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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 16.05.2006

Petition gegen den Boykott Israelischer Universitäten
Sarah Ross

Die "Scholars for Peace in the Middle East" befürchten auch in diesem Jahr einen erneuten Boykott gegen israelische Universitäten. Dieser soll mithilfe einer Petition verhindert werden.



Vor genau einem Jahr wurde der Aufruf der Association of University Teachers (AUT) zu einem Boykott gegen israelische Universitäten plötzlich zurückgezogen ( AVIVA-Berlin berichtete). Nun wird jedoch befürchtet, dass die größte Vereinigung britischer Universitäts- und CollegelehrerInnen, die British National Association of Teachers in Further and Highter Education (NATFHE), seine Mitglieder erneut zu einem Boykott gegen israelische WissenschaftlerInnen und akademische Einrichtungen aufruft, die sich nicht öffentlich von der israelischen Besatzungspolitik distanzieren.

Man vermutet, dass der Entwurf zu einem neuen Boykott auf der diesjährigen Konferenz der NATFHE, die vom 27. bis 29. Mai 2006 stattfindet, zur Abstimmung vorgelegt werden wird. Die Mitglieder dieser Vereinigung hatten sich bereits im vergangenen Jahr nahezu einstimmig dazu ausgesprochen, die Boykottierung der Universitäten Bar Ilan und Haifa zu unterstützen. Während sich der vorangegangene Boykott jedoch nur gegen zwei spezifische Einrichtungen richtete, beziehen sich
die jüngsten Bestrebungen auf alle DozentInnen und wissenschaftlichen Einrichtungen Israels. Auch der diesjährige Versuch der Ächtung israelischer Universitäten wird mit der als "Apartheidpolitik" bezeichneten politischen Linie Israels, dem Bau der Mauer und mit einem angeblich diskriminierenden Bildungs- und Erziehungssystem begründet.

Daher rufen die Scholars for Peace in the Middle East nun alle dazu auf, sich sämtlichen, neu aufkeimenden Bemühungen entgegenzustellen, und sich an der Petition gegen den Boykott israelischer Universitäten zu beteiligen.

Die UnterzeichnerInnen appellieren in ihrer Petition an die Mitglieder der NATFHE, sich während der Konferenz an keiner Abstimmung, die einen Boykott israelischer WissenschaftlerInnen und akademischer Institutionen vorsieht, zu beteiligen, bzw. alle in diese Richtung weisenden Beschlüsse abzulehnen. Die Scholars for Peace in the Middle East weisen zudem mit aller Deutlichkeit darauf hin, dass derartige akademischen Aktionen, die eine Ächtung wissenschaftlicher Einrichtungen und deren MitarbeiterInnen zum Ziel haben, gegen die Prinzipien der akademischen Freiheit agieren und gleichzeitig eine friedliche Lösung des Arabisch-Israelischen Konflikts ad absurdum führen.

Die Petition sowie weitere Informationen finden Sie unter:
www.spme.net und www.spme.net/petition

Public Affairs Beitrag vom 16.05.2006 Sarah Ross 

   




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