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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 19.09.2008

Aufruf zur Gegendemonstration zum Al-Quds-Tag 2008 am 27.09.2008
Sharon Adler

Al-Quds-Tag 2008. Auch in diesem Jahr rufen die AnhängerInnen Ayatollah Khomeinis zum Ende des Ramadan zu Demonstrationen für die "Befreiung Jerusalems und Vernichtung Israels" auf.



Aufruf
Zusammen gegen den Al Quds-Tag - gegen antisemitische und antiisraelische Hetze

Seit 1979 rufen islamistische Organisationen jedes Jahr zum Ende des Fastenmonats Ramadan weltweit zu Al Quds - Aktivitäten auf. Dabei beziehen sich die VeranstalterInnen auf den Aufruf des damalige iranischen Revolutionsführers Ajatollah Khomeini, der seine Anhänger zur "Befreiung" Jerusalems und zur Vernichtung Israels aufforderte. Dieser Tradition folgend wütet der derzeitige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad seit Jahren gegen das Existenzrecht Israels. Gleichzeitig unterstützt das Mullah-Regime mit finanziellen und materiellen Mitteln Aktivitäten radikaler, antisemitisch ausgerichteter Organisationen gegen Israel und seine Verbündeten.
Der in der muslimischen Alltagskultur sich zunehmend ausweitende Antisemitismus ist nicht der einzige Ausdruck islamistischen Feindbild-Denkens: Weitere Formen dieser totalitären Ideologie sind Geschlechterapartheid und sexuelle Diskriminierung mit ihren verschiedenen Aspekten - Homophobie, Ehrenmorde, Steinigungen. Daher richtet sich die vom politischen Islam ausgehende Bedrohung gegen alle, die nicht der islamistischen Gesellschaftsform entsprechen. Die während des Al-Quds-Tags propagierte Ideologie brandmarkt selbst bestimmte Lebensformen als "gottlos", "verwestlicht" und "dekadent". Somit wird nicht nur unter jungen MuslimInnen ein gewaltbereites Klima gefördert, sondern auch in unserer Gesellschaft.

In Berlin wird für den 27. September 2008, wie fast jedes Jahr seit 1996, zu einer Al Quds-Demonstration mobilisiert. Die Zielsetzung ist dabei klar: Die Zerstörung des "zionistischen Staates". Dabei legen die Organisatoren besonderen Wert auf die Instrumentalisierung des Israel-Palästina-Konfliktes, um die antiisraelische, antisemitistische und antiamerikanische Ausrichtung zu kaschieren.
Die OrganisatorInnen und UnterstützerInnen rufen zu einer Gegenkundgebung auf. Diese richten sich gegen:
die Delegitimierung des Staates Israels
antisemitische, antiisraelische und antiamerikanische Hetze
gegen jegliche Menschenrechtsverletzungen durch das iranische Regime
Diskriminierungen und Kriminalisierungen von muslimischen Menschen und anderen MigrantInnen
die Verwendung von Religionen zur Mobilisierung, als Rechtfertigung und zur Ausübung von Gewalt und Krieg
jede Art des Fundamentalismus
jeden Versuch den Holocaust zu leugnen oder zu relativieren

Zeigen Sie Ihren Protest gegen den internationalen Al Quds-Tag am 27. September 2008 ab 13.00 Uhr auf dem Berliner Breitscheidplatz (Ausweichort: Schlüter-/ Ecke Kantstraße).
Wer die Vernichtung Israels fordert, kann nicht für Frieden eintreten!
AufruferInnen:
Evrim Baba, MdA DIE LINKE Berlin
Alle Anfragen bezüglich Teilnahme, RednerInnenwünschen bei:
Dirk Stegemann
Abgeordnetenhausfraktion DIE LINKE, persönlicher Mitarbeiter von Evrim Baba, MdA, Tel.: 0177 1768633, Email: stegeman@zedat.fu-berlin.de

Alle aktuellen Termine finden Sie unter: www.evrimbaba.de
Weitere Infos auf den Seiten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft unter: www.digberlin.de
Auf den Seiten haben Sie auch die Möglichkeit, den Aufruf zu unterschreiben.

Public Affairs Beitrag vom 19.09.2008 Sharon Adler 

   




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