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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 06.11.2012

Am 9. November 2012 starten die bundesweiten Aktionswochen gegen Antisemitismus
AVIVA-Redaktion

110 Organisationen, darunter Schulen, Jugendzentren und jüdische Gemeinden aus 90 Städten beteiligen sich mit 265 Veranstaltungen, Kundgebungen und Seminaren. Ziel der Aktionswochen ist es, ...



... mit Veranstaltungen, auf die aktuellen Formen des Antisemitismus hinzuweisen und vor Ort an die Judenverfolgung im Nationalsozialismus zu Gedenken. Die Aktionswochen finden 2012 zum zehnten Mal statt.

Breite bundesweite Beteiligung:

Der Veranstaltungskalender - nach Bundesländern geordnet - und alle Informationen zu den Aktionswochen gegen Antisemitismus finden sich unter: www.aktionswochen-gegen-antisemitismus.de
Der Veranstaltungskalender wird regelmäßig mit nachgemeldeten Veranstaltungen aktualisiert.

In Berlin veranstaltet beispielsweise die ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V. eine Tagung zum Thema "Aktueller Antisemitismus als Thema der politischen Jugendbildung". Die Fachtagung findet am 18. Dezember in der ver.di Bundesverwaltung im Paula-Thiede-Ufer 10 am Ostbahnhof statt. In Bremen veranstaltet die Senatskanzlei am 15. November im Rathaus Bremen die Nacht der Jugend. Sie steht unter dem Motto "Erinnern reicht nicht". In Pirna wird vom 6. November bis zum 21. Dezember die Ausstellung "Jüdisches Leben in Pirna und der Sächsischen Schweiz" gezeigt. Zu sehen ist die Ausstellung in der Kulturkiste K2, Kirchgasse 2, 01796 Pirna.

Anetta Kahane: Antisemitismus ist Alltag in Deutschland
Die Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, erklärt dazu:

"An Tagen wie dem 9. November ist es wichtig das Gedenken an die Shoa wachzuhalten. Doch dabei dürfen wir nicht stehen bleiben. Antisemitismus wird in Deutschland zu häufig noch als ein nahezu überwundes Relikt der Vergangenheit betrachtet. Dabei ist nicht erst seit der "Beschneidungsdebatte"-Debatte festzustellen, dass Antisemitismus im öffentlichen Raum immer weniger geächtet wird. Antisemitismus ist Alltag in Deutschland. Deshalb muss die Bekämpfung des Antisemitismus fortwährend auf der Tagesordnung stehen und nicht nur in Gedenkreden am 9. November."

Die Aktionswochen gegen Antisemitismus werden im Rahmen des Bundesprogramms "Initiative Demokratie Stärken" gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Schirmherr ist Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse

Weitere Infos unter: www.amadeu-antonio-stiftung.de

Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus: "Antisemitismus in Deutschland – Erscheinungsformen, Bedingungen, Präventionsansätze"

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Amadeu Antonio Stiftung fordert bessere Finanzierung für Projekte gegen Rechts

"Die Juden sind schuld. Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft am Beispiel muslimisch sozialisierter Milieus"

Wissenschaftler stellen Berliner Programm gegen Rechtsextremismus gute Noten aus - Fremdenfeindliche Gewalt trotzdem an der Tagesordnung

Neue Liste von Todesopfern rechtsextremer und rassistischer Gewalt im März 2010 veröffentlicht

Netz gegen Nazis (2008)

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Zentralrat der Juden bereitet Klage gegen Google und YouTube vor (2008)

Mit Antisemitismus und Antiamerikanismus in die Charts (2007)

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"Ich sehe was, was du nicht siehst. Meine deutschen Geschichten" von Anetta Kahane (2004)





Public Affairs Beitrag vom 06.11.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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