Gesicht zeigen. Aktionswoche gegen Rassismus 2008 - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

amadeu-antonio-stiftung 120 BPM Finanzkontor
Aviva-Berlin > Public Affairs AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   JĂĽdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild fĂĽr das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 10.03.2008

Gesicht zeigen. Aktionswoche gegen Rassismus 2008
Kristina Tencic

Die bundesweite Aktionswoche gegen Rassismus in Deutschland der Initiative "Gesicht zeigen!" bietet auch in Berlin ein breites Programm an Veranstaltungen. Weitere Infos erhalten Sie hier.



Die Initiative "Gesicht zeigen!" wurde in 2000 ins Leben gerufen. Ziel ist der Einsatz für ein weltoffenes Deutschland und gegen rechte Gewalt. Angriffe mit rechtsextremen Hintergrund sind leider keine Seltenheit in Deutschland – das darf nicht so bleiben, findet das Team von "Gesicht zeigen!" und initiiert die bundesweite Aktionswoche, um auf die Aktualität des Themas aufmerksam zu machen und Geschlossenheit im Kampf gegen Rechts zu demonstrieren. Unterstützt werden sie dabei tatkräftig von verschiedenen Prominenten.

So waren beispielsweise am 10. März 2008 bei der Podiumsdiskussion im Deutschen Theater Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel und Schauspielerin Maren Kroyman unter den Diskutierenden. Weiterhin wird die Schauspielerin, Moderatorin und Regisseurin Mo Asumang ihren Film präsentieren und die Journalistin Abini Zöllner aus ihrem Buch vorlesen.

Diese und weitere Veranstaltungen im Ăśberblick:

Dienstag, 11.März 2008, 20 Uhr
Winterreise a-cappella-Lieder

Ein Abend mit Nino Sandow. Worte: Wilhelm MĂĽller. Musik: Franz Schubert. "Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus" - Nino Sandow singt die Winterreise in einer innovativen Interpretation. Wild und kraftvoll inszeniert er die Vision vom jungen Wanderer.
Veranstaltungsort: MĂĽnzsalon
MĂĽnzstr. 23
10178 Berlin
Eintritt frei

Mittwoch, 12. März 2008, 20 Uhr
Leroy – Filmvorführung und anschleißende Diskussion

Mit dem Regisseur Armin Völkers, es moderiert Knut Elstermann, radioeins.
"Leroy" beschriebt eine komplizierte Geschichte zwischen zwei Teenagern. Er ist schwarz, sie kommt aus einer Familie, die so rechts ist, dass sie selbst ihre Wellensittiche nach Hitlers Generälen benannt hat. Leroy kämpft um seine Liebe nach dem Motto "werdet funky statt fascho"
Veranstaltungsort: Hackesche Höfe Filmtheater
Rosenthaler Str. 40/41
10178 Berlin
Eintritt 4 Euro

Donnerstag, 13. März 2008, 19 Uhr
Dem Krokodil im Nacken – Lesung mit Klaus Kordon

Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Klaus Kordon erzählt in diesem Buch die bewegende Lebensgeschichte von Manfred Lenz, der nach einem missglückten Fluchtversuch aus der DDR ein Jahr in Stasi-Gefängnissen verbringt.
Ein LehrstĂĽck ĂĽber Geheimdienste und Menschenrechte.
Veranstaltungsort: Anne Frank Zentrum
Rosenthaler Str.39 (Hinterhof)
10178 Berlin
Eintritt frei!

