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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 09.03.2009

Boykott der antisemitischen UN-Propaganda-Konferenz Durban II
AVIVA-Redaktion

Presserklärung des Koordinierungsrats deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus



Deutschland muss sich dem Boykott der antisemitischen UN-Propaganda-Konferenz "Durban II" durch Kanada, Israel, die USA und Italien anschließen.

Die UN-"Durban Review Conference" ("Durban II") in Genf (April 2009) soll an die UN-Konferenz von 2001 in Durban anknüpfen, die unter der Flagge eines angeblichen "Antirassismus" zu Exzessen und antisemitischen Angriffen auf Israel, jüdische Organisationen und Juden geführt hat. Die Islamische Republik Iran gehört zum inneren Kreis derjenigen Staaten, die Durban II vorbereiten. Die Islamische Republik Iran verfolgt religiöse Minderheiten sowie jede politische Opposition und unterdrückt Frauen. Sie richtet Menschen wegen angeblicher sexueller Verfehlungen oder wegen ihrer geschlechtlichen Orientierung hin und fordert die Vernichtung Israels. Es gibt also viele Gründe, dieser "Republik" selbst Rassismus vorzuhalten.

Die vorliegenden Entwürfe für eine Abschlussresolution enthalten maßlose, hasserfüllte Anschuldigungen gegen Israel, die auch nach den Kriterien, die dem Beschluss des Deutschen Bundestags vom 4. November 2008 zur Antisemitismusbekämpfung zugrunde liegen, als antisemitisch bezeichnet werden müssen. Die Resolutionsentwürfe verletzen ebenso andere Menschenrechte, z. B. die Meinungsäußerungs- und Pressefreiheit im Interesse eines falsch verstandenen Schutzes der islamischen Religion vor Kritik, und verbreiten unter einem antirassistischen und antikolonialistischen Etikett eine einseitig antiwestliche und antidemokratische Propaganda.

Der Koordinierungsrat deutscher Nichtregierungsorganisationen gegen Antisemitismus hat bereits im September 2008 zusammen mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland in einem gemeinsamen Schreiben an Außenminister Steinmeier (Anlage) einen Boykott der antisemitischen UN-Durban-II-Veranstaltung gefordert, eine Forderung, der damals vom Auswärtigen Amt nicht entsprochen wurde.

Nach den Boykott-Erklärungen Kanadas, Israels, der USA und Italiens erwarten die VeranstalterInnen eine positive Antwort auf diese Forderung. Am Rande: Der Vatikan wird an der Konferenz teilnehmen.
Deutschland sollte insbesondere in Verantwortung vor seiner Geschichte ein klares Zeichen setzen und sich, auch mit Rücksicht auf die Ziele des Beschlusses des Deutschen Bundestags vom 4. November 2008, nicht an der "Durban Review Conference" beteiligen. Den vorhersehbaren antisemitischen Ausfällen auf der Durban-II-UN-Konferenz darf keine Legitimation durch Deutschland gegeben werden!

AVIVA-Berlin schließt sich diesem Aufruf ausdrücklich an!

EU heartened by changes to Durban II document

By Toby Axelrod, March 20, 2009

BERLIN (JTA) -- European foreign ministers are putting off the decision on whether or not to boycott the so-called Durban II anti-racism conference after anti-Israel content in a draft resolution
was toned down.

Convening as their heads of state attended a European Council meeting in Brussels, the EU foreign ministers applauded the removal of references to the Arab-Israeli conflict. But they stopped short of fully endorsing the revision, indicating to the drafting committee that further changes must be made if EU countries are to attend the conference in Geneva next month.

Do read the full article by Toby Axelrod: http://jta.org

Weitere Infos zu den Resolutionen finden Sie unter:

boycottdurban2.wordpress.com
und
honestlyconcerned.info

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Erklärung und Ergebnisse des Koordinierungsrats deutscher Nicht-Regierungsorganisationen.


Aufruf zum Boykott von Durban 2, (Juli 2008).


Lesen Sie einen Beitrag der Publizistin Nasrin Amirsedghi zum Thema auf "Die Stellung der Frau im Gottesstaat Iran".

Public Affairs Beitrag vom 09.03.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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