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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 31.12.2007

Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros (BAG) übt Kritik
AVIVA-Redaktion

In einem offenen Brief an die Redaktion der "Bravo Girl!" macht die BAG ihrem Unmut über die geschmacklose und chauvinistische "Witzeseite" der Zeitschrift vom 28.11.2007 Luft



"Sagt ein Mann zu seinem Freund: "Ich habe meiner Frau eine Gasmaske zum Geburtstag geschenkt." Freund: "Eine Gasmaske?"- "Ja, erstens sieht sie damit besser aus und wenn ich den Stöpsel zuhalte, dann zappelt sie so schön beim Sex." (Bravo Girl!)

Was hier geschrieben wurde, findet die BAG schon lange nicht mehr lustig. Sie verweist zunächst auf die Diskussion um Verwahrlosung und deren Folgen im sozialen Miteinander, die derzeit in vollem Gange ist. Eine Diskussion, in der es auch immer wieder um die Suche nach den Ursachen derartiger Fehlentwicklungen bei Jugendlichen geht. Die BAG gibt zu bedenken, dass Jugendhilfe, Medienverantwortliche und Politik sich dieses Themas bereits angenommen hätten und über den richtigen Weg zur Lösung sinnierten, um kommende Generationen mit besseren sozialen Kompetenzen auszustatten und sie zu stärken - besonders auch im Hinblick auf die Ausgestaltung der späteren Frauen- und Männerrollen sowie die damit verbundene sexuelle Selbstbestimmung.

Die BAG weist die Redaktion der "Bravo Girl!" darauf hin, dass sie bei diesem Unterfangen als Mitspielerin gefragt sei. Die "Witzeseite" vom 28.11.07 liefere jedoch durch den unreflektierten Rückgriff auf üble sexistische und menschenverachtende Stereotypen ein schulmäßiges Beispiel für das geistige Rohmaterial dieser Verwahrlosungstendenzen. Zudem seien die präsentierten chauvinistischen Bilder und Ordnungsvorstellungen billig zusammengestoppelte Humor-Dinosaurier, die es nicht verdienten, unter Jugendlichen weiterhin Verbreitung zu finden.

Es wird jedoch eingeräumt, dass die "Bravo Girl!" sich ohnehin nicht als ein pädagogisches und emanzipatorisches Fachblatt konzipiere und der Kommunikationskanal heranwachsender Leserinnen angemessen bedient werden müsse. Dennoch wird die Frage gestellt, ob die Zeitschrift nicht grundsätzlich auf der Seite seiner Zielgruppe sei. Klar wird die Meinung geäußert, Mädchen und Jungen verdienten etwas Besseres als jene primitiven und aggressiven Zoten. Was da geboten würde, seien Schmuddelwitze aus der tiefsten Mottenkiste, es "fehlten nur noch - sorry - ´Neger` und ´Chinesen` als Tribut an die humoristische Heimatfront", aber die seien ja immerhin durch die Japanerin vertreten. Die BAG fragt nach einem Sinn und ob verlagsintern redaktionelle Beiträge vertauscht worden sind, es in der Personalentwicklung hapere oder wie diese Entgleisung sonst erklärbar wäre und bittet dringend um Klarstellung.


Weitere Informationen zur BAG finden Sie unter: www.frauenbeauftragte.de

Public Affairs Beitrag vom 31.12.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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