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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 22.02.2004

Die Auswirkungen des EU-Beitritts auf den Status der polnischen Frauen
AVIVA-Redaktion

Ansprache Frau Dr. Danuta Hübner, Minister for European Affairs, Warsaw, Poland



Frau Dr. Hübner betonte, dass wir den Herausforderungen unserer Gesellschaft nur gemeinsam begegnen können. Die größten Aufgaben stellen Migration, Terrorismus und die Wirtschaft dar. Der Beitritt Polens in die EU stärkt die Völkergemeinschaft. In den letzten 15 Jahren bereitete sich Polen zielstrebig auf den Beitritt vor. Für ihr Land bedeute dieser Schritt einen schnelleren Übergang zur Marktwirtschaft und der Gleichstellung von Mann und Frau in der Gesellschaft. Die Förderung und Wahrnehmung der Rolle der Frau werde vorangetrieben, ihre wirtschaftliche und soziale Situation verbessert. Die Ungleichbehandlung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt ist immer noch aktuell. Frauen haben die niederen Positionen inne, obwohl sie die bessere Ausbildung vorweisen können. Männer dagegen sind 4 mal so häufig wie Frauen in leitenden Positionen vertreten.
Frauen werden schlechter bezahlt, leiden unter der familiären Doppelbelastung und sind kaum in der Politik vertreten.

25% der polnischen Frauen sind Opfer häuslicher Gewalt. In den letzten Jahren haben sich vermehrt Frauenorganisationen, Gewerkschaftlerinnen und andere Gruppen gebildet, die ein hohes Engagement aufweisen. Beitrittsländer wie Spanien und Portugal konnten bereits einen Anstieg der Chancengleichheit auf 77% feststellen. Politische Aufgaben sind die Frauenförderung und die Verabschiedung juristischer Reformen. Die polnische Ministerin für Gleichstellungsfragen verfolgt die Anwendung genau. Weitere Programmpunkte sind die Entwicklung von Human Resources. Es werden Projekte, Leitlinien und Handbüchern ausgearbeitet, mit dem Ziel, ältere Frauen im Umgang mit dem Internet zu unterrichten, Praktika anzubieten und vermehrt im Bereich Wissensmanagement zu schulen. Auf dem Arbeitsmarkt wird ein großer Teil des weiblichen Potentials vergeudet. Frauen haben größere Probleme bei Unternehmensgründungen. Ihre Vorteile sind jedoch ihre Fähigkeiten zum Multitasking, und ihr größeres Einfühlungsvermögen. Sie sind verfügbar, verschanzen sich nicht hinter autoritärem Gehabe und sind bereit, Erfolg zu teilen.

Das Fazit lautetet:
Die weltweite Aufgabe wird es in Zukunft sein, Frauen weiter zu unterstützen, damit sie ihre Fähigkeiten erfolgreich einsetzen können.

Public Affairs Beitrag vom 22.02.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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