Freitag, 14. März 2008, 20 Uhr
Schokoladenkind – Lesung mit Abini Zöllner

Wie lebt es sich in der DDR als Kind eines Afrikaners und einer Jüdin? Feuilleton-Redakteurin Abini Zöllner liest aus ihrem Buch "Schokoladenkind" und beschreibt darin ihre Kindheit im Osten Deutschlands.
Veranstaltungsort: La Boheme (PIB)
Winsstr.12
10405 Berlin
Eintritt frei

Samstag, 15. März 2008, 19.30 Uhr
"Roots Germania"

Filmvorführung und Gespräch mit Mo Asumang. "Die Kugel ist für dich, Mo Asumang!". Mit dieser Textzeile rief die Neonaziband "White Aryan Rebels" in einem Hetzsong zum Mord an der Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Mo Asumang auf. Dieser Schock inspirierte sie zu einer filmischen Spurensuche.
Veranstaltungsort: Kino Central
Rosenthaler Str. 39
10178 Berlin
Eintritt: 5,50 Euro

Dienstag, 18. März 2008,19 Uhr
Er stand in Hitlers Testament

Lesung und Gespräch mit Karl Otto Saur Jr. Und Uwe-Karsten Heye. Karl Otto Saur Senior leitete bis Ende des Zweiten Weltkriegs das Hauptamt für Technik im Rüstungsministerium. Er war ein enger Vertrauter Hitlers und einer der wenigen, die in dessen politischen Testament namentlich bedacht wurden – als Nachfolger von Albert Speer. Sein Sohn Karl Otto Saur Junior und sein Enkel Michael Saur begaben sich gemeinsam auf Spurensuche und schreiben darüber, wie dieses Erbe sie geprägt hat.
Veranstaltungsort: Gesicht zeigen!
Koppenstr. 93, im City Carré Ostbahnhof
10243 Berlin
Eintritt frei!
Anmeldung erbeten unter weis@gesichtzeigen.de

Dienstag, 18. März 2008, 18 Uhr
Warum brauchen wir ein Verbot der NPD?

Podiumsdiskussion: Klaus Uwe Benneter (MdB), Dr. Erhardt Körting, Senator für Inneres, ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Jörg Schönbohm, Innenminister Brandenburg.
Das Verbot der NPD scheint in weite Ferne gerückt – für die einen scheint es die Lösung für das Problem Rechtsextremismus überhaupt, die anderen warnen vor einer Abwanderung von Rechtsextremen in den Untergrund.
Veranstaltungsort: Schwartzsche Villa
Grunewaldstr.55
12165 Berlin
Eintritt frei!

Mittwoch, 19.03.2008, 19.30 Uhr
Die BrĂĽder Himmler.

FilmvorfĂĽhrung und Diskussion mit Katrin Himmler
Über die Verbrechen Heinrich Himmlers, ihres Großonkels, wurde in Katrin Himmlers Elternhaus offen gesprochen. Als Katrin Himmler den Spuren ihres seit 1945 vermissten Großvaters Ernst Himmler nachgeht, stößt sie auf eine viel tiefere Verstrickung von Heinrichs Brüdern. Eine deutsche Familiengeschichte und ein ungewöhnlich persönlicher Bericht über die Konfrontation mit der NS-Vergangenheit in der eigenen Familie.
Veranstaltungsort: Babylon Berlin Mitte
Rosa-Luxemburg-Str.30
10178 Berlin
Eintritt 5,50 Euro

Donnerstag, 20. März 2008, 20 Uhr
Am Ende kommen die Touristen

Zivildienst in einer Begegnungsstätte in Polen? In Oswiecim, der Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige Berühmtheit erlangte, soll sich der Zivi Sven um den eigenwilligen KZ Überlebenden Krzeminski kümmern.Dort wird er nicht nur mit neuen Aufgaben, fremder Sprache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der Vergangenheitsbewältigung.
Veranstaltunsort: Anne Frank Zentrum
Rosenthaler Str.39 (Hinterhof)
10178 Berlin
Eintritt frei!

Weitere Infos unter: "Gesicht zeigen!"

Gesicht Zeigen!
Aktion weltoffenes Deutschland e.V.
Koppenstr. 93
10243 Berlin
Telefon: 030 - 30 30 80 80


Public Affairs Beitrag vom 10.03.2008 Kristina Tencic 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken