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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 21.02.2012

Aufruf zum Equal Pay Day 2012 - Kundgebung des BPW, DGB und des Deutschen Frauenrates am Brandenburger Tor
AVIVA-Redaktion

Der nächste Equal Pay Day, der Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, findet am 23. März 2012 statt. Hintergrund des Aktionstages ist der geschlechtsspezifische Lohnabstand ...



... zwischen Frauen und Männern, der in Deutschland nach Zahlen des
Statistischen Bundesamts bei 23 Prozent stagniert.


Der BPW Germany als Initiator des Equal Pay Day, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Deutsche Frauenrat rufen anlässlich des diesjährigen Tages für Entgeltgleichheit gemeinsam zu einer Kundgebung am Brandenburger Tor auf. Sie beginnt um 12:00 Uhr, ab 11:30 Uhr werden Mitglieder des DGB das Thema "geschlechtsspezifische Entgeltlücke" live in Szene setzen.

Rabatt-Aktion für Frauen in Berlin

In Berlin starten die bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Kooperation mit dem FrauenComputerZentrumBerlin e.V. und dem Business and Professional Women Club Berlin auch in diesem Jahr wieder die Rabatt-Aktion:

Zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés räumen Frauen am 23. März 2012 einen Rabatt auf ausgewählte Waren und Dienstleistungen ein. Ob Gastronomie oder Gesundheit, Karriere oder Kultur, Wellness oder Weiterbildung – die Branchenvielfalt der beteiligten Berliner Unternehmen ist bunt. Alle Frauen sind eingeladen, bei den beteiligten Unternehmen einzukaufen – am besten mit roten Taschen, um auf das Loch in ihrem Geldbeutel hinzuweisen.



Schnäppchenjägerinnen finden auf der Aktions-Website www.23-prozent.de alle KooperationspartnerInnen mit Adressen nach Bezirk und Branche aufgelistet. Neben zahlreichen Schuhgeschäften und Boutiquen sind auch in diesem Jahr Berliner Festspielhäuser und erstmalig eine zahnärztliche Praxis vertreten.

Die Unternehmen entscheiden selbst, auf welches Produkt oder welche Dienstleistung sie den Rabatt gewähren. Wer sich jetzt noch beteiligen möchte, findet Teilnahmebedingungen und Hintergrundinfos unter www.23-prozent.de

Das Datum des Equal Pay Day markiert jenen Zeitraum, den eine Frau über den Jahreswechsel hinaus länger arbeiten muss, um das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu erreichen.
Deutschland bildet nach wie vor eines der Schlusslichter in der Europäischen Union, in der Frauen im Durchschnitt 17,8 Prozent weniger verdienen als Männer.

Auch im kommenden Jahr will der Business and Professional Women (BPW) Germany deshalb am Equal Pay Day wieder mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen auf die bestehenden Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern aufmerksam machen, über die Ursachen aufklären und Politik und Wirtschaft zum Handeln auffordern.

"Es muss Schluss sein mit den Sonntagsreden, wir wollen, dass endlich etwas geschieht", so Henrike von Platen, Präsidentin des BPW Germany. Erfreut zeigte sich der BPW Germany über die Resonanz auf den Equal Pay Day 2011, der nicht nur alle Erwartungen, sondern auch die in den vergangenen Jahren erzielten Ergebnisse übertraf. Mehr als neunzigtausend BürgerInnen beteiligten sich in diesem Jahr bundesweit an rund 370 Aktionen in 250 Städten und Gemeinden.
Gefördert wird der Equal Pay Day durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zum Equal Pay Day

2008 wurde der Equal Pay Day auf Initiative des BPW Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. Entstanden ist der "Tag für gleiche Bezahlung" in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA), die 1988 die "Red Purse Campaign" ins Leben riefen, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany 2007 auf und startete die Initiative Rote Tasche, aus der heraus die Idee für die bundesweite Einführung des Equal Pay Day entstanden ist. Die roten Taschen stehen für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen.

Bei der deutschen Premiere des Equal Pay Day 2008 nahmen bundesweit sechstausend Frauen und Männer an rund 40 Aktionen und Veranstaltungen in 25 Städten teil. 2009 erhielten die Business and Professional Women (BPW) Germany als Initiatorinnen des Aktionstags in Deutschland die Auszeichnung "Ort im Land der Ideen". Zum dritten Equal Pay Day im Jahr 2010 konnten bereits mindestens siebzigtausend BürgerInnen gezählt werden, die an 259 Aktionen in rund 170 Städten und Gemeinden teilnahmen. 2011 nahmen mindestens neunzigtausend Frauen und Männer an rund 370 Veranstaltungen in 250 Städten und Gemeinden teil.

Weitere Daten, Fakten und umfangreiches Recherchematerial zu Entgeltungleichheit und zum Equal Pay Day finden Sie unter:
www.equalpayday.de

Zum BPW Germany

Mit 43 Clubs und rund 1.800 Mitgliedern sind die Business and Professional Women (BPW) Germany eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen in Deutschland. Der in den 1930er Jahren entstandene und nach der Auflösung unter den Nationalsozialisten 1951 neu gegründete gemeinnützige Verband unterstützt berufstätige Frauen auf vielfältige Weise: Neben persönlichem Austausch, Vorträgen, Tagungen und Mentoring leistet das Netzwerk politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene und engagiert sich für humanitäre Zwecke. Der BPW Germany kooperiert mit Wirtschaft, Medien, Politik und unterstützt seine PartnerInnen in Fragen der Unternehmensverantwortung und Chancengleichheit im Beruf.

2008 zeichnete das Netzwerk für die Einführung des Equal Pay Day, des internationalen Aktionstages für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, in Deutschland verantwortlich und erhielt dafür 2009 die Auszeichnung "Ort im Land der Ideen". Der BPW Germany ist Teil des BPW International, der in über 100 Ländern, darunter 31 europäischen Ländern, vertreten ist und Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und beim Europarat genießt.

Zum diesjährigen Equal Pay Day 2012 beteiligen sich auch in Berlin die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Kooperation mit verschiedenen Berliner Frauenverbünden an Projekten, die auf den Missstand in der Lohnverteilung aufmerksam machen sollen. Unternehmen, Geschäfte, Restaurants und Cafès sind dazu aufgerufen, am 23. März allen Frauen einen Rabatt von 23 Prozent einzuräumen und in Berlin Neukölln werden handgehäkelte rote Taschen, die das Einkommensdefizit symbolisieren, verteilt.

Seit dem 22. Februar 2012 läuft außerdem der Werbespot "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" auf Youtube. Der einminütige Spot bildet den bundesweiten Auftakt der Medienkampagne zum Equal Pay Day 2012. Er wird im "Berliner Fenster" und im Warte-TV der Berliner BürgerInnenämter gezeigt. Bundesweit sind weitere Plattformen geplant.

Weitere Infos unter:

www.23-prozent.de

"Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit"

www.bpw-germany.de

Weitere Infos zu den BPW-Landesverbänden in Europa unter:
www.bpw-europe.org

Weitere Infos zu BPW International unter:
www.bpw-international.org

Weiterlesen auf AVIVABerlin:

Rote Taschen gegen rote Zahlen

100 Berlinerinnen und 3 Berliner kamen zum Equal Pay Day 2008

Equal Pay Day 2009

Equal Pay Day 2010 - Aktionen

Gender Pay Gap in Führungspositionen der Privatwirtschaft

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BPW Germany: Nächster Equal Pay Day nötiger denn je. Aktuelle Destatis-Zahlen zum Verdienstabstand geben keine Entwarnung

Public Affairs Beitrag vom 21.02.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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