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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.05.2010

Kampf gegen Vergewaltigung an Lesben in Südafrika wird unterstützt von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung
Marie Heidingsfelder

Im rechtlich progressivsten Land des Kontinents sind sogenannte "corrective rapes" an Homosexuellen an der Tagesordnung – ein Spendenaufruf für das "Lesbian and Gay Equality Project" Johannesburg



Seit Jahren gilt Südafrika in Bezug auf Lesben- und Schwulenrechte als "Vorhut der Toleranz" und gehört zu den wenigen afrikanischen Staaten, in denen Homosexualität legal ist. Dank der Lobbyarbeit von schwul-lesbischen Organisationen ist der Schutz vor Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung in der Verfassung des Landes verankert. Doch die gesellschaftliche Realität sieht anders aus, sie ist stark konservativ geprägt und teilweise offen homophob.

Immer wieder kommt es zu grausamen Hassverbrechen. Insbesondere in den Townships der Großstädte werden offen lesbisch lebende Frauen Opfer schlimmster Gewalttaten. Beleidigungen, Prügel, Vergewaltigung sind ein alltägliches Phänomen. Die Täter vergewaltigen Lesben und behaupten, sie so zu "heilen". Strafanzeigen werden von der Polizei meist ignoriert. Mehr als 30 offen lesbisch lebende Frauen sind in den vergangenen Jahren in Südafrika ermordet worden. Ein Anstieg von Gewalt und Hassverbrechen während der Fußballweltmeisterschaft ist zu befürchten.

Das Lesbian and Gay Equality Project (Projekt zur Gleichstellung von Lesben und Schwulen in Südafrika, kurz LGEP) kämpft gegen Hassverbrechen, insbesondere gegen dieses Phänomen der "korrigierenden Vergewaltigung" (corrective rape).Diese Verbrechen richten sich gegen sichtbar nicht gender-konforme Menschen. Meist sind es Mehrfach-Vergewaltigungen, die oft sie mit dem Tod des Opfers enden. Das LGEP aus Johannesburg ist eine gemeinnützige Organisation, die für die vollständige rechtliche und soziale Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen in Südafrika kämpft. Das Projekt bietet Rechtsberatung und Betreuung für traumatisierte Opfer.

Phumzile Mtetwa, Geschäftsführerin von LGEP, ist derzeit in Deutschland, um für Solidarität mit den lesbischen Frauen in Südafrika zu werben. Im eigenen Land ist die Öffentlichkeitsarbeit für den LGEP schwierig, da sowohl die Gesellschaft als auch der berühmte ANC sehr wenig progressiv sind und es eine zunehmende Tendenz zum christlichen und traditionellen Fundamentalismus gibt. Leider erfahren die schwarzen Lesben auch wenig bis keine Unterstützung von weißen Lesben. Das fehlende Problembewusstsein, der verinnerlichte Rassismus und ein unreflektiertes Klassendenken führen zu unsolidarischem bis ignorantem Verhalten.
Internationale Unterstützung ist daher ein unverzichtbares Mittel gegen Homophobie und Menschenrechtsverletzungen.

Dieser Kampf verdient unsere Unterstützung. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung, die sich für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender einsetzt, leitet Spenden 1:1 an das Lesbian and Gay Equality Project in Johannesburg weiter. Die Spenden sind steuerlich absetzbar.

Hirschfeld-Eddy-Stiftung
Konto 50 100 00
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Südafrika

Weitere Infos zum LGEP finden Sie unter: www.equality.org.za

Weitere Infos zur Hirschfeld-Eddy-Stiftung finden Sie unter: www.hirschfeld-eddy-stiftung.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Bündnis gegen Homophobie in Berlin





Public Affairs Beitrag vom 24.05.2010 Marie Heidingsfelder 

   




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