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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 28.03.2011

DIWA - Das Projekt zur Unterstützung des Ausstiegs aus der Prostitution startete am 22. März 2011 in Berlin
AVIVA-Redaktion

Mit einer feierlichen und gutbesuchten Eröffnungsveranstaltung stellte sich das Bundesmodellprojekt "DIWA - Der individuelle Weg zur Alternative" der Berliner Öffentlichkeit vor. SexarbeiterInnen...



... sollen zielgerichtet mit Angeboten der Beratung und Begleitung bei der beruflichen Neuorientierung unterstützt werden.

Am 22. März 2011 war es endlich soweit. Die Projektträgerin Goldnetz e.V. und ihre Kooperationpartnerinnen Goldrausch e.V. KONTOUR und Hydra e.V. luden zu der lang ersehnten Auftaktveranstaltung anlässlich der Projektvorstellung von DIWA (Der individuelle Weg zur Alternative) im Gebäude der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte ein.

Von der informativen Web-Site bis zu den konkreten Inhalten, Aktivitäten, Koordinationen und Maßnahmen steht das Modellprojekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Projekt unterstützt und ermöglicht den Umstieg ohne zwingenden Ausstieg aus der Prostitution und hat nun neben den Standorten Nürnberg (OPERA - Orientieren Probieren ERfahren Ausbilden) und Freiburg (P.I.N.K. - Prostitution/ Intergration/ Neustart/ Know-how) einen dritten Standort in Berlin.

© Goldnetz e.V., Freia Königer. V.l.n.r. Das DIWA-Team: Simone Wiegratz, Petra Kolb, Sally Zarina und Claudia Fischer-Czech von Hydra e.V., Uta Gärtner von Goldnetz e.V., Julia Hammann von Goldrausch e.V. KONTOUR und Sylvia Lange von Goldnetz e.V.

Der Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung durch die Geschäftsführerin von Goldnetz e. V., Gisela Pfeifer-Mellar, folgten die herzlichen Grußworte der anwesenden Ministerialdirektorin Eva Maria Welskop-Deffaa vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Almuth Hartwig-Tiedt, die Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen wies in ihrem kurzweiligen Vortrag auf die Entwicklungsphasen des Projekts hin und drückte ihre Freude darüber aus, dass dieses ambitionierte Projekt seine Arbeit in Berlin beginnen kann.

DIWA wendet sich an Sexarbeiterinnen, die perspektivisch über einen Umstieg nachdenken und sich weiterbilden und qualifizieren möchten. Dabei wird DIWA an schon vorhandene Ressourcen und Kompetenzen der Frauen anknüpfen, die diese sich in ihrem bisherigen Berufsleben erworben haben. Die vollständige Aufgabe der Prostitution für die TeilnehmerInnen ist dabei keine bedingte Voraussetzung. Dies ging aus dem Beitrag "Aller Ausstieg ist schwer" von Claudia Fischer-Czech, Hydra e.V. und der Projektvorstellung von Uta Gärtner, Goldnetz e.V. hervor.

Uta Gärtner wies in ihrem Vortrag darauf hin, dass es nicht um Sexarbeiterinnen ginge, die aus gewaltbeherrschten oder ausbeuterischen Verhältnissen kommen (also Opfer von Menschenhandel oder drogenabhängige Frauen in der Beschaffungsprostitution). In solchen Situationen werden und müssen andere Hilfssysteme aktiviert werden. Es geht DIWA um Empowerment, Information und konkrete Unterstützung von SexarbeiterInnen.

Das Projekt ist als ein vierjähriges Bundesmodellprojekt angelegt, das in Kooperation mit Goldnetz e.V. und Goldrausch e.V. Kontour, durchgeführt und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Unterstützt wird es auch von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz.

Im Anschluss an die Beiträge der Projektleitung und KooperationspartnerInnen gab es einen kleinen Imbiss mit der Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. AVIVA-Berlin sprach mit Frau Claudia Fischer-Czech von Hydra e.V. und wollte erfahren, wie die Beraterinnen die Zielgruppe konkret erreichen wolle. "Vorort", lautete die Antwort der Mitarbeiterin von Hydra. Der Verein Hydra - Treffpunkt und Beratung für Prostituierte kann hier auf eine dreißigjährige Beratungserfahrung zurückblicken. Hydra berät anonym, kostenlos und unabhängig vom Aufenthaltsstatus und bei Bedarf auch mit Sprachmittlerinnen.

Weitere Infos und Kontakt finden Sie unter:

DIWA www.diwa-berlin.de
Hotline: 030 - 57 70 57 28
E-Mail: diwa@hydra-ev.org

HYDRA e.V. - Treffpunkt und Beratung für Prostituierte
Köpenickerstraße 187/188
10997 Berlin, Kreuzberg
www.hydra-berlin.de

Goldnetz e. V. - www.goldnetz-berlin.org

Goldrausch e.V. Kontour - www.goldrausch-ev.de

Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten als PDF: Prostitutionsgesetz – ProstG


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Public Affairs Beitrag vom 28.03.2011 AVIVA-Redaktion 

   




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