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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 09.08.2006

Die Axe-Kampagne. Reaktionen unserer LeserInnen
Sharon Adler

Axe: tatsächlich nicht ironisch? Wir fragten nach: "Was denken Sie über die neue Axe-Kampagne? Gerade noch in den Grenzen des Ertragbaren oder schon im Abseits?" Schreiben Sie uns Ihre Meinung!



In der letzten Woche berichteten wir über die aktuelle Axe-Sommerkampagne "Ready for the ladies", die nicht nur den Werberat sondern auch unsere Redaktion beschäftigte. Wie sollte frau reagieren, wenn ein Thai Massage Shower Gel mit der Zurschaustellung von vermeintlich fernöstlichen Liebeskünsten beworben wird? Hier einige Reaktionen:

Melitta Walter aus München sieht die durchaus amüsante Seite der "geforderten Männer" in der Kampagne: "Auch in München wird kräftig an Tramhaltestellen plakatiert und ich komme mit Frauen unterschiedlichen Alters ins Gespräch. Ich frage einfach immer: Wie gefällt Ihnen die Anstrengung des jungen Mannes? Und wir amüsieren uns köstlich darüber, wie sehr doch hier vermittelt wird, dass ein Mann "es" nun mal "besser bringen" muss, als bisher. ... Frauenfeindlich find ich´s nun wirklich nicht. Also, einfach drüber lachen, die Karten sammeln und mit anderen Frauen drüber reden."

Eine sinnes-beleidigende Kampagne, findet IIka Fleischer aus der AVIVA-Redaktion: "Ich gehöre zu den Kino-Gängerinnen, die die vielen schlechten Filme vor allem wegen der oft guten Werbespots in Kauf nehmen. Die AXE-Werbung hat mir meinen letzten Kino-Besuch allerdings ziemlich vergällt. Nicht, weil ich sie sexistisch gefunden hätte, sondern weil Plot, Umsetzung und Message so deeeermaßen daneben sind - Kasperles Puppentheater auf Sub-Niveau! Wenn hier der Werberat eingeschaltet werden sollte, dann, weil diese AXE-Werbung sinn-entleert und sinnes-beleidigend daherkommt."

Anne Kräuchi fordert dazu auf, schlechtes Marketing mit bewussten Kaufentscheidungen zu quittieren: "Erst glaubt Frau ja eine ironische Kampagne zu sehen, aber als es klar ist, dass es ernst genommen werden möchte ... da wünsche ich den schlecht oder unbezahlten Praktikanten bei dieser Agentur, den Verantwortlichen für die schwache Idee und den Kunden, die das Produkt kaufen einfach viel Glück im Land ihrer feuchten Träume. Sorry, aber so doof war die Mehrheit noch nie und die quittieren das mit "Stehen lassen in den Regalen."

Auch wenn der Spot selber durchaus humorig sei, lässt die Umsetzung doch zu wünschen übrig, urteilt B.B.: "Der Spot ist schon so trashing, dass er schon wieder irgendwie witzig ist, obwohl die Umsetzung nicht besonders originell ist. Zudem ist der Text des Songs unter aller Sau. Der Sound an sich ist gut, aber der Inhalt?"

Vielleicht hat Axe auch mit den altbekannten Reflexen auf eine vermeintlich anzügliche Kampagne gerechnet und hätte diese gerne als gute PR verbucht. Aber clever angestellt war das leider nicht, so dass das geplante Skandälchen offensichtlich ungehört verpufft.

  • zum AVIVA-Artikel: "Ready for the ladies? Wohl kaum"

  • zur Axe-Kampagne


  • Was denken Sie über die neue Axe-Kampagne? Gerade noch in den Grenzen des Ertragbaren oder schon im Abseits?
    Mailen Sie uns, wir freuen uns auf die Debatte: mies@aviva-berlin.de

    Public Affairs Beitrag vom 09.08.2006 Sharon Adler 

       




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