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AVIVA-BERLIN.de im April 2018 - Beitrag vom 22.04.2018

Jüdisches Leben von April bis Mai 2018 in Berlin und Potsdam
AVIVA-Redaktion

Mazal Tov - Das Jüdische Berlin pulsiert! Auf AVIVA-Berlin informieren wir Sie über die Vielfalt aktueller Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Filme, Debatten, Ausstellungen und Tagungen.



Liebe LeserInnen, an dieser Stelle finden Sie - chronologisch geordnet - ausgewählte Veranstaltungen in Berlin
Ausführlichere Informationen finden Sie auch unter unserer Rubrik Jüdisches Leben.

Darüber hinaus erhalten Sie auf den Seiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Informationen aus dem Gemeindeleben und die monatliche Gemeindezeitung zum Herunterladen, Beiträge im redaktionellen Teil, Veranstaltungen der Gemeinde und auch die anderer VeranstalterInnen sowie Termine jüdischer Feiertage unter: www.jg-berlin.org

  • Laufzeit der Ausstellung: 11. Dezember 2017 bis 30. April 2019
    Themenausstellung "Welcome to Jerusalem" im Jüdischen Museum Berlin
    In der Ausstellung wird die Geschichte Jerusalems von der Zeit des Herodes bis heute mit ausgewählten Themen dargestellt. In zehn Räumen, auf 1.000 Quadratmetern, werden die vielfältigen Herausforderungen Jerusalems aufgegriffen und mit historischen Exponaten, künstlerischen Reaktionen und medialen Inszenierungen präsentiert: Aspekte der Stadtgeschichte, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind Kulturhistorische Objekte mit Leihgaben aus internationalen Museen und aus Privatsammlungen, darunter aus dem Victoria & Albert Museum, der Tate, dem Musée du Quai Branly, den Uffizien und dem Israel Museum sind ebenso zu sehen sein wie Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen.
    Der Katalog zur Ausstellung, herausgegeben von Margret Kampmeyer und Cilly Kugelmann im Auftrag des Jüdischen Museums Berlin, erscheint bei Wienand, Köln (264 Seiten, 155 Abbildungen, Klappenbroschur, englische und deutsche Ausgabe. Buchhandelspreis 39,90€, Museumspreis 29,90€).
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Altbau, 1. OG
    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin
    Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
    Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr
    www.jmberlin.de/jerusalem

  • 04. März – 22. April 2018
    Kultur aus Israel: Ausstellung "Potsdam, Amsterdam, Tel Aviv". Arbeiten von Ruthi Helbitz Cohen und Jehoshua Rozenman
    Fragil und verwundbar wirken die Frauengestalten von Ruthi Helbitz Cohen. Auf großformatigen Papierarbeiten an der Wand und im Raum beleben sie das KunstHaus. Fragilität und Festigkeit, wie die der kompakten Glasskulpturen von Jehoshua Rozenman, sind kennzeichnend für die Arbeiten der KünstlerInnen. Beide arbeiten in drei Städten: Potsdam, Amsterdam und Tel Aviv. Nun stellen sie erstmals in Potsdam gemeinsam aus. In einer spannungsreichen, ortsbezogenen Inszenierung wird von den BetrachterInnen hohe Aufmerksamkeit gefordert.
    Veranstaltungsort: Kunstverein KunstHaus Potsdam e.V.
    Ulanenweg 9
    14469 Potsdam
    Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr. - So., 12.00 bis 17.00 Uhr, Do. 12.00 bis 20.00 Uhr
    Weitere Informationen unter: www.kunstverein-kunsthaus-potsdam.de

  • 8. bis 22. April 2018
    Installation "Sandkorn" von Micha Ullman in der Akademie der Künste Berlin
    Micha Ullman schafft Orte, die Selbstbegegnung erlauben. Er gräbt seine Werke in den Boden, hinterlässt Gruben in Israel, in Deutschland, an vielen Orten weltweit und eröffnet so ein Geflecht aus Assoziationen, Erinnerungen und Symbolik weit über politische Grenzen und Religionsunterschiede hinaus. Seine aktuelle Installation bezieht sich auf die Aussagen von Anwar as-Sadat und damit auf die Krisensituation und den Friedensprozess in Israel, verweist aber gleichzeitig auf eine universelle Bedeutungsebene.
    Eintritt frei
    Veranstaltungsort: Akademie der Künste
    Pariser Platz 4
    10117 Berlin-Mitte
    Öffnungszeiten: täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr
    www.adk.de/de/programm

