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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 11.08.2005

Druckmachen lohnt sich - Streit um Frauenhaus beendet
Karin Effing

Das zweite autonome Frauenhaus in Spandau ist gesichert. Der Plan der Senatsverwaltung für Frauen die 51 Plätze auf 38 zu kürzen wurde verhindert. Frauensenator Wolf (PDS) gesteht Fehler ein.



Mit einem Bericht an den Hauptausschuss beendet jetzt die Senatsverwaltung für Frauen eine über ein Jahr währende Verwaltungsposse um den Standort und die Finanzierung des zweiten autonomen Frauenhauses. Immer wieder hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Sicherung des Standorts und der Finanzierung eingefordert. Nun übernimmt die Frauenverwaltung die bündnisgrünen Forderungen in nahezu allen Punkten.

Es sollen sogar noch Notplätze vorgehalten werden. Damit gesteht Frauensenator Wolf (PDS) ein, dass es ein Fehler war, zum Jahresanfang neun dringend benötigte Frauenhausplätze zu streichen - die Fraktionen der SPD und der PDS hatten dieser Kürzung zugestimmt. Das Frauenhaus verfügte 2004 noch über 60 Plätze.

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen hatte immer wieder darauf hingewiesen, dass sich die Platzzahl in Frauenhäusern am realen Bedarf orientieren muss und Realität ist, dass die Frauenhäuser in Berlin ausgelastet sind. Mehrfach mussten die Berliner Frauenhäuser in 2004 wegen Überbelegung geschlossen werden- diese Situation hat sich nicht verändert, ganz im Gegenteil.

Die Freude über den politischen Erfolg ist getrübt, wenn man bedenkt, dass durch dieses unsinnige Verwaltungshandeln, sowohl die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses als auch von Gewalt betroffene Frauen über ein Jahr in extremer Unsicherheit gearbeitet und gelebt haben. Ganz zu schweigen davon, was diese Verwaltungsposse an Kosten verursacht hat. Diese Mittel hätten sinnvoller zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen eingesetzt werden können.

Weitere Infos im Netz: www.gruene-fraktion-berlin.de

(Quelle: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, 09.08.2005)

Public Affairs Beitrag vom 11.08.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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