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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 13.04.2011

Frauenverbände reichen E-Petition für Frauenquote ein
AVIVA-Redaktion

Mitmachen! Führende Frauenverbände fordern eine Gesetzesinitiative für Chancengleichheit und bitten um Teilnahme. Wenn bis zum 24.05.2011 mindestens 50.000 Personen im Internet unterzeichnet...



...haben, wird öffentlich über die Petition beraten!

Im Vorfeld des Spitzengesprächs der Bundesregierung mit den Personalvorständen der DAX 30-Unternehmen am 30. März 2011 haben verschiedene Frauenverbände deutlich gemacht, dass in Deutschland ein breiter parteiübergreifender Konsens für verbindliche Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen der Wirtschaft besteht. Der Vorschlag von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, bis 2013 auf eine weitere Selbstverpflichtung der Unternehmen zu setzen, reicht nicht aus. Hinter der Initiative stehen FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte, der Deutsche Juristinnenbund, der Verband deutscher Unternehmerinnen, der Deutsche LandFrauenverband, die FinanzFachFrauen sowie die Frauennetzwerke European Women´s Management Development und Business and Professional Women.

Die Petition fordert den Deutschen Bundestag auf, "ein Gesetz zu beschließen, das eine nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils in den Aufsichtsräten bewirkt und insbesondere eine gesetzliche Mindestquote für die Aufsichtsräte aller Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern vorsieht, die in einer angemessenen und absehbaren Übergangsfrist zu erreichen ist."Sie stützt sich auf Art. 3 Abs. 2 des Grundgesetzes, nach dem "der Staat die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern [fördert] und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin [wirkt]."

Ursula Oelbe, FinanzFachFrau aus Hildesheim dazu: "Wir sind realistisch genug zu sehen, dass es ohne gesetzliche Vorgaben keine nennenswerten Änderungen geben wird". Die FinanzFachFrauen sind überzeugt, dass durch eine Frauenquote in Chef- und Vorstandsetagen die Unternehmenskultur nachhaltig verbessert und gestärkt wird.

"51 Prozent der deutschen Bevölkerung sind Frauen. In den Vorständen der DAX, MDAX, SDAX und TecDAX-Unternehmen sowie auf der Anteilseignerseite der Aufsichtsräte sind nach dem Women-on-Board-Index aber jeweils nur drei Prozent Frauen vertreten. Der Bundestag muss endlich seinem Auftrag nachkommen und im überparteilichen Konsens eine verbindliche Frauenquote für Führungspositionen verabschieden", erklärt FidAR-Präsidentin Monika Schulz-Strelow im Namen der InitiatorInnenverbände. Das Ziel der Gleichberechtigung dürfe nicht wegen parteipolitischer Gegensätze zerredet werden. "Alle Versuche, über eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, sind gescheitert. Mehr Frauen an der Unternehmensspitze ist nicht nur eine Frage der Chancengleichheit, sondern ein Gebot der ökonomischen Vernunft. Denn gemischte Teams steigern nicht nur nachweislich die wirtschaftliche Performance der Unternehmen, sie tragen auch zu einer besseren Unternehmensführung bei. Nur durch ein gemeinsames Vorgehen von Parlament, Verbänden und Wirtschaft werden sich Veränderungen durchsetzen lassen."

Die Initiatorinnenverbände bitten die Öffentlichkeit und Medien, das Vorhaben zu unterstützen. Sofern bis zum 24. Mai 2011 mindestens 50.000 Personen die E-Petition im Internet unterzeichnet haben, wird öffentlich über sie beraten. Die E-Petition ist nach einer Prüfung im Internet veröffentlicht und kann dort elektronisch mitgezeichnet werden.

Weitere Informationen zur Petition und den teilnehmenden Frauenverbänden:

Deutscher Juristinnen Bund

FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V.

Business and Professional Women Germany e.V.

Deutscher LandFrauenverband

EWMD (European Women´s Management Development International Network)

Verband deutscher Unternehmerinnen e.V.

FinanzFachFrauen

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

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Public Affairs Beitrag vom 13.04.2011 AVIVA-Redaktion 

   




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