2014 weniger Frauenfußball unterm Hallendach als in den Vorjahren - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Sport AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 07.01.2014

2014 weniger Frauenfußball unterm Hallendach als in den Vorjahren
Sylvia Rochow

Nur in Magdeburg und Potsdam rollt während der Winterpause in der Frauenfußball-Bundesliga das Leder bei stark besetzten Hallenturnieren. Kein Budenzauber in Bielefeld und Kiel.



Zu Beginn des Jahres 2014 müssen die Fans auf zwei liebgewonnene Hallenturniere verzichten. Das internationale Traditionsturnier des TuS Jöllenbeck in Bielefeld verzichtet aus finanziellen Gründen auf die Austragung der 35. Auflage, die am 18. und 19. Januar hätte stattfinden sollen. Turnierdirektor Olaf Beugholt begründete den Verzicht Mitte November damit, dass zu diesem Zeitpunkt zu viele finanzielle Unwägbarkeiten bestanden hätten, so dass die VeranstalterInnen sich schweren Herzens dazu entschlossen haben, die Veranstaltung für ein Jahr auszusetzen. Bisher musste das Turnier nur zweimal, 1995 und 1996, abgesagt werden, als die Sporthalle abgebrannt war. Beugholt war es wichtig zu betonen, dass die diesjährige Absage eine einmalige Sache sei: "Wir sind zuversichtlich, dass es in einem Jahr mit Weltklasse 2015 auf genauso hohem Niveau weitergehen wird, wie man das von uns und unserem Turnier gewohnt ist." 2013 hatte der SC 07 Bad Neuenahr in Bielefeld gewonnen.
Auch vom in den vergangenen Jahren parallel stattfindende Nordcup in Kiel, bei dem u.a. schon Teams wie der 1. FFC Frankfurt, Turbine Potsdam, der VfL Wolfsburg und der FCR Duisburg angetreten waren, gibt es 2014 keine Auflage.

Umso mehr wird sich das Augenmerk des Publikums auf den DFB-Hallenpokal der Frauen richten, bei dem sich alle zwölf Bundesliga-Teams gegenüberstehen. Am 12. Januar, und damit erstmals an einem Sonntag, findet das Turnier in Magdeburg auf dem Kunstrasen der GETEC-Arena statt. Titelverteidigerin und Rekordsiegerin 1. FFC Turbine Potsdam wurde mit Bayer 04 Leverkusen, der SG Essen-Schönebeck und dem VfL Sindelfingen in Gruppe B gelost. In Gruppe A spielen die Bundesliga-Neulinge BV Cloppenburg und TSG 1899 Hoffenheim, der FF USV Jena und die viermaligen Siegerinnen vom 1. FFC Frankfurt. Eine Premiere gibt es in Gruppe C, in der die bisher als FCR 2001 bekannten Duisburgerinnen erstmals im Trikot des MSV antreten werden. Auch hier sorgten finanzielle Probleme dafür, dass sich die Fußballerinnen nach monatelang drohender Insolvenz eine neue sportliche Heimat suchen mussten und diese beim bisherigen Lokalrivalen fanden. Die Duisburgerinnen müssen sich mit dem FC Bayern München, dem SC Freiburg sowie den Triple-Gewinnerinnen vom VfL Wolfsburg auseinandersetzen.

Nach der erfolgreichen Premiere 2013 findet am 25. und 26. Januar in Potsdam zum zweiten Mal der "Internationale Turbine-Hallencup" in der MBS-Arena statt. Die Titelverteidigerinnen von Turbine bekommen es vor heimischer Kulisse mit Sparta Prag (Tschechien), Brøndby IF (Dänemark), Glasgow City LFC (Schottland), dem NÖSV Neulengbach (Österreich), MTK Hungaria (Ungarn), FC Honka (Finnland) und Young Boys Bern (Schweiz) zu tun.

Weitere Infos unter: www.frauenturnier.com, www.shfv-kiel.de, www.dfb.de und www.turbine-potsdam.de






Sport Beitrag vom 07.01.2014 Sylvia Rochow 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken