Demonstration am 5. Mai 2012. Winds of War. IranerInnen und Israelis gegen Deutschlands Beitrag zur Eskalation der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

amadeu-antonio-stiftung Regina Schmeken. Blutiger Boden Finanzkontor
Aviva-Berlin > Public Affairs
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild f├╝r das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in gr├Â├čerer Schrift!

TIPP: ├╝ber den Zur├╝ck-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 03.05.2012

Demonstration am 5. Mai 2012. Winds of War. IranerInnen und Israelis gegen Deutschlands Beitrag zur Eskalation der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten
AVIVA-Redaktion

Israelische und iranische BerlinerInnen haben genug von der Kriegstreiberei und Hetze auf allen Seiten sowie der profitgetriebenen Beteiligung westlicher Regierungen an einer drohenden Eskalation.



Gemeinsam werden sie am 5. Mai 2012 f├╝r eine friedensorientierte Politik auf die Stra├če gehen und legten hierzu in einem offenen Schreiben ihre Positionen dar:

"Wir IranerInnen und Israelis, die in Berlin leben, protestieren gemeinsam gegen die aktuelle Politik in Deutschland, Israel und dem Iran, die alle das Ziel einer Eskalation eines milit├Ąrischen Konfliktes im Nahen und Mittleren Osten verfolgen. Wir sind gegen die Aufr├╝stung Israels durch die deutsche Regierung, die Sanktionen, die der Westens dem Iran aufzwingt, gegen die Politik der Kriegsdrohungen und gegen die bewusste Eskalation, die von der israelischen und der iranischen Regierung vorangetrieben werden.

Wir sind der Meinung, dass der nukleare Hype sowohl von der iranischen und als auch der israelischen Regierung genutzt wird, um damit die ├Âffentliche Aufmerksamkeit von den dr├Ąngenden und existenziellen Bed├╝rfnissen ihrer Bev├Âlkerungen abzulenken: die wachsenden sozialen und wirtschaftlichen Spannungen, Ungleichheiten und Repressionen.

Dar├╝ber hinaus wird der konstruierte Konflikt zwischen den beiden L├Ąndern dazu benutzt, um - sowohl im Ausland als auch zu Hause - Kritik zu unterdr├╝cken, Kritik an jahrzehntelanger Besatzung und Unterdr├╝ckung der Pal├ĄstinenserInnen durch Israel und die Unterdr├╝ckung der iranischen Bev├Âlkerung durch das Regime im Iran.

Angesichts der wachsenden Kriegsdrohungen sind wir ├╝berzeugt davon, dass eine starke Opposition gegen die Kriegstreiberei und eine kritische Analyse der Ursachen des aktuellen Konflikts notwendig sind. Wir versuchen, gegen den Krieg zu handeln in dem wir Beziehungen zwischen den Menschen aus der Region herstellen, Widerstand und Opposition zu Hause und im Ausland und eine kritische Auseinandersetzung innerhalb der deutschen ├ľffentlichkeit in Bezug auf Deutschlands Interventionen im Nahen und Mittleren Osten f├Ârdern.

Nein zu Sanktionen

Die Sanktionen, von denen behauptet wird, sie seien gegen die iranische Regierung gerichtet, treffen in Wirklichkeit meist die einfache Bev├Âlkerung. Sie haben sich auch nachteilig ausgewirkt auf die iranische Protestbewegung, die im Jahr 2009 begonnen hatte. Ein Krieg zus├Ątzlich zu den Sanktionen, die die Bev├Âlkerung und Opposition l├Ąhmen, w├Ąre neben den konkreten Kriegsopfern ein Werkzeug f├╝r die iranische Regierung, Proteste niederzuschlagen und zu unterdr├╝cken. Wir sind solidarisch mit den K├Ąmpfen der iranischen Bewegung. Wir glauben, dass sie die einzige legitime Kraft sind, die aktuelle Situation im Iran zu ├Ąndern.

Nein zum internationalen Beitrag zum Wettr├╝sten in der Region

Wir fordern:

  • Eine ├Âffentliche Debatte in Deutschland, Israel und im Iran: es ist Zeit, diese Probleme nicht mehr zu ignorieren und sich der schrecklichen Realit├Ąt zu stellen
  • Wir rufen Deutschland dazu auf, seine milit├Ąrische Beteiligung im Nahen und Mittleren Ostens zu beenden und Waffenlieferungen an Israel zu stoppen
  • Ein Ende der Kriegsdrohungen von allen Seiten
  • Ein Ende aller Sanktionen gegen den Iran
  • Ein Ende der Besatzung, genauso wie ein Ende aller Kriege und der Militarisierung des Nahen und Mittleren Ostens
  • Einen Abbau aller nuklearen und anderen Massenvernichtungswaffen in der Region"

    (Quelle: Iranian-Israeli Circle against war, sanctions, occupation and states oppression)

    Der Protest gegen Krieg, R├╝stungswettlauf und Sanktionen braucht breite Unterst├╝tzung!

    Demonstrierende treffen sich am

    Samstag, den 5. Mai 2012, um 14 Uhr am Kottbusser Tor

    Es wird gebeten, auf Fahnen und nationale Symbole zu verzichten.


    Weitere Informationen finden Sie unter:

    Iranians and Israelis against war, sanctions, occupation and state oppression

    Die Einladung zur Demonstration auf Facebook

    Israel loves Iran

    An dieser Stelle distanziert sich AVIVA-Berlin von der Formulierung der InitiatorInnen, die Israel als "Atomwaffenstaat" bezeichnet.

    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

    Deutsch-iranischer Wirtschaftskongress schm├╝ckt sich mit Frauenpower

    Freiheit statt Islamische Republik

    The Green Wave. Ein Film von Ali Samadi Ahadi

    30 Jahre Berufsverbot und einj├Ąhrige Haftstrafe f├╝r iranische Journalistin und BOB-Preistr├Ągerin Zhila Bani Jaghob

    Irans Pr├Ąsident bezeichnet Holocaust als Mythos



  • Public Affairs Beitrag vom 03.05.2012 AVIVA-Redaktion 

       




       © AVIVA-Berlin 2017  
    zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken