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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 01.09.2005

Neue Tempo-30-Abschnitte im Hauptstraßennetz
Maren Westensee

Die Rennstrecke auf Berlins Hauptstraßen hat ausgedient. Noch 2005 wird die Umsetzung neuer Tempo-30-Zonen zu mehr Ruhe und sauberer Luft auf Berlins Straßen führen.



Die gesetzlichen Anforderungen bei Luft und Lärm sind EU-einheitlich verschärft worden. Auch der Stadtentwicklungsplan Verkehr, das neue Verkehrssicherheits-Programm von Berlin und der kürzlich vom Senat beschlossene Luftreinhalteplan mit Aktionsprogramm, haben die Reduzierung verkehrsbedingter Emissionen und Lärmregulierung als Ziel. Die Ausdehnung von Tempo 30 im Hauptnetz der Stadt gilt hierbei als wichtige Maßnahmen und fährt außerdem zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Auf 16 zusätzlichen Abschnitten im Hauptverkehrsstraßennetz der Stadt wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nun Tempo 30 anordnen. Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Das statistische Risiko eines tödlichen Unfalls beim Zusammenstoß eines Kfz mit einem Fußgänger beträgt bei Tempo 30 nur einen Bruchteil des Risikos von Tempo 50. Unfälle bei gedrosseltem Tempo sind seltener und weniger gravierend. In den jetzt ausgewählten Straßenabschnitten können wir durch Tempo 30 den Lärm, die Luftbelastung und vor allem die Unfallhäufigkeit reduzieren."

Mehr als 100 hochbelastete Stellen im städtischen Hauptstraßennetz mit ca. 1.530 km Straßenlänge wurden identifiziert und im Hinblick auf die Wirkungen einer möglichen Temporeduzierung untersucht. Im Ergebnis wurde die Einführung einer Temporeduzierung bei 16 Abschnitten befürwortet. Bei dieser Entscheidung mussten alle Auswirkungen umfassend bewertet werden, wie zum Beispiel mögliche Verdrängung des Verkehrs in Nachbarstraßen oder Beeinträchtigung des Bus- und Straßenbahnverkehrs.

Durch Anpassung der Ampeln auf die reduzierten Geschwindigkeiten wird der Verkehrsfluss ("Grüne Welle") in den ausgewählten Abschnitten sichergestellt. Senatorin Junge-Reyer: "Bei Tempo 30 ohne Stop-and-go wird der Verkehrsfluss stetiger. Ein fairer Interessenausgleich zwischen Autofahrern und Anwohnern mit der Ausweisung dieser Tempo-30-Streckenabschnitte ist uns gelungen."

Im gesamten Straßennetz der Stadt werden durch die heutige Tempobeschränkung 72 Prozent geschont. Der größte Teil der bereits bestehenden Tempo-30-Straßen liegt allerdings in Wohngebieten, wo sich die Geschwindigkeitsbegrenzungen bewährt haben. Durch die Erweiterung um die neuen 16 Abschnitte werden nun auch die tempobeschränkten Hauptstraßen von 3,5 auf 3,8 Prozent des gesamten Hauptstraßennetzes erhöht.

Die neue Regelung wird ab November 2005 schrittweise umgesetzt, wenn technische Voraussetzungen wie die Anpassung der Ampelanlagen erreicht sind. Insgesamt werden ca. 4.700 AnwohnerInnen entlastet.
Außerdem ist eine Ausweitung der Tempo-30-Regelung in der Nacht geplant, um die AnwohnerInnen vor dem Lärm zu schätzen.

(Quelle: Pressemitteilung des Landespressediensts vom 31.08.05)

Public Affairs Beitrag vom 01.09.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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