Deutscher Frauenrat will Individualbesteuerung statt Familiensplitting - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

amadeu-antonio-stiftung Finanzkontor Regina Schmeken. Blutiger Boden
Aviva-Berlin > Public Affairs
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 09.12.2007

Deutscher Frauenrat will Individualbesteuerung statt Familiensplitting
AVIVA-Redaktion

Anlässlich des CDU-Parteitags wenden sich 16 familien- und frauenpolitisch aktive Verbände und Gewerkschaften mit einem alternativen Steuermodell an die Öffentlichkeit.



Laut Deutscher Frauenrat erklären die 16 beteiligten Verbände und Gewerkschaften, dass sie die Erweiterung des Ehegattensplittings zu einem Familiensplitting ablehnen, wie es die CDU in ihrem zur Abstimmung stehenden neuen CDU-Grundsatzprogramm am 3.12.07 vorgeschlagen hat. Ihr Alternativvorschlag: die Einkommen von EhepartnerInnen sollen grundsätzlich individuell besteuert werden, so wie es für Menschen in allen anderen Lebensformen gilt.

Die bestehende Unterhaltspflicht in Ehen wird dabei über einen übertragbaren Grundfreibetrag berücksichtigt. Dies soll künftig auch eingetragenen Lebenspartnerschaften zugute kommen. Durch die vorgeschlagene Reform des Ehegattensplittings werden Mittel in Höhe von ca. 16 Mrd. Euro frei. Dieses Geld soll gezielt dafür eingesetzt werden, die Lebenssituation von Kindern und Familien in Deutschland zu verbessern.

Der weitere Ausbau der Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur ist dabei ebenso zentral wie die Schaffung einer eigenständigen materiellen Existenzsicherung für Kinder. Ein gutes Drittel aller Familien würde von der Einführung eines Familiensplittings in keinster Weise profitieren, da sie aufgrund ihres geringen Einkommens keine Steuern zahlen oder weil sie von sozialen Transfers leben.

Eine stärkere Berücksichtigung von Kindern im Steuerrecht kommt vor allem besonders gut verdienenden Menschen mit mehreren Kindern zugute. Das Familiensplitting trägt aus Sicht der beteiligten Verbände und Gewerkschaften zur sozialen Spaltung von Familien bei. Es führt die verteilungs- und geschlechterpolitisch negativen Auswirkungen des gegenwärtigen Ehegattensplittings auf noch höherem Niveau fort.

Die unterzeichnenden Verbände und Organisationen:
Arbeiterwohlfahrt
Deutscher Frauenrat
Deutscher Gewerkschaftsbund
Deutscher Juristinnenbund
IG Metall Vorstand
Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
Lesben- und Schwulenverband Deutschland
Transnet Hauptvorstand
Verband alleinerziehender Mütter und Väter
Verband berufstätiger Mütter
Verband binationaler Familien und Partnerschaften
Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bereich Frauen- und Gleichstellungspolitik
Zukunftsforum Familie

(Quelle: Frauenrat, 3.12.2007)

Weitere Infos
www.frauenrat.de

Public Affairs Beitrag vom 09.12.2007 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken