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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 16.07.2008

Frauen an die Spitze der EU - Females in Front
Christiane Krämer

Damit Spitzenpositionen in der EU zukünftig mit Frauen besetzt werden, gründete sich die europäische Bürgerinitiative "Females in Front": Eine Million Stimmen werden gebraucht: Voten Sie mit!



Die Europäische Union hat sich die Gleichstellung von Frauen und Männern in den römischen Verträgen bereits 1957 auf die Fahne geschrieben und ist seitdem ein wichtiger Motor für ihre Umsetzung in den Mitgliedsländern.
In allen Gremien der EU sind Frauen jedoch unterrepräsentiert – ganz besonders aber auf Führungsebene. Neun der siebenundzwanzig KommissarInnen der Union sind Frauen. Im Europa-Parlament liegt der Männeranteil bei 69 Prozent, in der Geschichte der EU hat es noch nie eine Kommissionspräsidentin gegeben.

Seit 50 Jahren immer die gleichen Bilder

Auf den "Familienfotos" der Gipfeltreffen der europäischen Repräsentanten, wo sich ältere Männer händeschüttelnd ablichten lassen, wird dieses Ungleichgewicht besonders verbildlicht. Aus diesen Männergruppen formieren sich oftmals informell und in intransparenten Verfahren die zukünftigen Verantwortungsträger der EU, wie die schwedische EU-Kommissarin Margot Wallström kritiserte. Sie befürchtet, dass auch bei den aktuellen Vergaben keine Frauen unter den Führungspersonen sein werden - was kein gutes Bild für Europa abgibt.
Während einerseits die politische Richtung und das Herkunftsland Kriterium zur Auswahl der wichtigsten Führungspersönlichkeiten wird, bleibt man dem Geschlecht als Kategorie gegenüber nicht nur indifferent, sondern blind.
Dabei gäbe es genügend gleichqualifizierte und kompetente Frauen für die zu besetzenden Ämter, wie beispielsweise die frühere irische Präsidentin Mary Robinson, oder die finnische Staatschefin Tarja Halonen.

250 Millionen Frauen in der EU. Und nicht eine einzige gut genug?

Dieser fehlenden Repräsentation von Frauen wollen führende EU-PolitikerInnen wie die Europaabgeordneten Christel Schaldemose und Lissy Gröner nun etwas entgegensetzen: sie gründeten angesichts der bevorstehenden Wahlen der EU-Chefposten eine Initiative, um Gleichstellung bereits bei der Nominierung für die Spitzenämter einzufordern.

Mindestens eine Frau soll als führende Vertreterin des Rates, des Europaparlaments, der Kommission, sowie der Außen- und Sicherheitspolitik benannt und gewählt werden. Zur Durchsetzung dieses Ziels müssen eine Million Online-Unterschriften vorgelegt werden: So kann der Druck auf die Europäische Union erhöht werden, Chancengleichheit auch auf höchster politischer Ebene im eigenen Haus zu verwirklichen.

Wer demokratisch und direkt für eine Europäische Union wählen will, welche auch ihre BürgerInnen repräsentiert, kann hier online unterzeichnen:

www.femalesinfront.eu

Public Affairs Beitrag vom 16.07.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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