Gender-Budgeting - mehr als bloße Haushaltstechnik? - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

amadeu-antonio-stiftung Finanzkontor 120 BPM
Aviva-Berlin > Public Affairs AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 12.11.2003

Gender-Budgeting - mehr als bloße Haushaltstechnik?
AVIVA-Redaktion

Am 22.11. lädt das August-Bebel-Institut unter dem Titel "Berliner Gender-Budget-Verfahren: Spannungsfeld und Durchsetzungsinstrumente" zum Seminar ein.




Die Gleichstellung von Frauen und Männern braucht auch materielle Rechte und Ansprüche. In diesem Sinne sind öffentliche Haushalte zumeist geschlechtsblind, aber keineswegs geschlechtsneutral und bedürfen somit einer kritischen Analyse. Der Begriff Gender-Budgeting meint Ansätze, die zunächst unterschiedliche Auswirkungen öffentlicher Einnahmen und Ausgaben auf die soziale und ökonomische Situation von Männern und Frauen beschreiben. Auf dieser Grundlage ergeben sich Anhaltspunkte für politisch gewollte Umstrukturierungen mit dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit. Gender-Budgeting berührt daher immer unterschiedliche (Macht)interessen.

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern existiert in Berlin bereits seit Juni 2002 der politische Auftrag zur Prüfung und Durchführung eines Gender-Budget-Verfahrens. Am Beispiel der Berliner Politik und des Berliner Haushaltsplans werden das politische Spannungsfeld und Durchsetzungsinstrumente aufgezeigt. Dafür wird auch in moderne haushaltspolitische Steuerungsinstrumente eingeführt. Das Seminar richtet sich an Frauen und Männer, die im (frauen)politischen Bereich ehrenamtlich engagiert oder angestellt sind.

Leitung: Mechthild Rawert, Projektmanagerin
ReferentInnen: Oliver Schworck (Senatsverwaltung für Finanzen) und Margrit Zauner (Vorsitzende der SPD-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg)




Veranstaltung B 72·
Sonnabend, 22. November 2003 ganztägig in Berlin·
25 € inkl. Verpflegung·

Ort:
August-Bebel-Institut, Müllerstr.163, 13353 Berlin

Kontakt:
August-Bebel-Institut
Annette Wallentin
Tel. 030/4692-129 (Veranstaltungsnr. B 72)
www.august-bebel-institut.de


Weitere Infos zum Thema Gender-Budgeting finden Sie u.a. unter folgenden Links:

Marion Böker: "Gender Budgeting als Teil der Durchsetzungsstrategien
des Gender Mainstreamings" (Initiative für einen geschlechtergerechten Haushalt in Berlin)

John R. Bartle, Marilyn Marks Rubin: "The Potential of Gender Budgeting: Has its Day Come?"

Public Affairs Beitrag vom 12.11.2003 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken