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Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-denken.de





 

AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2014:

Berliner Chancengleichheitsprogramm für die nächsten vier Jahre gestartet
AVIVA-Redaktion

Der Senat hat in seinem Haushaltsbeschluss 2012/13 die Verlängerung des Berliner Chancengleichheitsprogramms bestätigt. Danach werden für weitere vier Jahre Maßnahmen zur Förderung von Frauen in...



...Forschung und Lehre und zur Stabilisierung der Wissenschaftskarrieren von Frauen gefördert.

Dem Programm stehen jährlich etwa 3,4 Mio. Euro zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sowie der Hochschulen.

28 Prozent der Professuren an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin sind weiblich besetzt, das sind nahezu 9 Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt. Die zuständigen Senatorinnen Dilek Kolat für den Frauenbereich und Sandra Scheeres für den Wissenschaftsbereich sind sich einig: "Berlin soll weiterhin an der Spitze bleiben."

Senatorin Scheeres sagte: "Berlins Führungsposition bei der Frauenförderung in Wissenschaft und Forschung ist gut. Zufrieden können wir aber noch lange nicht sein, wir müssen den Anteil gezielt weiter steigern. Das Land wird durch das beschlossene Programm auch weiterhin die Strukturen dafür sicherstellen."

Senatorin Kolat: "Mehr als ein Viertel aller Professuren an staatlichen Hochschulen werden von Frauen besetzt. Auch wenn das im Ländervergleich Spitze ist, kann und muss diese Anzahl noch gesteigert werden. Der Berliner Senat nimmt dafür auch in den kommenden Jahren einen Millionenbetrag in die Hand und setzt damit einen deutlichen Akzent bei der Förderung von Frauen in Wissenschaft und Forschung."

Die Auswahlkommission des Berliner Chancengleichheitsprogramms bewilligte 19 Professuren in Disziplinen, in denen Professorinnen unterrepräsentiert sind. Darunter waren acht vorgezogene Nachfolgeberufungen auf W2- oder W3-Professuren, z.B. in der Wirtschaftsinformatik, im Bauingenieurwesen und im Bereich des Öffentlichen Rechts. Darüber hinaus erhalten die Hochschulen finanzielle Mittel für Projekte, u.a. zur Integration von Gender-Aspekten in Forschung und Lehre, für Mentorinnenprogramme, Gastprofessorinnen oder Juniorprofessuren sowie für Promotionsstipendien für Frauen. Alle Hochschulen haben mehr Anträge gestellt als bewilligt werden konnten. Die Vielzahl der Anträge hat gezeigt, wie groß das Interesse der Hochschulen an diesem Programm ist, das mit seinem flexiblen Förderinstrumentarium und der Anerkennung der Autonomie und Besonderheiten der Hochschulen und ihrer Fächerkulturen maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Berlin bundesweit an der Spitze der Frauenförderung in Wissenschaft und Forschung liegt.

Weitere Informationen unter:

www.berlin.de/sen/frauen und www.berlin.de/sen/frauen/wissen






(Quelle: Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen)

Public Affairs > Politik + Wirtschaft erstellt: 02.02.2012

   




 
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