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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 26.08.2013

Enough is Enough - Stop Homophobia: Aufforderung zur Demonstration am 31. August 2013 und zu Engagement
AVIVA-Redaktion

Ein Aufruf schl├Ągt Wellen: eigeninitiativ schafft ein freies B├╝ndnis von Menschen Aufmerksamkeit f├╝r die Menschenrechtsverletzungen in Russland. Zum Gang auf die Stra├če l├Ądt auch ein Spot derÔÇŽ



... Kampagne ein, der nun in vielen Berliner Kinos gezeigt wird.

Aus der ├ľffentlichkeit gestrichen ÔÇô auf den Stra├čen verfolgt

Mit den im Juni 2013 verabschiedeten Gesetzen gegen "Homosexuelle Propaganda" positioniert sich die russische Regierung unter Putin deutlich. Waren ├Âffentliche Veranstaltungen im homo-, trans- oder intersexuellen Kontext bisher schon weitreichend erschwert, sind sie nun vollst├Ąndig verboten ÔÇô so auch Symbole der Schwulen- und Lesbenbewegung, wie die Regenbogenfahne. Menschen, die sich im Beisein von Kindern positiv oder neutral zu Homosexualit├Ąt ├Ąu├čern, drohen hohe Geld- oder sogar Haftstrafen. ├ťber mediale Institutionen kann zus├Ątzlich eine dreimonatige Schlie├čung verh├Ąngt werden.

Diese tiefgreifenden Einschr├Ąnkungen der Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen (LGBTI), mit denen "nichttraditionelles sexuelles" Leben weitgehend aus dem ├Âffentlichen Raum verbannt wird, steht eine besorgniserregende Entwicklung zur Seite: auf Internetplattformen und in sozialen Netzwerken werden ungestraft Videos ver├Âffentlicht, die zur Schau stellen, wie schwule oder lesbische Jugendliche gefoltert und erniedrigt werden.

Handeln statt ├Ąrgern

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ist bei Norman R├Âhring schlie├člich das Fass ├╝bergelaufen. Er wollte nicht mehr nur fassungslos den Berichterstattungen folgen und sich bei Familie, FreundInnen und BekanntInnen beschweren. Stattdessen ver├Âffentlichte der zweiunddrei├čigj├Ąhrige Journalist und Netzwerker einen Beitrag in dem von ihm herausgegebenen Online-Kulturmagazin "I-REF". Hier fasste er sein Gef├╝hl der Passivit├Ąt in der "ach so toleranten Berlinblase" in Worte und rief unter dem Motto "Enough is Enough - Stop Homophobia" dazu auf, aktiv zu werden, um kreativ Aufmerksamkeit zu schaffen und sich zu vernetzen. Mittlerweile geh├Âren der gleichnamigen Facebook-Gruppe und der Fanseite ├╝ber 3.000 Menschen an.

Olympische Winterspiele in Russland: Stop Homophobia ÔÇô Open your Mouth!

Im Rahmen dieser Bewegung und der zus├Ątzlichen Aktualit├Ąt der Situation angesichts der 2014 in Russland stattfindenden Olympischen Winterspiele organisiert nun ein ehrenamtlicher Zusammenschluss von Privatpersonen eine Demonstration am 31. August 2013 um 12 Uhr, die vom Kurf├╝rstendamm zur Russischen Botschaft f├╝hren wird. Die InitiatorInnen verlangen von der deutschen Bundesregierung eine eindeutige Stellungnahme sowie politisches Engagement f├╝r die Abschaffung der diskriminierenden Gesetzgebungen. Die SponsorInnen der XXII. Olympischen Winterspiele werden dazu aufgefordert, ihre Zuwendungen f├╝r die Verteidigung der Menschenrechte in Russland einzusetzen. Gleichzeitig werden das deutsche Olympische Komitee sowie alle SportlerInnen in die Pflicht genommen, aktiv f├╝r die Rechte von Homo-, Trans- und Intersexuellen in Russland w├Ąhrend der Winterspiele in Sotschi einzutreten. Russland selbst soll nach den Forderungen der VeranstalterInnen vom Internationalen Olympischen Komitee von den im eigenen Land stattfindenden Spielen ausgeschlossen werden.

Dabeisein und helfen

Der Spot, der zur Demonstration aufruft, ist nicht nur im Webauftritt des B├╝ndnisses, sondern nun auch in einer gro├čen Zahl Berliner Kinos zu sehen. JedeR ist dazu eingeladen, mitzudemonstrieren und sich auch dar├╝ber hinaus bei der Organisation und Durchf├╝hrung zu beteiligen.

Alle Informationen, Kontaktdaten sowie Downloadmaterial stehen auf der Website "Enough is Enough ÔÇô OPEN YOUR MOUTH" zur Verf├╝gung.


Das Russian LGBT-Network, ein Zusammenschluss von Projekten aus dreizehn Regionen in Russland, spricht sich au├čerdem daf├╝r aus, die Spiele in Russland nicht zu boykottieren, sondern deren internationale Bedeutung zu nutzen, um durch Teil- und aktive Stellungnahme deutlich Position zu beziehen, im Sinne von "Do not boycott the Olympics ÔÇô boycott homophobia!" Auch der LSVD und seine Hirschfeld-Eddy-Stiftung treten mit der Aktion "Freundschaftskuss" daf├╝r ein, russische AktivistInnen vor Ort zu unterst├╝tzen. Zum Beispiel durch die Nutzung von St├Ądte- und RegionalpartnerInnenschaften sollen im deutsch-russischen Austausch HomoÔÇô und Transphobie von den verantwortlichen Abgeordneten gezielt thematisiert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:

enough-is-enough.eu

www.facebook.com/enough2014

www.twitter.com/enough_2014

Zur Facebook-Fanseite und zur Facebook-Gruppenseite der ├╝bergeordneten Kampagne

Aktion Freundschaftskuss des LSVD

"Winter Olympics: We Should Speak Up, Not Walk Out" Russian LGBT-Network

Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Zum Initiationsbeitrag von Norman R├Âhring

"Russia┬┤s anti-gay ┬┤propaganda law┬┤ assault on freedom of expression" Amnesty International, 25. Januar 2013


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:


Anti-Homosexuellen Gesetz in Russland - CSD am 22. Juni 2013 fordert ein Ende der Diskriminierung

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(Quellen: www.enough-is-enough.eu)



Public Affairs Beitrag vom 26.08.2013 AVIVA-Redaktion 

   




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