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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.02.2007

South Africa Presents: Women With A Voice
Tatjana Zilg

Dreizehn südafrikanische Sängerinnen vereinen South Pool und das Label Skip Records auf dem Compilation-Album: Kräftige, herzerwärmende Stimmen und temperamentvolle World Music Rhythmen.



Ein Kontinent voller Magie, faszinierenden Landschaften, fernen Horizont, farbigen Märkten und sehr lebendiger Musik: Wenn der Name Afrika fällt, geraten viele ins Träumen und Schwärmen. Doch dahinter steht auch eine Geschichte, die von Sklaverei und Kolonialismus geprägt ist. Widerstand und politische Tatkraft waren erforderlich, um das Apartheid-System zu überwinden. Noch immer müssen die Menschen in Südafrika mit den Folgen kämpfen.

„South Africa Presents: Women With A Voice“ ist auch deshalb von besonderer Qualität, weil die Biografien der Protagonistinnen in unmittelbarem Bezug zu politischen Ereignissen stehen. Und dass Südafrika ein immenses Potential an herausragenden musikalischen Talenten bietet, ist spätestens seit dem legendären Graceland-Projekt von Paul Simon mit Gästen wie Ladysmith Black Mambazo, Ray Phiri oder Hugh Masekela allgemein bekannt.

Die Compilation wurde mit großer Sorgfalt und Fachkenntnis von Sabine Froese und Wolfgang König von der Agentur SouthPool zusammengestellt. Die unabhängige Agentur hat sich die Vermarktung von Musik vorrangig aus dem südlichen Afrika in Europa zum Ziel gesetzt und stellt dabei die Qualität und intensive Projektbetreuung in den Vordergrund.

Dank der langjährigen Kontakte und der umfangreichen Kenntnis der Musikszene Südafrikas gelang es ihnen in Kooperation mit dem Label Skip Records, ein weites Spektrum an Stilen und Generationen auf einem Album zu vereinen. Dabei gehen die einzelnen Songs harmonisch ineinander über, Kontraste werden sehr bewusst gesetzt und sorgen für angenehme Überraschungen. Mbaqanga findet sich neben Jazz, Maskanda und Afro-Pop. Vielversprechende Newcomerinnen sind genauso zu hören wie legendäre Divas.

Der Anfang wird zwei jungen Talenten überlassen, die derzeit auch in Europa berechtigterweise viel Aufmerksamkeit von Publikum und Fachmedien bekommen: Die Jazz/Pop-Diva Simphiwe Dana begeistert in „Vukani“ mit tiefen, geheimnisvollen Vocals und modernen Jazz-Beats, danach lässt die Sängerin Thandiswa ihr pop-angehauchtes „Nizalwa Ngobani“ erklingen.

Viele der Künstlerinnen, die schon jahrzehntelang in der Musikszene aktiv sind, mussten während des Apartheid-Regimes im Exil leben und arbeiten. Da wäre zum Beispiel die bedeutende Zulu-Sängerin Busi Mhlongo, die sich in den 70ern in Europa einen Namen als Leadsängerin von Osibisa, der ersten international erfolgreichen afrikanischen Band überhaupt, einen Namen machte. 1998 gelang ihr mit ihrem Solodebut „Urbanzulu“, das in Südafrika produziert werden konnte, eine kleine Revolution im Maskanda, denn die traditionelle Zulu-Musik ist stark männlich dominiert. „Yelisan`Umoya Ma-Afrika“ ist ein eindringliches Stück, das traditionelle Elemente mit modernen Beats verbindet. Der feminin dynamische, leicht rap-ähnliche Gesang ist ein Appell, endlich das massenhafte Töten untereinander zu beenden.

Verträumte Jazz-Trompeten begleiten Thandi Klasen in dem balladesken „Sophiatown“, das von der Zerstörung ihres heimatlichen Stadtteils durch das Apartheid-Regime und die Umsiedlung nach Soweto handelt. Die Grande Dame der südafrikanischen Musik ist allein deshalb eine Legende, weil sie 1952 mit den Quad Sisters die erste weibliche Vokalgruppe der dortigen Szene gründete.

Niemand wäre passender für das Finale der Compilation gewesen als „Mama Africa“ Miriam Makeba, die hier mit „Back Of The Moon“, einer Aufnahme aus dem Musical „King Kong“ von 1959, brilliert.

AVIVA-Tipp: Aus allen Tracks scheint die Sehnsucht nach Freiheit hervor – eine Sehnsucht, die jedeR zutiefst versteht und die der Musik aus Südafrika eine ganz besondere Magie verleiht.

South Africa Presents: Women With A Voice
Label: Skip Records; VÖ Januar 2007
EAN: 4037688906627
17,99 Euro
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Music Beitrag vom 01.02.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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