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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 29.05.2006

Konferenz gegen Rassismus am 2. Juni 2006 in Potsdam
Sarah Ross

Die Flüchtlingsinitiative Brandenburg wird aufgrund der Zunahme rassistisch motivierter Übergriffe vor Beginn der WM 2006 die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, ...



die Nährboden für rassistische Gewalt sind, thematisieren.

Am 2. Juni 2006 veranstaltet die Flüchtlingsinitiative Brandenburg in der FHS Potsdam eine "Konferenz gegen Rassismus", in deren Anschluss auch eine Demonstration gegen Rassismus in Potsdam stattfinden wird. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen der Konferenz sollen an diesem Tag Perspektiven gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit entwickelt werden. Anlass dieser Tagung sind die zunehmenden, rassistisch motivierten Gewalttaten im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2006. Einmal mehr betrachten die Menschen den Werbeslogan Deutschlands "Die Welt zu Gast bei Freunden" mit kritischen Augen.

Besonders Flüchtlinge und MigrantInnen erleben immer wieder, dass Deutschland keineswegs frei ist von Rassismus und Diskriminierung, und fragen sich, wie freundlich dieses Land wirklich ist! Dass der WM-Slogan im Alltag nicht mehr als Schall und Rauch ist, zeigt sich zum Beispiel an dem Gesetz der Residenzpflicht, das Flüchtlingen verbietet, ihren Landkreis ohne eine spezielle Erlaubnis der Ausländerbehörde zu verlassen. Auch können die Übergriffe auf Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion in Deutschland nicht mehr ignoriert werden, auch wenn sie oft als eine Banalität abgetan oder gar negiert werden.

Die VeranstalterInnen der "Konferenz gegen Rassismus" weisen mit aller Deutlichkeit darauf hin, dass Ignoranz und gar die Verteidigung rassistischer Angriffe kaum die Basis bilden können, um den Rassismus in Deutschland bekämpfen, minimieren und abbauen zu können. Ein aktives Vorgehen gegen die Fremdenfeindlichkeit ist dabei auf verschiedenen Ebenen notwendig: in der Gesellschaft, der Politik, im juristischen System Deutschlands, in den Medien etc.

Als Konsequenz daraus organisiert die Flüchtlingsinitiative Brandenburg (FIB) eine Konferenz, um die bestehenden rassistischen Ressentiments in Deutschland öffentlich zu machen. Dabei sollen die folgenden Forderungen aufgegriffen und neu in die öffentliche Diskussion eingebracht werde:

1. Die Einrichtung eines Anti-Diskriminierungs-Gesetzes, dass MigrantInnen und Flüchtlingen, die in diesem Land leben, schützt, rassistische Angriffe sanktioniert, gleichen Zugang für alle Menschen in jeder Hinsicht ermöglicht und die juristische Verfahren zur Verfolgung rassistischer Straftaten beschleunigt. Denn ein Staat, der kein Antidiskriminierungs- und antirassistisches Gesetz hat, fördert den Rassismus.

2. Die Schaffung und Förderung spezieller Institutionen zur Unterstützung von Opfern rassistischer Gewalt.

3. Eine Atmosphäre in Deutschland, in der fremd aussehende Menschen gesehen werden als Menschen mit unterschiedlichen Professionen, Talenten und Fähigkeiten.

Programm und Aufruf der Konferenz:
10.00 - 11.00 Pressekonferenz
11.10 - 12.40 Rassismus in Deutschland - gesellschaftlicher, institutioneller und alltäglicher Rassismus in den Strassen (FIB, Opferperspektive Brandenburg, ARI e.V.)
12.40 - 13.20 Mittagessen
13.20 - 14.50 Diskriminierung, Ausgrenzung und Isolation von Asylsuchenden als Form von Rassismus (FIB, The Voice e.V.)
15.00 - 16.00 Rassismus und Diskriminierung in der Migrationspolitik (FIB und Plataforma)
17.00 Demo gegen Rassismus in Potsdam

"Konferenz gegen Rassismus"
Wann: 2. Juni 2006, 11 Uhr (für Nicht-Journalisten)
Wo: FHS Potsdam, Friedrich Ebert Strasse 4, 14467 Potsdam
VeranstalterInnen:
Flüchtlingsinitiative Brandenburg (FIB)
Eisenhart Straße 13
14469 Potsdam
Tel.: 0331-716499
E-Mail: fluchtlingsinitiativebrandenburg@yahoo.fr

Public Affairs Beitrag vom 29.05.2006 Sarah Ross 

   




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