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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.12.2010

Das neue Projekt - Zugang für Alle - des Bundesverbandes Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, bff, ist im Netz einzusehen
AVIVA-Redaktion

Von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen mit Behinderung sollen schnell Hilfe und Unterstützung bekommen. Seit Oktober können Informationen und die Projektbeschreibung des ambitionierten Vorhabens...



.... im virtuellen Netz nachgelesen werden. Zusätzlich verbesserte der Verband im November 2010 sein Serviceangebot im Internet. Anlaufstellen und Beratungseinrichtungen können nun schneller ausfindig gemacht werden.

Das Projekt Zugang für Alle! hat zum Ziel, behinderten Mädchen und Frauen, insbesondere Mädchen und Frauen mit Lernschwierigkeiten und so genannter geistiger Behinderung, mehr Bewusstsein über Gewalt zu ermöglichen. Sie brauchen geeignete Materialien, die sie darüber informieren, was Gewalt ist und wie sie sich als Betroffene dagegen wehren können.

Frauen mit Behinderung sind in Frauenberatungseinrichtungen deutlich unterrepräsentiert. Eine Umfrage bei Mitarbeiterinnen und Beraterinnen, sowie die Auswertung von Erfahrungen aus 30jähriger Beratungszeit ergaben, dass Frauen mit Behinderung, die Gewalt erlebt haben, die Beratungsstellen kaum nutzen. Weitere umfangreiche Untersuchungen zum Ausmaß von Gewalt gegen Frauen mit Behinderung werden derzeit noch durchgeführt: die Ergebnisse stehen noch aus. ExpertInnen sagen voraus, dass Frauen mit Behinderung häufiger Gewaltopfer werden als Frauen ohne Behinderung.

Gezielte Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen der Beratungseinrichtungen bilden einen Schwerpunkt des Projekts Zugang für Alle!. Es sollen Handlungsanleitungen für eine barrierefreie Beratung erarbeitet werden und die Kooperation und Vernetzung von Beratungsstellen und Einrichtungen des Behindertenbereichs verbessert werden. Die Angebote der Frauenberatung sollen so leichter zugänglicher gemacht werden.

Neu zu entwickelnde Materialien werden Frauen mit verschiedenen Behinderungen gezielt über Hilfeangebote informieren Flyer und Websites in einfacher Sprache, sprachunterstützte Websites und Informationen in Brailleschrift sind angedacht.

Seit dem 25. November 2010, dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, ist eine weitere Neuerung des bff im Internet verfügbar. Mädchen und Frauen, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind oder auch waren können sich über das erweiterte Serviceangebot im Internet über Anlaufstellen in ihrer Nähe informieren. Menschen, die Betroffene unterstützen möchten können das Angebot ebenfalls nutzen.

Die erweiterte Regionen-Suchfunktion der Website des bff verbindet NutzerInnen mit einer Datenbank der Beratungseinrichtungen. Diese erfasst derzeit fast 500 Beratungseinrichtungen in allen Bundesländern und wird fortlaufend aktualisiert.

Der bff ist eine gemeinnützige Organisation von Frauen für Frauen. Immer noch ist jede dritte Frau in Deutschland einmal in ihrem Leben Opfer von psychischer, körperlicher oder sexualisierter Gewalt. Der Verband hilft bundesweit über seine Beratungseinrichtungen und ermöglicht es den Betroffenen, den Teufelskreis aus Scham und Gewalt zu durchbrechen. Als Dachverband hat der bff maßgeblich Einfluss auf politische Entscheidungen. Aufmerksamkeitsstarke Kampagnen des bff mit prominenten Unterstützerinnen ächten öffentlich Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

"Bei Gewalt gegen Frauen denken viele Menschen zunächst an ferne Länder. Aber die Gewalt findet ganz alltäglich hier vor Ort statt. Frauen sind überwiegend von Gewalt im engen sozialen Nahraum betroffen. Da ist es gut zu wissen, dass es ganz in der Nähe auch professionelle Unterstützung gibt." so erläutert Katja Grieger vom bff. Der Verband möchte betroffene Frauen und Mädchen ermutigen, sich an diese Beratungseinrichtungen zu wenden.

Häufig stehen finanzielle Notlagen, Erkrankungen oder drohender Verlust der Arbeitsfähigkeit im Zusammenhang mit früheren oder aktuellen Gewalterfahrungen. Durch ein spezialisiertes und professionelles Beratungs- und Begleitangebot wird die Gefahr langfristiger Folgeschäden und Folgekosten für Betroffene und Gesellschaft reduziert. In allen Beratungsprozessen geht es vordergründig um die Stärkung der Handlungsfähigkeit und Selbstbestimmung der von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen.


Informationen zum bff finden Sie unter: www.frauen-gegen-gewalt

Weitere Informationen zum Projekt "Zugang für Alle" finden Sie als PDF unter:
www.frauen-gegen-gewalt.de/dokumente
Projektreferentin ist Katharina Göpner. Kontakt: zugangfueralle@bv-bff.de

Das erweiterte Serviceangebot des bff unter: www.frauen-gegen-gewalt.de/Hilfsangebote
Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Kongress Streitsache Sexualdelikte - Frauen in der Gerechtigkeitslücke

Public Affairs Beitrag vom 01.12.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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