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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 18.03.2009

Eltern machen Schule. Spezial-Angebote der Mütterkurse
AVIVA-Redaktion

Ab September 2009 erhalten Eltern mit Migrationshintergrund die wichtigsten Informationen zum Berliner Schulsystem und konkrete Handlungshilfen zu ihrer eigenen Rolle als BegleiterIn ihrer Kinder.



Die seit zehn Jahren sehr erfolgreichen Mütterkurse werden um ein wesentliches Angebot bereichert, denn ab dem Herbst erhalten Mütter und Väter (!) in diesen auf die Bedürfnisse von Eltern mit Migrationshintergrund zugeschnittenen Kursen die wichtigsten Informationen zum Berliner Schulsystem - und konkrete Handlungshilfen zu ihrer eigenen Rolle als BegleiterIn ihrer Kinder.

Die Berliner Volkshochschulen hatten die so genannten ´Mütterkurse´ zunächst als Deutschkurse für Mütter-/Eltern nicht deutscher Herkunftssprache angeboten. Die Kurse waren im Laufe der Zeit inhaltlich immer weiter ausgedehnt worden. So lernen die Teilnehmerinnen dort nicht nur, sich auf Deutsch auszudrücken. Sie üben in konkreten Situationen beispielsweise den Umgang mit Behörden und erfahren Grundlegendes zum Sozialsystem in Deutschland.
Die Sprachkurse orientieren sich am Europäischen Referenzrahmen für das Fremdsprachenlernen. Die Mütter durchlaufen Kurse auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und steigern dabei ihr sprachliches Können von Kurs zu Kurs.

Im Jahr 2007 nahmen über 6.000 Mütter an den Kursen teil. Der Unterricht ist kostenfrei, pro Schulhalbjahr ist eine Anmeldepauschale zwischen 20 und 30 EUR zu entrichten. Die Idee, dass Mütterkurse jedoch mehr sind als reine Spracherwerbskurse, wurde nun auf den Bereich der Schulen ausgedehnt. Mütterkurse werden in der Regel an zwei bis drei Tagen pro Woche an Grundschulen und Kitas durchgeführt.

Ab Herbst ist ein Tag pro Woche speziell auf das Themenfeld Schule zugeschnitten. Mütter erfahren dort praktische Unterstützung zum Umgang mit Schulleitung und LehrerInnen – oft in nachgespielten Situationen. Sie erhalten aber auch Basiswissen beispielsweise darüber, welche Möglichkeiten es in Berlin gibt, Bibliotheken oder andere Bildungsstätten zu nutzen. Wesentlicher Bestandteil der Kurse wird die Frage sein, wie Eltern ihre Kinder selbst besser fördern können, etwa durch Hinweise auf die richtige Gestaltung eines häuslichen Arbeitsplatzes für Hausaufgaben und die notwendige Begleitung eines Kindes bei seinem Weg durch das Bildungssystem.

Zur Vorbereitung dieser neuen Unterrichtseinheit im Rahmen der Mütterkurse liegt jetzt ein Curriculum vor, dass alle Kursleiterinnen in den Mütterkursen umsetzen werden. Zusätzlich werden auch Unterrichtsmaterialien bereitgestellt, die teilweise veröffentlicht werden, den Kursleitenden aber auch über eine Online-Materialbörse zur Verfügung stehen.

Senator Zöllner erklärte hierzu: "Mit diesen niedrigschwelligen Bildungsangeboten sollen Migranteneltern frühzeitig an die Bildungsinstitutionen herangeführt werden, um die Wahrnehmung von Kitas und Schule als fremd und anonym aufzubrechen und den Zugang zu ihnen zu erleichtern. Das vorliegende Rahmenkonzept mit Lernzielen und Themen für den schulbezogenen Unterrichtsschwerpunkt in den VHS-Deutschkursen ist ein wichtiger Baustein in der schulbezogenen Elternarbeit und der Integration. So können Eltern in den schulischen Bildungsprozess der Kinder eingebunden werden."

In die Erarbeitung des neuen Curriculums wurden VHS-MitarbeiterInnen als auch Kursleitende für Deutsch als Zweitsprache, GrundschullehrerInnen, Schulleitungen und ExpertInnen aus der Bildungsverwaltung einbezogen. Das Elternkurs-Curriculum ist über die Volkshochschulen Mitte und Neukölln zu erhalten.

Weitere Auskünfte bei Michael Weiss: michael.weiss@ba-mitte.verwalt-berlin.de

(lpd)

Public Affairs Beitrag vom 18.03.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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