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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 17.08.2005

Europäische Politik für Gleichstellung von Frauen und Männern in Gefahr
Sarah Ross

NOWA und unabhängige Gleichstellungs- und Frauenorganisationen rufen zur Unterstützung einer internationalen Aktion auf, damit zukünftig die Gleichstellung der Geschlechter gesichert werden kann



In allen Ländern Europas und in allen Politikbereichen sind Frauen nach wie vor von Benachteiligung betroffen, obwohl sie nachweislich die Hälfte der europäischen Bevölkerung darstellen (s. z.B. Mitteilung der KOM – Sozialpolitische Agenda, BXL 9.2.05). Nun rufen unabhängige Gleichstellungs- und Frauenorganisationen in Europa alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich – gemeinsam mit der österreichischen Organisation NOWA – für die zukünftige Bereitstellung und Sicherung von EU-Ressourcen zur Verfolgung der Gleichstellung von Frauen und Männern stark zu machen.

Mit dieser Aktion soll eine breitenwirksame und internationale Aufmerksamkeit für die absinkende Gender-Politik in der EU erregt werden, um somit durch das EU-Parlament noch einmal Bewegung in die Sache zu bringen. Die österreichische Organisation NOWA erklärt auf ihrer Website, dass "in der kommenden EU-Programm-Periode 2007 – 2013 es [...] nach derzeitiger Planung nur mehr minimalistische EU-Programme zur Gleichstellung von Frauen und Männern geben [soll]. Innovative Frauenpolitik und –förderung sowie Aktionen zur Gleichstellung werden von EU-Ebene großteils auf nationale Ebene verlagert".

Die Kommission legt ein einziges integriertes Programm für Beschäftigung und soziale Solidarität (PROGRESS) vor, das für den Zeitraum 2007 bis 2013 gilt. Dieses Programm umfasst die Politikbereiche Beschäftigung, Sozialschutz und soziale Integration, Arbeitsbedingungen, Nichtdiskriminierung und Vielfalt, sowie Gleichstellung der Geschlechter. Zur Umsetzung des Programms schlägt die Kommission lediglich ein Finanzvolumen von 628,8 Millionen EURO für die gesamte Programmlaufzeit vor, was für den gesamten Bereich definitiv zu wenig ist. Im Bereich der Gleichstellung der Geschlechter im Rahmen von PROGRESS hat die Kommission die Mittel, die eigentlich für diesen Politikbereich zur Verfügung stehen müssten, vorab von 107,25 Mio. Euro auf 54,55 Mio. Euro gekürzt.

Daher werden alle Frauen und Männer Europas dazu angehalten, in einer Petition die EU aufzufordern, in der kommenden Strukturfondperiode 2007 -2013 die Verfolgung der Gleichstellung nicht nur zu proklamieren, sondern die entsprechenden Ressourcen in allen Strukturfonds ausdrücklich zu verankern! "Wenn die Europäische Union nicht ausdrücklich Ressourcen in allen Fonds dafür sichert und spezielle Programme zur Verfolgung des Gleichstellungsziels durchführt, droht die Gefahr, dass Projekte und innovative Maßnahmen zur Gleichstellung von Männern und Frauen nicht mehr die nötigen Ressourcen und Möglichkeiten zur Verfügung haben werden", so NOWA.

Für mehr Informationen und zur Unterstützung der Petition gehen Sie bitte zur Homepage:
www.nowa.at/genderequality

Public Affairs Beitrag vom 17.08.2005 Sarah Ross 

   




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