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AVIVA-BERLIN.de im September 2014:

Lana Del Rey - Born To Die
Annika Hüttmann

Ja, Lana Del Rey ist ein KünstlerInnenname. Ja, vieles an der Biografie und dem Auftreten dieser Künstlerin mag etwas inszeniert wirken. Aber Lizzy Grant aus Lake Placid ist nicht die erste, die...



... sich neu erfindet, um ihre Kunst zu machen. Auf keinen Fall sollen hier ihre Lippen diskutiert werden, wie es an anderer Stelle zu oft geschehen ist. Und auch nicht, wie "echt" diese Lana denn nun ist, sondern nur, wie gut ihr Debütalbum ist.

Es wird viel kombiniert. HipHop Beats treffen auf opulente Orchestrierung, vermischen sich mit wunderschönen Melodien und allen Facetten von Lana Del Reys nicht perfekter, aber interessanter Stimme. Gerade, wenn mensch das Gefühl beschleicht, bestimmte Elemente dieser Kombination schon mal irgendwo gehört zu haben, kommt unerwartet noch ein Chor oder eine Gitarre hinzu oder der Bass wird in einer Ballade so dominant, dass es sich doch wieder neu anfühlt. Das funktioniert bei fast jedem der zwölf Songs, die allesamt aus Lana Del Reys eigener Feder stammen.

"Blue Jeans, white shirt
walked into the room you know
you made my eyes burn
It was like, James Dean, for sure"


Als ihre Einflüsse nennt die 24-Jährige David Lynch, Soundtracks zu Schwarzweiß-Filmen aus den 1950er Jahren, das schwirrende Geräusch des Riesenrads auf Coney Island und das Phänomen "Ruhm" an sich. All das klingt in den Songs mit, immer wieder gibt es Anspielungen auf das alte Hollywood, es schwingt eine Mischung aus Kitsch und Zerstörung mit, die sich jedoch nicht wirklich greifen lässt.

Musikalisch ist "Born To Die" in sich stimmig, aber dennoch abwechslungsreich, auf textlicher Ebene geht es vor allem um Liebe. Die wirklich große, ewige, gern auch selbstzerstörerische Liebe. Lana Del Rey schwört ewige Treue - koste es, was es wolle. Dementsprechend melancholisch und dunkel ist der Grundton des Albums, auch wenn immer wieder tanzbare Beats hervorbrechen.

Die Singles "Video Games" und "Born To Die" sind keine Ausnahmesongs des Albums, vielmehr wird ihr musikalisches Level durchgehend gehalten. Lana Del Reys Melodien setzen sich fest, ohne sich den Hörenden dabei aufzudrängen. Bemüht klingen nur stellenweise die Texte, denn es wird immer wieder dieselbe Geschichte erzählt, so dass die große Liebe zwischen zwei gefallenen Personen irgendwann nicht mehr ganz so episch oder tragisch wirkt, sondern etwas langweilig. Um also nicht doch in die Falle zu tappen, sich zu fragen, ob Lana Del Rey nicht doch etwas zu viel inszeniert, sollte mensch auf jeden Fall mehr auf die Musik achten - die große Popmusik, die "Born To Die" so hörenswert macht.

AVIVA-Tipp: "Born To Die" kombiniert geschickt unterschiedliche musikalische Einflüsse, irgendwo zwischen HipHop und dem Hollywood der 1950er Jahre entsteht so ein großes Popalbum, das immer wieder überrascht.

NEWS: Am 12. November 2013 erscheint die "Paradise"-Edition des Albums "Born To Die" mit sieben neuen Songs inklusive der Singe "Ride" sowie einem Cover des Klassikers "Blue Velvet". Dieses nahm Lana del Rey eigens für die Kampagne eines großen Modeherstellers auf, für die sie auch als Testimonial auftritt.

Lana Del Rey
Born To Die

Label: Universal
VÖ: 27. Januar 2012

Mehr Infos unter:

www.lanadelray.com

www.universal-music.de/lanadelrey




Music > CDs erstellt: 21.02.2012 Annika Hüttmann 

   




 
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