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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 18.10.2007

Integration - Soziales Milieu wichtiger als ethnische Herkunft
AVIVA-Redaktion

Die SINUS-Studie zu "Lebenswelten von MigrantInnen" zeigt, dass die Zugehörigkeit zum sozialem Milieu die Alltagskultur von Menschen mehr beeinflusst als ihre Religion oder ihre ethnische Herkunft.



"Die meisten befragten Migranten und Migrantinnen wollen sich in die Gesellschaft einfügen, legen aber Wert darauf, ihre kulturellen Wurzeln nicht zu vergessen", stellte Gerd Hoofe, der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am 16. Oktober 2007 bei der Vorstellung der SINUS-Milieustudie "Lebenswelten von MigrantInnen", in Berlin fest.

Nach der weltweit einmaligen Milieustudie unterscheiden sich Milieus von MigrantInnen weniger als vermutet nach ethnischer Herkunft und den aktuellen Lebensumständen. "Menschen desselben Milieus, die individuelle Wertvorstellungen,Lebensstile und ästhetische Vorlieben teilen, verbindet trotz unterschiedlicher Herkunft mehr miteinander als mit ihren Landsleuten aus anderen Milieus. Faktoren wie ethnische Zugehörigkeit, Religion und Zuwanderungsgeschichte beeinflussen zwar die Alltagskultur, sind letzten Endes aber nicht Identität stiftend. Wir können also nicht von der Herkunft auf individuelle Wertvorstellungen, Lebensstile und ästhetische Vorlieben schließen. Auch umgekehrt gilt: Wir können nicht vom Milieu auf die Herkunftskultur der Migrantinnen und Migranten schließen", so Staatssekretär Hoofe. "Die Studie zeigt auch sehr anschaulich, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter als gesellschaftlicher Grundwert bei den Migrantinnen und Migranten mit guter Bildung, die auch wirtschaftlich gut integriert sind, fest verankert ist."

In einem Kooperationsprojekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, den Malteser Werken, dem Statistischen Amt der Landeshauptstadt München, dem Südwestrundfunk und dem vhw-Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung e.V. hat SINUS-Sociovision, Heidelberg, in einer sozialwissenschaftlichen Untersuchung das weltweit erste Milieumodell der Lebenslagen von Migrantinnen und Migranten in Deutschland entwickelt.

Weitere Informationen:

Auszug der Studie "Die Milieus der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland" als PDF

SINUS-Sociovision: www.sinus-sociovision.de

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.bmfsfj.de

Public Affairs Beitrag vom 18.10.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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