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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 05.03.2012

Unternehmerinnen und KünstlerInnen auf der Streichliste des Bezirks. Protest
AVIVA-Redaktion

UCW in Gefahr. Die Räume von 52 Unternehmerinnen und 26 Ateliers, aber auch von interkulturellen und frauenpolitischen Projekten sind durch den Verkauf des Hauses Sigmaringer Str. 1 bedroht.



Am 8. März, pünktlich zum Internationalen Frauentag, will die Bezirksverordnetenversammlung von Charlottenburg-Wilmersdorf darüber entscheiden, ob das Haus in der Sigmaringer Str. 1 verkauft werden soll. Im Gebäude des ehemaligen Gesundheitsamtes haben sich seit 2005 das UCW, ein Unternehmerinnen- und
Gründerinnenzentrum, angesiedelt – und seit 2006 das Atelierhaus sigmaringer1art. Tür an Tür arbeiten hier etwa 80 internationale KünstlerInnen, Schriftstellerinnen, Übersetzerinnen, Architektinnen, Therapeutinnen, Versicherungskauffrauen, Tänzerinnen, Rechtsanwältinnen und viele mehr.

Das Haus gehört dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und wird von der gemeinnützigen GSE – Gesellschaft für soziale Stadtentwicklung gGmbH – treuhänderisch verwaltet. Die Unternehmerinnen zahlen eine marktübliche Miete und werden nicht subventioniert. Die Miete der KünstlerInnen wird teilweise aus Landesmitteln unterstützt, nicht vom Bezirk. Die GSE hat aus den Mieteinnahmen sogar den Sanierungsstau des Gebäudes durch eine dringende Fassadensanierung reduziert. Der Immobilienwert des Gebäudes wurde damit gesteigert. Jetzt soll die Immobilie wie zahlreiche andere Gebäude vom Liegenschaftsfond verkauft werden, um das Haushaltsdefizit im Bezirk zu verringern. Von einem Verkauf wäre auch die Dietrich Bonhoeffer-Bibliothek betroffen, die sich ebenfalls im Gebäude befindet.

Die fünf Stockwerke des Hauses sind bunt und vielfältig. Die Unternehmerinnen und KünstlerInnen vernetzen sich, tauschen sich aus, kooperieren im Haus und über das Haus hinaus mit anderen Projekten. Durch zahlreiche Frauennetzwerke, die ebenfalls im Haus beheimatet sind, entstehen Projekte in Berlin und bundesweit. Regelmäßige Veranstaltungen bereichern auch das Kiezleben: Sommerfeste, Lesungen, Workshops, Tanzwochenenden, Tag der offenen Ateliers, Unternehmerinnenmesse – auch das Café, das es seit zwei Jahren im Eingangsbereich gibt, lädt zum miteinander ins Gespräch kommen ein.

Die Unternehmerinnen und KünstlerInnen sind von der Entscheidung des Bezirks völlig überrascht worden. Jetzt formiert sich der Widerstand. Schnell wurde unter sigmaringer1.wordpress.com ein Blog eingerichtet, um über die Situation zu informieren und Hilfe zu mobilisieren. Seit dem 1. März 2012 sammeln die MieterInnen Unterschriften, die am 5. März den eingeladenen ParlamentarierInnen der BVV überreicht wurden. Weitere Aktionen sind geplant.

Weitere Infos zum UCW - Unternehmerinnen- und Gründerinnenzentrum Charlottenburg-Wilmersdorf unter: ucw-berlin.de

Public Affairs Beitrag vom 05.03.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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