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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 16.06.2011

Frauen macht Druck - eine Kampagne von Judith Schoenen-Lawrenz
AVIVA-Redaktion

Mit dem Ziel, weibliche Power und Solidarität zu demonstrieren, können Frauen eine Werbekampagne finanzieren, die gleichen Lohn, gleiche Chancen und gleiche Aufteilung der Familienarbeit fordert.



"Frauen werden überall, sei es beruflich oder privat, benachteiligt. Es ist erstaunlich, wie wenig wütend sie darüber sind. Die Beziehung zum Partner ist ihnen wichtiger als der Kampf für gleiche Rechte. Trotz hoher Scheidungsraten investieren sie immer noch lieber in die Karriere des Mannes, statt in die eigene. Sie halten Männer für die rauen Sitten der Geschäftswelt für geeigneter. Ich glaube, nur Frauen, die das Ziel haben, in die Welt der Machtetagen vorzudringen und es wagen mit Männern zu konkurrieren, wissen was gespielt wird. Wissen, dass sie bei Beförderungen schlicht und einfach übergangen werden. Die gläserne Decke ist fest installiert. [...]Man wird nicht als Feministin geboren, man wird zur Feministin gemacht."
So äußerte sich Judith Schoenen, die Autorin von "Das Image der Frau - Wege zu einem neuen Selbstbild" in einem AVIVA-Interview im Jahr 2008. Mit dem Blog und der Kampagne "Frauen machen Druck" hat sie 2011 eine neue Initiative für Gleichberechtigung gestartet.

Die Idee - Die Kampagne der Frauen

Judith Schoenen-Lawrenz hält Gleichberechtigung nach wie vor für ein brisantes Thema und beruft sich unter anderem auf eine 2006 veröffentlichte Ermittlung der International Labour Organization, wonach die Gleichberechtigung der Frau erst im Jahr 2968 erreicht sein wird.
Sie fordert: "Sei es in der Familie, im Beruf, in der Politik, in den Medien. Frauenthemen haben praktisch kein Forum. Frauenzeitschriften berichten im Dienst der Mode- und Kosmetikindustrie. Konsumieren statt emanzipieren ist das Leitmotiv der Privatsender. Selbst öffentliche Sender widmen Frauenthemen nur ein Minimum ihrer Sendezeit. Es ist nicht im Interesse der Männer, Frauenthemen verstärkte Aufmerksamkeit zu geben. Deshalb: Wer nicht gedruckt wird, muss selber Druck machen, mit den Waffen der Zeit: Networking, Aktionen, Werbung."
Ihr Blog und die dazugehörige Kampagne "Frauen macht Druck" hat das Ziel, die Power und Solidarität der Frauen heute zu demonstrieren. Dabei sollen Spenden für eine Werbekampagne gesammelt werden, die gleichen Lohn, gleiche Chancen und gleiche Aufteilung der Familienarbeit fordert.

Die Kampagne - "Frauen macht Druck"

Im Rahmen der Kampagne setzt Judith Schoenen-Lawrenz auf Großraumplakate im öffentlichen Raum und begründet dies so: "Solche Plakate greifen öffentlich, sei es die Reformresistenz der Männer, sei es die Versäumnisse der Politik und der Wirtschaft. Die Macht der Werbung ist nicht zu unterschätzen. Idealerweise löst sie Debatten aus, die endlich die erhoffte Aufmerksamkeit für die Anliegen der Frauen schaffen."
Sobald erste Gelder eingetroffen sind, möchte Frau Schoenen-Lawrenz erste Kleinanzeigen schalten, um den Blog bekannter zu machen und an die Solidarität der Frauen zu appellieren. Ihr Ziel sind jedoch große Plakate in Stadtzentren. Zunächst - aus Preisgründen - reine Textplakate, später aber auch mit Bildern und Illustrationen/Karikaturen.
Weitere Infos unter:Vorschläge für die Plakate

Zur Initiatorin: Judith Schoenen-Lawrenz hat nach einem Sprachstudium mehrere Jahre in Genf und Paris als Korrespondentin und Übersetzerin gearbeitet. Zurück in Deutschland hatte sie das Glück, in den international renommierten Agentur DDB und Team/BBDO als Kreativübersetzerin zu arbeiten. Sie machte Karriere in dieser Agentur: als Texterin, Kreativdirektorin und schlussendlich Mitglied der Geschäftsleitung. Sie ist geschieden, hat eine erwachsene Tochter, und lebt heute in Frankreich. 2008 veröffentlichte sie ihr Buch im Budrich Verlag.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.frauen-macht-druck.de

Weitere Informationen zu Spenden und SponsorInnen finden Sie unter:
www.frauen-macht-druck.de


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Interview mit Judith Schoenen-Lawrence (2008)

Public Affairs Beitrag vom 16.06.2011 AVIVA-Redaktion 

   




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