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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 17.10.2005

Berliner Bündnis ruft zur Kundgebung in Berlin am 29.10.2005 auf
Sarah Ross

Al-Quds-Tag 2005. Auch in diesem Jahr rufen die AnhängerInnen Ayatollah Khomeinis am letzten Freitag des Ramadan zu Demonstrationen für die "Befreiung Jerusalems und Vernichtung Israels" auf.



Wenn sich der Ramadan seinem Ende neigt, werden in jedem Jahr weltweit Stimmen laut, die im Sinne Ayatollah Khomeinis zum Al-Quds-Tag aufrufen. Auch in diesem Jahr soll am 29. Oktober 2005, die bereits 1979 von Khomeini initiierte Demonstration für die "Befreiung Jerusalems (Al-Quds) und die Vernichtung Israels" stattfinden - vorne weg stehen die iranische Regierung und die khomeinitreuen IslamistInnen. In Teheran, im Libanon, London, Toronto, Jakarta und auch in Berlin schürt der Al-Quds-Tag antisemitischen Hass und dient nicht zuletzt der Machtsicherung der islamistischen Diktatur im Iran und ihrer AnhängerInnen - weltweit!

Eine zentrale Demonstration zum Al-Quds-Tag findet jährlich auch in Berlin statt, und zwar bereits seit 1995. Waren anfangs Parolen wie "Tod Israels" nicht zu überhören, so versuchen die VeranstalterInnen nun, nachdem der öffentliche Protest nicht mehr zu ignorieren war, ihre Absichten durch neutrale Slogans zu tarnen. Dennoch ist und bleibt der Al-Quds-Tag ein unverkennbarer Ausdruck blanken Hasses, den die Öffentlichkeit nicht tolerieren kann.

Auch in diesem Jahr macht das Berliner Bündnis gegen den Al-Quds-Tag seinen Unmut deutlich und protestiert gemeinsam mit prominenten UnterzeichnerInnen gegen diesen internationalen Propagandatag des politischen Islam. Es ist nicht nur ein Protest gegen die öffentliche Manifestation eines als Kritik an der israelischen Politik getarnten Antisemitismus, sondern auch gegen einen Angriff gegen universalistische Werte wie Freiheit, Gleichheit und Emanzipation.

Während sich wohlmeinende MultikulturalistInnen im Wegschauen üben und andere in diversen Abschiebeforderungen eine Lösung für die derzeit stattfindende Entwicklung in Deutschland zu sehen glauben, setzt das Berliner Bündnis gegen den Al-Quds-Tag auf die Solidarisierung mit den Opfern des politischen Islams, um eben diesen zu bekämpfen.

Der in der muslimischen Alltagskultur sich zunehmend ausweitende Antisemitismus ist nicht der einzige Ausdruck islamistischen Feindbild-Denkens: Weitere Formen dieser totalitären Ideologie sind Geschlechterapartheid und sexuelle Diskriminierung mit ihren verschiedenen Aspekten - Homophobie, Ehrenmorde, Steinigungen. Daher richtet sich die vom politischen Islam ausgehende Bedrohung gegen alle, die nicht der islamistischen Gesellschaftsform entsprechen. Die während des Al-Quds-Tags propagierte Ideologie brandmarkt selbst bestimmte Lebensformen als "gottlos", "verwestlicht" und "dekadent". Somit wird nicht nur unter jungen MuslimInnen ein gewaltbereites Klima gefördert, sondern auch in unserer Gesellschaft.

Deshalb ruft das Berliner Bündnis gegen den Al-Quds-Tag gemeinsam für den 29. Oktober 2005 zu einer Kundgebung gegen die Al-Quds-Tag-Demonstration in Berlin auf und möchte dazu anregen, auch in anderen Städten und zu anderen Anlässen, der islamistischen Propaganda engagiert entgegenzutreten.

Kundgebung in Berlin am Vormittag des 29. Oktober 2005, 10-14 Uhr.
Schlüterstraße, zwischen S-Bahn und Kantstraße
Berlin-Charlottenburg (S-Savignyplatz)


InitiatorInnen sind: Berliner Bündnis gegen den Al-Quds-Tag
Weitere Informationen und die Liste der ErstunterzeichnerInnen unter: www.gegen-al-quds-tag.de
Kontakttelefon: +49 (0)30-69569267
E-mail: info@gegen-al-quds-tag.de

Public Affairs Beitrag vom 17.10.2005 Sarah Ross 

   




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