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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 11.07.2006

Tagebuch der Anne Frank verbrannt
Sarah Ross

Jugendliche in Pretzien haben am 24. Juni 2006 eines der wichtigsten Zeugnisse aus der Zeit des Holocausts verbrannt - ein Buch, das die meisten Menschen dort nicht einmal kennen.



Im Rahmen einer Sommerwendfeier sollen am 24. Juni 2006 Jugendliche aus Pretzien in Sachsen-Anhalt das Tagebuch der Anne Frank gemeinsam mit der amerikanischen Nationalflagge verbrannt haben. Den Angaben zufolge sei die Feier im dortigen Gemeindezentrum von dem Verein "Heimat Bund Ostelbien" organisiert worden,
der von Seiten des Verfassungsschutzes der rechten Szene zugeordnet wird.
Die Staatsanwaltschaft Magdeburg ermittelt nun aufgrund des Verdachts
der Volksverhetzung. Bislang konnten Polizei und Staatsanwaltschaft
drei Tatverd├Ąchtige ausmachen.

In diesem Zusammenhang wurde auch Kritik an dem B├╝rgermeister des Ortes, Friedrich Harwig, laut. Er selbst sei sowohl Mitglied der Linkspartei als auch Mitglied im "Heimat Bund Ostelbien". Daher forderte die Linkspartei Harwig auf, von seinem Amt zur├╝ckzutreten und sein Parteibuch zur├╝ckzugeben.

W├Ąhrenddessen hat Thomas Heppener, der Direktor des Berliner Anne Frank Zentrums, sich selbst ein Bild von dem kleinen Ort und den Menschen dort gemacht und auch an der B├╝rgerversammlung in Pretzien teilgenommen: "Dabei wurde deutlich, dass viele Menschen aus Pretzien das Tagebuch nicht kennen, es keine Auseinandersetzung mit rechtsextremen Positionen gibt und sich nur wenige f├╝r eine vielf├Ąltige Demokratie einsetzen," so Heppener. Daher will sich das Anne Frank Zentrum nun in Pretzien und dem Landkreis Sch├Ânebeck engagieren. Im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen, Weiterbildungsangeboten f├╝r Erwachsene, Trainings mit Jugendlichen und durch die Pr├Ąsentation der Ausstellung "Anne Frank. Eine Geschichte f├╝r heute", soll zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus beigetragen werden.
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Konto: 995, BLZ: 100 205 00

Anne Frank Zentrum
Rosenthaler Stra├če 39
10178 Berlin
Tel. +49 30 2888 656-00
Fax +49 30 2888 656-01
Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.annefrank.de


(Quellen: Anne Frank Zentrum Berlin, Spiegel-Online vom 3.7.2006)

Public Affairs Beitrag vom 11.07.2006 Sarah Ross 

   




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