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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 26.11.2003

`Gotteskrieg´ und Geschlecht. Gewaltdiskurse in der Religion
AVIVA-Redaktion

Unter diesem Titel lädt das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien vom 11.-13.12.2003 zur internationalen wissenschaftliche Tagung ein.




Kriege scheinen am Beginn des 21. Jahrhunderts aus westlicher Perspektive im Kampf gegen den Terrorismus wieder unumgänglich geworden zu sein. Sie werden als Ausdruck und Abwehr hegemonialer Machtansprüche der westlichen Welt interpretiert oder als in den kulturellen und religiösen Traditionen der "Anderen" wurzelnd beschrieben.

Die Geschlechterforschung hat in den vergangenen Jahren vermehrt darauf aufmerksam gemacht, dass Geschlechterverhältnisse und Geschlechterkonstruktionen in kriegerischen Auseinandersetzungen von großer Relevanz sind. Kriegerische Gewalt wird häufig durch die Geschlechterordnung legitimiert, andererseits aber auch von Frauen und Männern sehr unterschiedlich erfahren.

An diese Diskussionen anknüpfend soll nach der Bedeutung von Religion und Geschlecht in kriegerischen Konflikten gefragt werden. Dabei werden exemplarisch die symbolischen Geschlechterordnungen der drei "Religionen des Buches" - Judentum, Christentum und Islam - unter dem Aspekt betrachtet, ob und wie die Gewaltfrage in den jeweiligen kanonischen Texten behandelt wird.

Davon ausgehend soll thematisiert werden, wie religiös, kulturell und medial geprägte Bilder von Weiblichkeit in kriegerischen Konflikten instrumentalisiert werden und zu religiösen Verzerrungen führen. In dem Zusammenhang wird auch nach dem Zusammenhang von sexualisierter Gewalt gegen Frauen und der Behauptung einer "Ordnung" zu fragen sein, die mit transzendenten Glaubensinhalten begründet wird.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fu-berlin.de/zefrauen/info/programm1.htm




Kontakt:
Dr. Gabriele Jähnert
Humboldt-Universität Berlin
Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Fax: +49-30-2093 8216
e-mail: zentrum@gender.hu-berlin.de


Public Affairs Beitrag vom 26.11.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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