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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.03.2007

Hanne Hukkelberg – Rykestrasse 68
Tatjana Zilg

Die Norwegerin wählte eine Wohnung im Prenzlauer Berg als Ausgangsbasis für ihr 2. Album. Auf dem Debut „Little Things“ begeisterte sie schon vor zwei Jahren mit experimentierfreudigen Sounds ...



... und einem ganz eigenen Stil.

Die Integration von vielseitigen Geräuschen und Klangbildern, die den auditiven Sinnen durch die alltägliche Umwelt geboten werden, in feingesponnene, detailreiche und dennoch mitsummbare Melodien gelang Hanne Hukkelberg schon auf ihrem Erstling mit Bravour. Zwei Jahre verbrachte sie damit, durch Oslo zu radeln, um Geräusche und Eindrücke zu sammeln. Im Propeller-Studio verwob sie die gesammelten Fundstücke kunstvoll in Soundstrukturen, die mit Referenzen an Pop, Jazz, Folk, Electro und Blues spielen, aber gleichzeitig eine ganz besondere Welt fern der Genres kreieren. Unterstützt und mit hoher professioneller Reife beraten wurde sie dabei vom Produzenten Kåre Vestrheim, den sie schon an der Uni kennenlernte, wo sie ihm in einem Musikprojekt mit ihrem Songwriting-Talent auffiel.

Bei den Studioaufnahmen zu „Little Things“ improvisierten sie zusätzlich auf Banjos, Geigen, Akkordeons, Weingläsern und Geschirrspülbürsten und freuten sich über Beiträge von befreundeten MusikerInnen aus Bands wie Jaga Jazzist, Madrugada, Shining, Kiruna und Exploding Plastix, die während der Produktion vorbeischauten. Im Sommer 2005 wurde das Debut weltweit veröffentlicht und fand eine äußerst positive Resonanz bei der internationalen Presse und dem Publikum.

Für ihr zweites Solowerk entschloss sie sich, in einer Stadt fern der skandinavischen Heimat künstlerische Inspiration und neue auditive Impressionen zu suchen. Für ein halbes Jahr ging sie nach Berlin und schrieb in einer Wohnung in der Rykestraße acht bezaubernde Songs, die viel Freiraum bieten, um sich in musikalischen Sphären treiben zu lassen und sich ganz den eigenen Bildern und Assoziationen zu widmen. Die Norwegerin versteht ihre Musik als vorwiegend cineastisch. Die Einbindung der unterschiedlichen Geräusch-Facetten enthält unzählige auditive Metaphern, die Zugang zu den eigenen inneren Geschichten ermöglichen.
Aufgenommen und produziert wurde das Album anschließend wieder im Propeller-Studio in Oslo, gemeinsam mit Kåre Vestrheim.

Nicht nur um „A Cheater´s Armoury“, der ersten Singleauskopplung, legt sich eine leicht unheimliche Atmosphäre, die in einem spannungsgeladenen Kontrast zu dem zwischen zart-nuanciert und rauchig-mysteriös variierenden Gesang steht. Während „A Cheater´s Armoury“ sich dabei eines fröhlich-poppigen Rhythmus´ bedient, zeigt sich „Berlin“ in einem mehr melancholisch-nachdenklichen Gewand. „Ticking Bomb“ dagegen erfasst die Sinne mit einer markanten, leicht explosiven Hookline, die einige überraschende, ruhig-meditative Momente einbindet.
Die 28 jährige erkundet ohnehin gerne das Spektrum musikalischer Zeitgeschichte in ganzer Tiefe, so spiegeln sich in „Fourteen“ auch opernhafte und mittelalterlich anmutende Töne, die sich verspielt experimentell in postmoderne Klänge wandeln.

Auch einer Cover-Version widmet sich Hanne Hukkelberg auf „Rykestrasse 68“: „Break My Body“ von der Berliner Band The Pixies aus den Grunge-90ern gab sie einen ganz neuen Ausdruck – orchestral und hymnenhaft, ganz ohne E-Gitarren kommt der Track hier daher.

AVIVA-Tipp: Ein Album, auf dem es viel zu entdecken gibt und das zu einer kleinen Jeden-Tag-Oase für die eigene Phantasie werden könnte.

Hanne Hukkelberg ist live zu sehen am Mittwoch, den 11.04.2007, im
Babylon Mitte
Rosa-Luxemburg-Str. 30
10178 Berlin

Hanne Hukkelberg
Rykestrasse 68

Label: Nettwerk Records, Soulfood, VÖ März 2007

Lesen Sie auch unser Interview mit Hanne Hukkelberg..

www.hannehukkelberg.com

Music Beitrag vom 01.03.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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