Terre des Femmes klagt an - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

amadeu-antonio-stiftung Finanzkontor 120 BPM
Aviva-Berlin > Public Affairs AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 13.07.2005

Terre des Femmes klagt an
AVIVA-Redaktion

Der Sudan leistet der Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen Vorschub. Potestaktion am Mittwoch, 20. Juli, 11 Uhr, vor der sudanesischen Botschaft in Berlin, Kurfürstendamm 151.



2004 startete Terre des Femmes eine Protestaktion unter dem Titel "Gemeinsam auf den Weg: Für ein Gesetz gegen Genitalverstümmelung im Sudan". Über 5.000 Menschen haben sich mit einer Postkarte an den Botschafter der Republik Sudan in Berlin oder mit einer E-Mail an den ständigen Botschafter des Sudan bei den Vereinten Nationen in Genf beteiligt. Terre des Femmes forderte die Botschafter mit Nachdruck auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um auf die zuständigen Behörden in Khartoum Druck für ein Verbot der Genitalverstümmelung auszuüben. Trotz intensiver Bemühungen ist es leider nicht gelungen, einen Termin für die Übergabe der Unterschriften beim sudanesischen Botschafter in Berlin, seiner Exzellenz Ahmed Gaafer Abdelkarim, zu erhalten.

Da der Botschafter bislang nicht bereit war, die Unterschriften entgegenzunehmen, möchte Terre des Femmes nun vor der Botschaft ein Zeichen setzen und über die Presse an die sudanesische Regierung appellieren, dass sie ihrer Verantwortung gerecht wird, Mädchen in Zukunft im Sudan unversehrt aufwachsen zu lassen.

90 Prozent der Frauen im größten Land des afrikanischen Kontinents sind an ihren Genitalien verstümmelt. Ein großer Teil der Frauen erleidet die extremste Form der Genitalverstümmelung, die Infibulation, bei der die Vagina bis auf eine winzige Öffnung zugenäht wird. Seit einer Gesetzesänderung 1993 stellt die Praxis im Sudan keinen Straftatbestand mehr dar.
Weltweit sind etwa 150 Millionen Frauen und Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt. Zahlreiche afrikanische und europäische Staaten haben diese fundamentale Menschenrechtsverletzung an Frauen explizit verboten und gesetzlich unter Strafe gestellt. Umso mehr erfüllt es Terre des Femmes mit großer Sorge, dass sich im Sudan keine Initiative in dieser Richtung abzeichnet.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Terre des Femmes
e-Mail: genitalverstuemmelung@frauenrechte.de und
unter www.frauenrechte.de

Protestaktion "Gemeinsam auf den Weg: Für ein Gesetz gegen Genitalverstümmelung im Sudan"
Botschaft der Republik Sudan
20. Juli 2005, 11 Uhr
Kurfürstendamm 151
10709 Berlin

Public Affairs Beitrag vom 13.07.2005 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken