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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.03.2005

Frauen sind in Führungspositionen unterrepräsentiert
AVIVA-Redaktion

In seinem Mikrozensus für das Jahr 2004 stellt das Statistische Bundesamt fest, dass Entscheidungsträger in Unternehmen und Behörden in Deutschland immer noch überwiegend männlich sind



Am 22. März 2005 stellte Johann Hahlen, Präsident des Statistischen Bundesamtes, die Ergebnisse des Mikrozensus 2004 vor. Der Mikrozensus ist mit rund 830000 befragten Personen in rund 390000 Haushalten (1% der Bevölkerung) die größte jährliche Haushaltsbefragung in Europa. Eines seiner Ergebnisse ist die andauernde Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen.

Obwohl im März 2004 von allen abhängig Beschäftigten 47% Frauen waren, stellten sie an den Führungskräften nur einen Anteil von 33%. Bei Positionen mit "umfassenden Führungsfunktionen" (z.B. DirektorInnen und GeschäftsführerInnen) stellten Frauen sogar nur einen Anteil von 21 %.

Dabei stellt sich die Situationen für Frauen in den neuen Bundesländern leicht besser dar: Dort waren im März 2004 gut 42% der Führungskräfte weiblich, gegenüber 32% im früheren Bundesgebiet. In Positionen mit umfassender Führungsverantwortung arbeiteten in Ostdeutschland 29% Frauen, verglichen mit 20% im Westen.

Weiterhin ist eine starke Abhängigkeit von der Branche erkennbar: Während im Dienstleistungsbereich und in der öffentlichen Verwaltung 53% bzw. 39% der Führungskräfte Frauen sind, sind im Baugewerbe nur 14% aller Führungskräfte weiblich.

Irmingard Schewe-Geigk, parlamentarische Geschäftsführerin und frauenpolitische Sprecherin des Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, bezeichnet auf Grundlage der vorgelegten Zahlen die freiwillige Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit in der Privatwirtschaft als gescheitert. Nicht einmal zehn Prozent aller Führungspositionen in der Privatwirtschaft seien von Frauen besetzt. Besonders deutlich zeige die Statistik, dass Frauen nach der Geburt ihrer Kinder in Teilzeitstellen überwechseln, wo die Aussicht auf Führungspositionen äußerst gering ist.

Laut der Zahlen des Statistischen Bundesamt waren im März 2004 10% der Mütter in einer Führungsposition tätig, während der Anteil für Väter 24% betrug. Am häufigsten waren Frauen in Führungspositionen, wenn sie ohne PartnerIn und ohne Kinder lebten.

Schewe-Geigk fordert von der Wirtschaft, den vollmundigen Versprechungen auch Taten folgen zu lassen.

Details zum Mikrozensus 2004 können auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes abgerufen werden.
www.destatis.de

Public Affairs Beitrag vom 24.03.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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