AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Fette
AVIVA-Berlin > Music
   Aviva - Home
   Veranstaltungen
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Juedisches Leben
   Interviews
   Buecher
   Music
   CDs
   AVIVA - Tipps + Tests
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
© AVIVA-Berlin 2014


Liebe LeserInnen, hier können Sie nach Begriffen, Stichpunkten, Autorinnen etc. suchen!
 


AVIVA-Newsletter

Wenn Sie über unsere Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten werden wollen, können Sie hier unseren
Newsletter bestellen...

AVIVA-Berlin auf Facebook
Besuchen Sie die Seite von AVIVA-Berlin auf Facebook.



AVIVA-Berlin RSS-News
RSS-Newsfeed abonnieren

Mit dem Newsfeed sind Sie täglich über die neuesten Themen der AVIVA-Berlin informiert.




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-denken.de





 

AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2014:

Diana Ross - Blue
Tatjana Zilg

"Upside down you turn on me" - Wer hat nicht Mitte der 80er zu dem Number One Hit der Soul Queen in der Disco getanzt? Eine ganz andere Seite der Sängerin zeigt die Jazz-Perle "Blue".



Motown, der Labelname ist heute ein weltweit anerkanntes Indiz für hochwertigen Soul. Gemeinsam mit Musik-Ikonen wie Marvin Gaye, Stevie Wonder, The Four Tops, Martha Reeves & the Vandellas und The Temptations wuchs das Label vom kleinen Start-Up mit Sitz in Detroit zu einer der wichtigsten Hit-Schmieden der Welt.
Zudem trug Motown immens dazu bei, das Populär-Musik-Business für afro-amerikanische KünstlerInnen zu öffnen und ihnen zu ermöglichen, ihre Platten auf dem kommerziellen Markt zu verkaufen.

Ein erster großer Erfolg von Motown waren "The Supremes", die das Label 1964 unter Vertrag nahm. Eine der drei jungen Damen mit den kräftigen, wohlklingenden Stimmen war die damals zwanzigjährige Diana Ross. 12 Hits landeten die Supremes, bis Diana 1970 ihre Solokarriere startete, die sich genauso raketenartig entwickelte wie der Erfolg von The Supremes und Motown Records.

Und auch die Leinwand eroberte sich die talentierte Sängerin mit Elan und in Windeseile: Sie spielte in der Verfilmung der Billie Holiday-Biographie "Lady Sings the Blues" die Hauptrolle und wurde 1973 als beste Darstellerin für einen Oscar nominiert. Zwar fiel die Wahl der Jury dann letztlich doch nicht auf sie, aber die Konkurrenz war auch mehr als würdig: In diesem Jahr ging er an Liza Minnelli für ihre Rolle in "Cabaret". "Lady Sings the Blues" wurde zum Kassenschlager und bekam mehrere internationale Preise. Der Soundtrack, auf dem Diana Ross zahlreiche Stücke der Jazzlegende interpretierte, wurde zum Klassiker.

Zeitgleich nahm sie ein komplettes weiteres Album mit Jazz-Standards auf, welches bis jetzt verschollen war und unveröffentlicht blieb. Die Songs waren stilistisch den unvergessenen Aufnahmen von Billie Holiday nicht unähnlich, und man kann ohne Umschweife behaupten, dass sie zu den schönsten und emotionalsten Songs gehören, die Diana Ross je aufgenommen hat.
Dennoch blieben sie bis heute unentdeckt in der Schublade liegen!

Broadway-Flair strahlen alle der 16 Titel aus, angenehm sanft erklingt Dianas vielseitige Stimme zu klassisch schönen Jazz-Melodien mit swingenden Trompeten-Tönen und eleganten Piano-Passagen. Perfekt verbindet sich ihre zwischen süßlichem Schmerz und schmerzlichem Glück oszillierende Stimme mit den weich fließenden, sich allmählich entwickelnden Rhythmen ihrer Begleitmusiker. Tanzbar, aber in ganz anderer Weise als ihre anschließenden Erfolge, denn auf Anraten von Motown-Mastermind Berry Gordy wandte sich Diana nach ihrem filmischen Jazz-Abenteuer verstärkt der Pop-Welt zu. "Touch Me In The Morning" wurde zum riesigen Nummer-Eins-Hit und brannte sie als Soul- und Disco-Star in die Köpfe der Musikfans ein.

Einerseits schade, denn so geriet ihr Potential als lässig-verruchte Jazz-Lady
in Vergessenheit, anderseits Glück, denn dadurch kann die Motown-Grande-Dame nun ihre HörerInnenschaft und alle anderen neugierigen MusikliebhaberInnen
mit einem anspruchsvollen Jazz-Album aus der Anfangszeit ihrer Karriere als Solosängerin überraschen.

Besonders gelungen und zu einem ersten Antesten bestens geeignet sind das kuschelig-langsame "But Beautiful", das Flamenco-angehauchte "Little Girl Blue" und das Steptanz-geeignete "Love Is Here To Stay"

AVIVA-Tipp: Fein abgestimmtes, unaufdringlich verführendes Jazz-Album von einer der charismatischsten Sängerinnen der Pop-History.

Diana Ross
Blue

Motown, VÖ 25. August 2006
EAN: 0602498870037
18,99 Euro
http://www./?r=aviva-berlin90008115&artiId=5516923"



Music erstellt: 25.08.2006

   




 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken