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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 16.03.2005

Frauen sind zunehmend in den Nachrichten präsent
Sarah Ross

Die Internationale Medienbeobachtung "Global Media Monitoring Project" (GMMP) für Deutschland stellte fest, dass der Anteil von Frauen in den deutschen Nachrichten seit 1995 gestiegen ist.



Am 16. Februar 2005 werteten Teams in über einhundert Ländern die aktuellen Nachrichten in Fernsehen, Radio und Print ihres jeweiligen Landes auf die Präsenz von Frauen hin aus. Die Gesamtkoordination der bereits dritten internationalen Medienbeobachtung GMMP lag auch dieses Mal bei der "World Association of Communication" (WACC) in London.
Das GMMP wird im Rahmen der so genannten "Peking+10"-Aktivitäten durchgeführt, und findet seit 1995 alle fünf Jahre an einem Stichtag weltweit statt.
Ziel und Zweck ist es, die Geschlechterverhältnisse in den Medien zu analysieren, um Fort- und Rückschritte in der Umsetzung der Aktionsplattform erkennen zu können.
Diese wurde im Rahmen der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 verabschiedet.

Der Journalistinnenbund (JB) übernahm auch in diesem Jahr wieder die Koordination für die deutsche Medienbeobachtung.
Nachdem die ersten Daten ausgewertet wurden, stand fest, dass der Frauenanteil in den Nachrichten der deutschen Medienlandschaft in den vergangenen zehn Jahren von 18 Prozent auf 22 Prozent gestiegen ist. Die vorliegenden Ergebnisse des "Global Media Monitoring Project" basieren auf der Auswertung von 12 Fernseh- und 8 Radio-Nachrichtensendungen öffentlich-rechtlicher wie privater Anstalten. Mit 24 Prozent liegt der Anteil von Frauen in den elektronischen Medien etwas höher als in den Printmedien, wobei die Präsenz von Frauen auf den Hauptnachrichtenseiten der Tageszeitungen bei lediglich 20 Prozent liegt.

Die diesen Fakten zugrunde liegende Analyse deutscher Medien wurde an der Universität Lüneburg in Kooperation mit dem Journalistinnenbund durchgeführt. Darüber hinaus führte die Medienprofessorin Jutta Röser zusammen mit Studierenden eine Untersuchung von elf Tageszeitungen, über einen Zeitraum von 12 Wochen, durch. Die Untersuchungsstichproben umfassten rund 700 Artikel aus 66 Zeitungsausgaben, die zwischen November 2004 und Februar 2005 erschienen sind. Jutta Röser kam zu dem Ergebnis, dass die Frauenpräsenz in den Zeitungen während dieser drei Monate bei gerade einmal 18 Prozent lag.

Die ersten internationalen Resultate des "Global Media Monitoring Project" sind jedoch erst im Sommer 2005 zu erwarten.

(Quelle: Journalistinnenbund, 4. März 2005)

Public Affairs Beitrag vom 16.03.2005 Sarah Ross 

   




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