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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 13.03.2015

Equal Pay Day am 20. März 2015: Berlin unterstützt mit Info-Broschüre und 22-Prozent-Rabatt-Aktion
AVIVA-Redaktion

Die Business and Professional Women (BPW) Germany rufen den Equal Pay Day unter dem Motto aus "Spiel mit offenen Karten: Was verdienen Frauen und Männer?". Zentrale Forderung ist Transparenz.



"Wir wissen, dass wir mit dem Thema Gehaltstransparenz ein großes und komplexes Tabu aufbrechen", erklärt Henrike von Platen, Präsidentin des BPW Germany. "Damit Frauen die Bezahlung fordern können, die ihnen zusteht, müssen sie jedoch den Wert ihrer Arbeit und die betriebs- und branchenüblichen Gehälter kennen."

Am 20. März 2015 ist Equal Pay Day. Bis zu diesem Tag müssen Frauen in Deutschland umsonst arbeiten. Denn erst nach 79 Tagen verdienen sie bei einer Lohnlücke von 22 Prozent den gleichen Bruttostundenlohn wie ihre männlichen Kollegen. Auch in Berlin setzen sich zahlreiche Unterstützer und Unterstützerinnen zum Aktionstag rund um das Schwerpunktthema Transparenz für die faire Bezahlung von Frauen und Männern ein.

Transparente Vergütungsstrukturen und Arbeitsbewertungsverfahren sind eine zentrale Voraussetzung, um die Lohnlücke von 22 Prozent endlich zu schließen. Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke und der BPW Germany geben gemeinsam eine Broschüre zum Equal Pay Day heraus und informieren über das aktuelle Schwerpunktthema. Sie wird an zentralen Orten an die Berlinerinnen und Berliner verteilt und liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Lohntransparenz sowie zur Aktion 22% Rabatt, an der sich rund 200 Geschäfte in ganz Berlin beteiligen.

"Über Geld spricht man nicht? Wir schon!", erklärt Brigitte Kowas im Namen der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der zwölf Berliner Bezirke. "Frauen verdienen in Deutschland bei gleicher Qualifikation und gleicher geleisteter Arbeit häufig weniger als Männer. Dies widerspricht nicht nur dem im Grundgesetz verankerten Gleichheitsprinzip der Geschlechter, sondern ist gesamtgesellschaftlich mit weitreichenden Folgen verbunden. Die Ursachen dafür sind vielschichtig, beginnen bei der Berufswahl und enden oft in der Altersarmut von Frauen."

22-Prozent-Rabatt-Aktion

Um zumindest am "Tag für gleiche Bezahlung" für Gerechtigkeit zu sorgen, gewähren rund 200 Berliner Geschäfte allen Frauen am 20. März 2015 einen Rabatt von 22 Prozent auf ausgewählte Artikel und Dienstleistungen. Auf der Internetseite www.22-prozent.de können sich Kundinnen über die Adressen und Angebote der teilnehmenden Unternehmen informieren. Frauen können die Aktion unterstützen, indem sie am Equal Pay Day in den Geschäften shoppen und rote Taschen tragen, die auf die roten Zahlen in ihren Geldbörsen aufmerksam machen. Auch in diesem Jahr wehen zudem wieder bundesweit die roten Fahnen für Entgeltgleichheit. Berlin zeigt Flagge an zahlreichen Bezirksrathäusern.

Über weitere Veranstaltungen in ganz Deutschland informiert Sie die interaktive Aktionslandkarte unter: www.equalpayday.de/aktionslandkarte.

Weitere Informationen, sowie Videobeiträge zum Equal Pay Day 2015 unter: www.equalpayday.de
Informationen zu den Organisator_innen:
www.bpy-germany.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Equal-Pay-Day-Kampagne 2014

Frauenlohnspiegel 2014: Vielfältige Benachteiligungen von Frauen im Erwerbsleben


Quelle: Pressemitteilung der Business Professional Women – Germany e.V., Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, AVIVA-Berlin

Public Affairs Beitrag vom 13.03.2015 AVIVA-Redaktion 

   




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