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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.02.2007

Imogen Heap – Speak For Yourself
Tatjana Zilg

Mit dem Duo Frou Frou eroberte sich die Londonerin ersten Ruhm und internationale Beachtung. In Eigenregie produziert sie ihr zweites Soloalbum. Selbstbewusst, fröhlich, elektropop-luftig



Immer nur als Sängerin gesehen zu werden und oft mit der Vermutung konfrontiert, dass ihr Frou Frou – Partner Guy Sigsworth für die kreative Seite von Komposition und Produktion allein zuständig ist – davon hatte Imogen Heap bald genug.

„Es war nicht Guys schuld, aber bei Frou Frou hat automatisch jedeR gedacht, dass der Mann die ganze Produktion macht, und das Mädchen – ich – nur dasteht und singt“, erzählt sie. „Ich fand das, gelinde gesagt, irritierend. Wir haben schließlich alles zusammen gemacht. Ich arbeite und programmiere am Mac seit ich zwölf bin, ist das so schwer zu glauben?“

Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die beiden Elektro-SpezialistInnen im Streit getrennt haben. Nach wie vor ist die jetzt 27jährige voller Lob und Anerkennung für ihren musikalischen Wegbegleiter, der schon Künstlerinnen wie Madonna und Britney Spears produziert hat.

„Ich habe gerne mit Guy gearbeitet“, sagt sie. „Ich habe wahnsinnig viel von ihm gelernt – und von den anderen Leuten, mit denen ich zu tun hatte. Aber jetzt wollte ich alleine sein.“

Der Neuanfang stellte sie vor ganz andere Probleme: Das zweite Soloalbum, das sie in Eigenregie und ohne Verpflichtungen gegenüber einem Vorab-Plattenvertrag aufnehmen wollte, musste finanziert werden.
2003 hatte sie sich von Island Records getrennt, dem Label auf dem das Frou Frou - Album „Details“ erschienen war. Das Label hatte großes Interesse an ihrem Soloalbum gezeigt, aber sie lehnte ab.
Auf eigene Faust Startkapital für Aufnahme und Produktion aufzutreiben, gestaltete sich zunächst schwieriger, als sie dachte. Keine Bank wollte das Risiko auf sich nehmen, ihr einen Kredit für die Finanzierung des Soloalbums zu gewähren. Sie setzte deshalb alles auf eine Karte und nahm eine Hypothek auf ihre Wohnung auf.
Das Schicksal belohnte ihren Mut: Der Sachverständige, der den Wert ihrer Wohnung schätzen sollte, war Frou-Frou - Fan und legte den Verkehrswert so hoch fest, dass sie genug zusammenbekam, um in Ruhe arbeiten zu können.

Nun konnte sie sich endlich mit ganzer Energie dem kreativen Prozess widmen. Diszipliniert setzte sie sich selbst eine Deadline, als sie schon zu Beginn das finale Mastering für den 7. Dezember 2006 fest buchte. Ohne externe Vorgaben entstand „Speak For Yourself“ - ein sehr melodiöses Elektropop-Album mit 12 raffinierten, feingetunten Tracks, bei denen die Gesangslinien in Schichten übereinander liegen. Die Stimme wird zum gleichberechtigten Teil der Komposition. Piano-Parts, Streicher und Gitarren erhalten viel Raum sich zu entfalten und neben den Vocals zu entwickeln.
„Ich betrachte meine Stimme als mit allen anderen Teilen der Produktion gleichberechtigt und nicht als eine erhabene Linie, die zwangsläufig von einem untergeordneten Backing Track begleitet wird,“ erklärt Imogen Heap. „Ich finde es toll, wie bizarr meine Stimme auf der fertigen Platte klingt. Man kann sie immer heraushören, egal, in welchen Sound sie eingebettet ist, weil sie so eigenwillig klingt.“

Noch vor der Veröffentlichung im Januar 2007 stieß das Soloprojekt besonders in den USA auf großes Interesse. Der Track „Hide And Seek“, auf dem sie ihre glasklare, rauchzarte Stimme - konträr zu den anderen Stücken - in einer Art elektronisch verstärktem A-Capella-Gesang präsentiert, war vorab als Download erhältlich, kletterte in den US-Billboard-Download-Charts auf Platz 32 und wurde als musikalische Unterlegung für den Abspann vom Finale der zweiten Staffel der Kult-Serie „O.C. California“ ausgewählt.
FilmliebhaberInnen werden die verführerisch-visionäre Stimme von Imogen Heap auch schon im Kinosaal erlebt haben: Der Abspann des Fantasy-Films „Die Chroniken von Narnia“ wurde mit einem ihrer Songs verziert.

AVIVA-Tipp: Sängerin, Songschreiberin und Produzentin – Imogen Heap weiß, was sie will und wie sie es erreichen kann. Dies transferiert sie in eine temperamentvolle Popmusik, die auch für anspruchsvollere HörerInnen bestens geeignet ist. Visuell setzt sie sich gekonnt in Szene – ein Blick auf ihre Website lohnt sich, wo sie in einem mit Fotos bereicherten Online-Blog von den kleinen und großen Ereignissen ihres Musikerinnen-Lebens erzählt.

Imogen Heap im Netz: www.imogenheap.com

Imogen Heap
Speak for Yourself

Label: Sony, VÖ 19. Januar 2007
EAN: 0828768364222
19,49 Euro
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Music Beitrag vom 01.02.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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