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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 22.12.2002

Deutschland im Informationszeitalter
Gastautorin Frauke Herweg

Das Internet ist tot, es lebe das Internet. Nach der Pleitewelle in der New Economy macht IBM-Chef Erwin Staudt in "Deutschland online" neue Chancen für den Standort Deutschland aus



Mit dem dramatischen Absturz zahlreicher Dotcoms muss nicht die New Economy zu Grabe getragen werden, sondern lediglich das falsche Verständnis von ihr, so Staudts zentrale These. Nutzt Deutschland diese Chance, kann es den Sprung in die Informationsgesellschaft schaffen - andernfalls muss es sich aus dem Kreis der großen Wirtschaftsmächte verabschieden.
Was Deutschland für diesen Sprung machen muss? Bei der Nutzung des Internets endlich aufholen, sagen die AutorInnen. Noch immer verweigert sich ein vergleichsweise großer Anteil von Leuten dem Medium. Und verpasst damit eine Menge Chancen. Spätestens, wenn der Bundestag in einigen Jahren übers Netz gewählt werden wird, sind sie vollends ausgeschlossen.
Nach einleitenden Worten von Gerhard Schröder sowie vom Herausgeber selbst folgen Beiträge namhafter deutscher WirtschaftexpertInnen:

  • Klaus Eierhoff und Lothar Späth äußern sich zum Thema Staat und Wirtschaft.
  • Klaus Mangold, Hubert Burda und Bernd Kolb gehen auf die Vernetzung von Unternehmen ein.
  • Zum Stichwort Technologie äußern sich Herbert Kircher und Josef Brauner.
  • Sicherheit und Datenschutz? Auf die Vereinbarkeit dieser beiden Prinzipien gehen Dirk Henze, Alexander Rossnagel, Andreas Pfitzmann und Ulf Böge ein.
  • Was hat man/frau eigentlich unter E-Government zu verstehen? Auf diese Frage antworten Brigitte Zypries, Jürgen Zieger und Roland Sing
  • Bildung und Weiterbildung - ebenfalls wichtige Aspekte im Hinblick auf das Informationszeitalter, finden Uwe Thomas, Birgitta Mogge-Stubbe, Katrin Andruschow und Alfred Töpper.
  • Über Politik und Parteien und deren Bezug zum Internet schreiben Nicola Söhlke, Dieter Otten und Thomas Heilmann.
  • Abschließend wird das Thema Dokumentation von Norbert Eder und Jennifer Neumann behandelt. Jennifer Neumann, Vorstandsvorsitzende der Canto Software AG sowie Gründungsmitglied der Initiative D 21, befasst sich dabei mit der Frage, welchen Platz Frauen in der Informationsgesellschaft einnehmen.
Die Initiative D21, ein Zusammenschluss von 700 VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, will das Land fit machen für das neue Jahrtausend: D21 sponsert Rechner und Bildungskampagnen. Und unterstützt vor allem junge Frauen, denen die neuen IT-Berufe zum Teil noch nicht ganz geheuer sind.
Ob das ausreicht? Keine Ahnung. Staudts plakative Forderung lässt viele Fragen offen. Für Leserinnen, die mit dem Netz und seinen wirtschaftspolitischen Chancen bereits vertraut sind, bietet das Buch wenig Neues. Für Frauen, die sich in das Thema einlesen wollen, ist es jedoch zu wenig anschaulich und zu dröge geschrieben. Staudt gewann zahlreiche ExpertInnen für sein Buch. Den meisten Texten hätte jedoch eine Überarbeitung gut getan. So muss sich die Leserin durch viele Artikel quälen, die im besten Verlautbarungsdeutsch geschrieben sind.




Erwin Staudt (Hrsg.): Deutschland online.
Standortwettbewerb im Informationszeitalter. Projekte und Strategien für den Sprung an die Spitze

Springer, Berlin/ Heidelberg, 2002
ISBN 3-540-43435-624,95 EURO200956534575"



Lesen Sie auch das AVIVA-Berlin-Interview mit Jennifer Neumann


Public Affairs Beitrag vom 22.12.2002 AVIVA-Redaktion 

   




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