanische K├╝nstlerInnen zu ├Âffnen und ihnen zu erm├Âglichen, ihre Platten auf dem kommerziellen Markt zu verkaufen.

Ein erster gro├čer Erfolg von Motown waren "The Supremes", die das Label 1964 unter Vertrag nahm. Eine der drei jungen Damen mit den kr├Ąftigen, wohlklingenden Stimmen war die damals zwanzigj├Ąhrige Diana Ross. 12 Hits landeten die Supremes, bis Diana 1970 ihre Solokarriere startete, die sich genauso raketenartig entwickelte wie der Erfolg von The Supremes und Motown Records.

Und auch die Leinwand eroberte sich die talentierte S├Ąngerin mit Elan und in Windeseile: Sie spielte in der Verfilmung der Billie Holiday-Biographie "Lady Sings the Blues" die Hauptrolle und wurde 1973 als beste Darstellerin f├╝r einen Oscar nominiert. Zwar fiel die Wahl der Jury dann letztlich doch nicht auf sie, aber die Konkurrenz war auch mehr als w├╝rdig: In diesem Jahr ging er an Liza Minnelli f├╝r ihre Rolle in "Cabaret". "Lady Sings the Blues" wurde zum Kassenschlager und bekam mehrere internationale Preise. Der Soundtrack, auf dem Diana Ross zahlreiche St├╝cke der Jazzlegende interpretierte, wurde zum Klassiker.

Zeitgleich nahm sie ein komplettes weiteres Album mit Jazz-Standards auf, welches bis jetzt verschollen war und unver├Âffentlicht blieb. Die Songs waren stilistisch den unvergessenen Aufnahmen von Billie Holiday nicht un├Ąhnlich, und man kann ohne Umschweife behaupten, dass sie zu den sch├Ânsten und emotionalsten Songs geh├Âren, die Diana Ross je aufgenommen hat.
Dennoch blieben sie bis heute unentdeckt in der Schublade liegen!

Broadway-Flair strahlen alle der 16 Titel aus, angenehm sanft erklingt Dianas vielseitige Stimme zu klassisch sch├Ânen Jazz-Melodien mit swingenden Trompeten-T├Ânen und eleganten Piano-Passagen. Perfekt verbindet sich ihre zwischen s├╝├člichem Schmerz und schmerzlichem Gl├╝ck oszillierende Stimme mit den weich flie├čenden, sich allm├Ąhlich entwickelnden Rhythmen ihrer Begleitmusiker. Tanzbar, aber in ganz anderer Weise als ihre anschlie├čenden Erfolge, denn auf Anraten von Motown-Mastermind Berry Gordy wandte sich Diana nach ihrem filmischen Jazz-Abenteuer verst├Ąrkt der Pop-Welt zu. "Touch Me In The Morning" wurde zum riesigen Nummer-Eins-Hit und brannte sie als Soul- und Disco-Star in die K├Âpfe der Musikfans ein.

Einerseits schade, denn so geriet ihr Potential als l├Ąssig-verruchte Jazz-Lady
in Vergessenheit, anderseits Gl├╝ck, denn dadurch kann die Motown-Grande-Dame nun ihre H├ÂrerInnenschaft und alle anderen neugierigen MusikliebhaberInnen
mit einem anspruchsvollen Jazz-Album aus der Anfangszeit ihrer Karriere als Solos├Ąngerin ├╝berraschen.

Besonders gelungen und zu einem ersten Antesten bestens geeignet sind das kuschelig-langsame "But Beautiful", das Flamenco-angehauchte "Little Girl Blue" und das Steptanz-geeignete "Love Is Here To Stay"

AVIVA-Tipp: Fein abgestimmtes, unaufdringlich verf├╝hrendes Jazz-Album von einer der charismatischsten S├Ąngerinnen der Pop-History.

Diana Ross
Blue

Motown, V├ľ 25. August 2006
EAN: 0602498870037
18,99 Euro
http://www./?r=aviva-berlin90008115&artiId=5516923"



Music Beitrag vom 25.08.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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