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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 06.09.2014

Zorniger Kaktus - TERRE DES FEMMES vergibt Negativ-Preis an die Werbeindustrie
AVIVA-Redaktion

Bis zum 24. Oktober können Vorschläge für frauenfeindliche Werbung eingesandt werden. Die "GewinnerIn" wird am 25. November, dem Internationalen Tag "Nein zu Gewalt an Frauen, bekannt gegeben.



Unter dem Motto "Schluss mit frauenfeindlicher Werbung!" gab TERRE DES FEMMES am 04. September die erstmalige Vergabe des Negativ-Preises "Goldener Kaktus" an die sexistische Werbung bekannt. Vorschläge können ab jetzt mit einem Nachweis, zum Beispiel einem Foto oder einem Link auf die jeweilige Website eingereicht werden.

Um sich für den Preis zu "qualifizieren" sollte die Einsendung mindestens eine der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Mädchen und Frauen werden abwertend dargestellt,
  • Mädchen und Frauen werden als (allzeit verfügbare) Sex-Objekte inszeniert,
  • zwischen Produkt und Model besteht kein nachvollziehbarer Zusammenhang,
  • in der Werbung wird Gewalt gegen Frauen oder Mädchen verherrlicht oder heruntergespielt.

    Ab dem 01.November werden auf frauenrechte.de und der dazugehörigen Facebook-Seite die drei Favoriten der Jury vorgestellt, über die dann bis zum 24. November abgestimmt werden kann.

    Mit der Preisverleihung soll die große Bandbreite von sexistischen Werbeinhalten aufgezeigt werden. Zugleich werden alle Werbenden von der Frauenrechtsorganisation über die Nominierung informiert und aufgefordert, die Werbung einzustellen.
    Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, meint dazu: "Frauenfeindliche Werbung ist nicht lustig. Frauen werden als allzeit verfügbares Objekt dargestellt, das wie das Produkt Käuflichkeit suggeriert. Teilweise werden sogar Bilder und Szenarien verwendet, die Gewalt gegen Frauen verharmlosen. Damit wird die Abwertung von Frauen als gesellschaftlich akzeptierter Konsens vermittelt. Die Gleichberechtigung der Geschlechter wird so verhindert".

    Jedes Jahr ruft TERRE DES FEMMES zur weltweiten Aktion "frei leben – ohne Gewalt" auf. Damit soll ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt werden. 2014 liegt der Schwerpunkt auf frauenfeindlicher Werbung, da "Sex Sells" immer noch eine der häufigsten Werbestrategien ist, die von Unternehmen gewählt wird. Oft wird dabei aber die Grenze zu Sexismus überschritten. "Frauen in pornografischer Pose mit einem anzüglichen Spruch wird von Werbenden inflationär verwendet – egal ob Tourismusverband, Fluggesellschaft, Elektronikhersteller, gemeinnütziger Verein oder die Bäckerei von nebenan," so Christa Stolle weiter. Frauenfeindliche Werbung zeigt den gesellschaftlichen Missstand auf und trägt dabei gleichzeitig zu seiner Fortführung bei.

    Die Jurymitglieder sind Dr. Stevie Meriel Schmiedel, Geschäftsführerin von Pinkstinks Germany e.V., einer Kampagne gegen Produkte, frauenfeindliche Werbeinhalte und Marketingstrategien. Der Verein hat eine Gesetzesnorm gegen sexistische Werbung entworfen und geht damit ab September 2014 in die Lobbyarbeit an den Bundestag. Jasna Strick ist Mit-Initiatorin des #aufschrei, der mit dem Grimme Online Award 2013 ausgezeichnet wurde. Als Online-Aktivistin macht sie auf sexistische Strukturen in unserer Gesellschaft aufmerksam, die sich auch in Werbeinhalten zeigen. Stefanie Lohaus ist Herausgeberin und Redakteurin des feministischen Missy Magazine. Als Journalistin kritisiert sie gesellschaftliche Missstände wie den Sexismus in unserer Kultur und Gesellschaft.

    Weitere Informationen zum Preis und zum Einreichen der Vorschläge:
    www.frauenrechte.de


    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

    Na endlich - die Sexismus-Debatte

    Axe 2012. Widerlich statt witzig


  • Public Affairs Beitrag vom 06.09.2014 AVIVA-Redaktion 

       




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