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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 07.07.2005

Psychologische Online-Beratung für Brustkrebspatientinnen
AVIVA-Redaktion

In der Online-Studie untersuchen WissenschaftlerInnen, inwieweit eine psychoonkologische Online-Beratung bei Brustkrebs-Betroffenen nutzbringend eingesetzt werden kann.



In der Online-Studie untersuchen WissenschaftlerInnen, inwieweit eine psychoonkologische Online-Beratung bei Brustkrebs-Betroffenen nutzbringend eingesetzt werden kann.

Das Internet-Projekt unter Leitung von Dr. Uwe Prudlo und Professor Wolfgang Larbig wird zurzeit am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen durchgeführt und ist seit Mai 2005 unter der Web-Adresse www.fob.uni-tuebingen.de erreichbar. "Komen Deutschland - Verein für die Heilung von Brustkrebs" unterstützt dieses vielversprechende Projekt.

Das kostenlose Beratungsangebot richtet sich an Brustkrebs-Patientinnen, die zusätzlich zu ihrer medizinischen Behandlung eine psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen wollen. Die Teilnehmerinnen können sich mit einem psychoonkologisch erfahrenen Psychologen per Webmail austauschen, der bei der allgemeinen Krankheitsbewältigung, aber auch in ganz spezifischen Stress- und Konfliktsituationen helfen kann. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Techniken zur Bewältigung von psychischen und physischen Belastungen wie Veränderungen des Körperbildes, Übelkeit, Schmerzen und Stress oder auch der Umgang mit Angehörigen und Kindern vor dem Hintergrund der eigenen Erkrankung.

"Brustkrebs-Patientinnen haben nicht immer einen Psychologen in ihrer Nähe oder sie müssen manchmal auch eine gewisse Zeit auf einen Termin warten. Doch die Fragen und Probleme drängen. In diesen Fällen ist die Online-Beratung durch einen Fachmann eine wirkliche Hilfe", sagt Dr. Uwe Prudlo. "Wir denken auch, dass Hemmschwellen niedriger werden. Alle Themen können anonym angesprochen werden. Sicherlich wird auch der Gang zum Psychologen einfacher, vor dem viele Frauen zunächst einmal Angst haben."

Über das Projektjahr soll maximal eine Anzahl von 100 Studienteilnehmerinnen angestrebt werden, um eine individuell ausreichende und effiziente Beratung über die Zeit hinweg gewährleisten zu können.

Das Hilfsangebot wird begleitend mittels standardisierter Fragebögen im Hinblick auf Lebensqualität, Krankheitsbewältigung und Beratungszufriedenheit wissenschaftlich evaluiert. Alle Fragebögen werden den Teilnehmerinnen online zur Bearbeitung bereitgestellt.

Aus der explorativen Studie sollen konkrete Verbesserungsschritte zur psychoonkologischen Nutzung des Internets ableitbar sein. Die Evaluationsergebnisse können jedoch auch als generelle Richtschnur für Aufbau und Durchführung weiterer Internet-Beratungen dienen.

Public Affairs Beitrag vom 07.07.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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