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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 01.09.2004

Neuausschreibung des Wettbewerbs evolutionäre zellen
AVIVA-Redaktion

Der mit 10.000 Euro dotierte Wettbewerb sucht Gruppen, Vereine, Unternehmen und Personen die durch ihr Engagement neue Wege der Gesellschaftsgestaltung eröffnen. Einsendeschluss ist der 1.10.2004.



"Wie gestalten Sie Ihre Gesellschaft?"

Den gesellschaftlichen Ist-Zustand mit neuen Ideen verändern zu wollen, ist nicht immer einfach, stößt häufig auf Widerstand und konfrontiert mit der Frage, welche Form die Idee annehmen muss, um den eigenen Ansprüchen zu genügen und gleichzeitig andere zu überzeugen. Dementsprechend werden neue Ideen und gesellschaftliche Alternativen zuerst in kleinen Zusammenhängen entwickelt und erprobt, in Form von "Modellen", "gesellschaftlichen Inseln" oder "evolutionären zellen".
Mit der Frage: "Wie gestalten Sie Ihre Gesellschaft?" richtet sich der Wettbewerb, quer durch alle Sparten und Professionen, an Laien oder Profis, aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Zusammenhängen, die selbstbeauftragt ihr gesellschaftliches Umfeld gestalten.

Gesucht werden:

  • Beiträge, die durch produktives Querdenken und Zweckentfremdung vorgegebener Bedingungen, Missstände thematisieren.
  • Beiträge von Autodidakten oder »professionellen Dilettanten«, die sich auf eigensinnige Art und Weise eine neue/alternative Struktur erarbeiten, um ihre Bedürfnisse und Überlegungen zu vermitteln und so innovatives und kritisches Denken weiterentwickeln.
  • Beiträge, die ihre Ideen mit außergewöhnlichen, innovativen Formen der Umsetzung, Vermittlung und Darstellung verbinden und dadurch Möglichkeiten der gesellschaftlichen Weiterentwicklung eröffnen.
  • Beiträge, die das Überdenken der gegenwärtigen gesellschaftlichen und kulturellen Konventionen nahelegen, bzw. zwingend notwendig machen.
  • Beiträge, die auch in Form von Hinweisen und Beschreibungen auf beispielhafte Formen der Gestaltung von Gesellschaft aufmerksam machen.
  • Beiträge, die nicht Exempel irgendeiner Theorie sind, sondern exemplarische Fälle der gesellschaftlichen Wirklichkeit.

    Die Jury
    Die Jury besteht aus Einzelpersonen und VertreterInnen von Organisationen, die sich durch ihre Ideen und Vorgehensweisen im Bereich der Gestaltung von Gesellschaft engagieren.
    Die Jurymitglieder sind:
    "Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre"
    "Sportsfreunde Rüsselsheim«/»Liste Rüssel"
    "Kunstsportgruppe Umgehungstechnik"
    "Martin Fritz, Leiter des »Festival der Regionen"
    Veronika Kaup-Hasler, Leiterin des Festivals "Theaterformen 2004"
    "Hanau selber kaufen", eine Initiative der "Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung e.V"
    Gerald Hintze, "Weser 5", Evangelische Diakonie Frankfurt am Main
    Dr. Thomas Leif, Vorsitzender des "Netzwerk Recherche e.V."
    "finger" - Verein zur Förderung der Gesellschaftsgestaltung e.V.
    Geschäftsführer der Jury: Dr. Michael Fehr, Direktor des Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen,

    Die Jury wird sich im Rahmen eines Symposions in der "Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst e.V." vom 10. - 12. September in Berlin ausführlich vorstellen

    Was "evolutionäre zellen" aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen für die Gesellschaft wichtig macht, ist ihre Vorgehensweise, alltägliche Situationen frei von bestehenden Konventionen zu bewerten, Gegebenheiten neu zu interpretieren und daraus alternative Handlungsstrategien zu entwickeln. Werden die gestalterischen Ideen dann mit außergewöhnlichen Formen der Umsetzung, Vermittlung und Darstellung verknüpft, kann gezielt Aufmerksamkeit auf ein individuelles oder auch kollektives Anliegen gelenkt werden. Als Resultat entsteht - nicht nur für die Handelnden selbst - ein neuer gedanklicher Raum für potentielle oder konkrete Veränderungen.

    Die Zielsetzung des Wettbewerbs "evolutionäre zellen" ist, selbst beauftragte gesellschaftsgestaltende Ideen und Projekte zu sammeln, ihnen ein Forum zu bieten und zu ihrer Darstellung und Vermittlung beizutragen. Neben der, von der Jury getroffenen Auswahl prägnanter Beispiele, geht es dem Wettbewerb »evolutionäre zellen« auch um die Darstellung des gesamten Spektrums in dem sich selbst beauftragte Gesellschaftsgestaltung heute bewegt.

    Durch das Wettbewerbsprojekt wird es ermöglicht, verschiedene Formen der Gesellschaftsgestaltung in einen gemeinsamen Kontext zu stellen, um sie als impulsgebende Kräfte und kulturell relevante Faktoren sichtbar zu machen und so einen Überblick über das derzeit vorhandene Engagement zu schaffen.

    Allgemein
    Der Wettbewerb zum Thema Gesellschaftsgestaltung wurde zum ersten Mal im Jahr 2002, von "finger", als Arbeitsgruppe der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst e.V., ausgeschrieben. Dazu wurden 312 internationale Beiträge eingereicht. Um diese sehr unterschiedlichen gesellschaftsgestaltenden Ansätze der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, arbeitet finger e.V. an verschiedenen Formen der Präsentation (Ausstellungen, Website, Publikationen, usw.)

    Das über die Einreichungen zu dem regelmäßig stattfindenden Wettbewerb entstehende, öffentlich zugängliche Archiv der "evolutionären zellen" versteht sich, jenseits etablierter Ideologien und Standpunkte, als unabhängige Informationsquelle. Über die hier versammelten Beiträge sollen Rückschlüsse auf den aktuellen Zustand der Gesellschaft und deren Entwicklung möglich werden. Damit soll einer breiten Öffentlichkeit das Angebot zur Orientierung in der Gegenwart gemacht werden um neue Handlungsräume für die Zukunft zu entwickeln.

    Für die Beiträge, die zur aktuellen Ausschreibung "evolutionäre zellen 2004" eingehen, ist neben der Präsentation aller Einreichungen in einer Ausstellung vom 10. Dezember 2004 bis zum 30. Januar 2005 im Karl Ernst Osthaus-Museum in Hagen eine Publikation in Form eines "Handbuches" zur Gesellschaftsgestaltung geplant.

    Der Wettbewerb ist ausgeschrieben von "finger - Verein zur Förderung der Gesellschaftsgestaltung e.V.", in Zusammenarbeit mit dem Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen, THEATERFORMEN 2004/REpublicACTION(*), der Neuen Gesellschaft für Bildenden Kunst (NGBK), Berlin und wird unterstützt von der Hessischen Kulturstiftung.

    (*gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes)

    Termine
    Vom 10. - 12. September findet zudem in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin ein Symposium zum Thema Gesellschaftsgestaltung statt. Die Jury und weitere Gäste zum Thema werden sich dort ausführlich vorstellen.

    Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V.
    Oranienstr. 25
    10999 Berlin
    Fon: 030 616 513 14
    Fax: 030 616 513 77
    www.ngbk.de

    Ausführliche Informationen zu Wettbewerb, Jury und zu den Teilnahmebedingungen, sowie die Wettbewerbsformulare als pdf-download sind im Internet zu finden unter:
    www.evolutionaere-zellen.org
    Die Formulare können auch gegen einen frankierten Rückumschlag unter folgender Adresse angefordert werden: finger e.V o "evolutionäre zellen" c/o Karl-Ernst-Osthaus Museum, Hochstraße 73, D-58095 Hagen
    Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2004

  • Public Affairs Beitrag vom 01.09.2004 AVIVA-Redaktion 

       




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