  • Vernissage am 12. April um 19 Uhr.
    Ausstellung 12. April - 10. Mai 2018

    "Die Sprache der Farben", Ölmalerei und Aquarelle von Liza Zabarski
    Lisa Zabarski wurde 1980 in Kiew, in der Hauptstadt der Ukraine, geboren. Im Jahr 1990 wanderte sie zusammen mit ihrer Familie nach Israel ein. Sehr früh begann sie ihr Malerei Studium im Atelier des aus Weißrussland stammenden Künstlers Boris Karavanov. Die verschiedenen Aspekte der Malkunst erweckten das Interesse zur Philosophie, die Künstlerin setzte ihre Ausbildung an der Philosophischen Fakultät der Freien Universität in Israel fort.
    Seit 2007 stellt Lisa ihre Werke in privaten Galerien in Israel aus. 2015 veröffentlichte der Verlag Ergman ein Buch mit ihren Arbeiten und Texten. 2017 wurde Lisa Zabarski mit einem Preis vom israelischen Parlament ausgezeichnet, ein Preis, der jährlich an die/den beste/n VertreterIn der RückkehrerInnen im Bereich der schönen Künste vergeben wird.
    In ihren Gemälden beschäftigt sich Liza Zabarski mit vielfältigen Themen, darunter der Shoah.
    Veranstaltungsort: Galerie Vinogradov
    Chodowieckistr.25
    10405 Berlin
    www.eurusart.com
    lizazabar.wixsite.com/liza-zabarsky

  • 18., 19., und 22. April 2018, jeweils um 20:00 Uhr
    Tziporela: "Odd Birdz" im Admiralspalast Berlin
    "Odd Birdz" ist eine satirische Komödie, die Musik und Bewegung, Stand-up und Comedy in sich vereinigt, und damit ein Publikum aller Altersstufen rund um die Welt ansprechen möchte.
    Tziporela wurde vor über einem Jahrzehnt von neun AbsolventInnen der renommierten Theaterschule Nissan Nativ gegründet. Nach ihrem Abschluss traten die SchauspielerInnen mit einer erfolgreichen Komödie auf, die die Herzen der Israelis eroberte. Seitdem sind sie ein Team, das gemeinsam Stücke schreibt, choreographiert, Regie führt und innovative Theaterexperimente wagt.
    Die Vorstellung ist in englischer Sprache.
    Tickets ab 26 Euro bis 36 Euro
    Veranstaltungsort: Admiralspalast, Studiobühne
    Friedrichstr. 101-102
    10117 Berlin
    Weitere Informationen und Tickets unter: href="http://www.mehr.de/fileadmin/medien/Admiralspalast_Berlin/Spielplan_PDF/Admiralspalast_Spielplan_Maerz-April-2018.pdf" target="_blank">www.mehr.de
    tziporela.com/en

  • 19. bis 29. April 2018
    Werkschau Ruth Beckermann
    Seit Anfang der 80er Jahre steht die jüdisch-österreichische Dokumentarfilmerin und Künstlerin Ruth Beckermann mit ihren Arbeiten für ein politisches Kino, das aus persönlicher Sicht über Geschichte und Gegenwart reflektiert und sich mit Österreich, dem Judentum, Antisemitismus, Rassismus und Migration auseinandersetzt. Meist liegt ihren Filmen eine Reise zugrunde, die Bewegung ist ihr konstitutives Moment: Reisebewegung, Suchbewegung, Denkbewegung. Nach der Weltpremiere ihres Films WALDHEIMS WALZER im Forum und dessen Auszeichnung mit dem Dokumentarfilmpreis der Berlinale präsentiert das Arsenal in einer Werkschau ihre elf langen Dokumentarfilme aus den Jahren 1983 bis 2018.
    Ruth Beckermann ist vom 19. bis 21. April zu Gast.
    Veranstaltungsort: Kino Arsenal
    Potsdamer Straße 2
    10785 Berlin
    U-Bahn / S-Bahn Potsdamer Platz
    Bus M41, M48, M85, 200, 347
    Termine und Tickets sowie mehr Information zum Programm: www.arsenal-berlin.de
    www.facebook.com
    Telefon: +49-30-26955-100
    , Email: ticket(at)arsenal-berlin.de

  • 21. April bis 26. April 2018, Beginn: 19.30 Uhr
    Festivalklänge aus Jerusalem: "intonations - das Jerusalem International Chamber Music Festival" zum siebten Mal im Jüdischen Museum Berlin zu Gast
    Das Kammermusikfestival "intonations" findet unter der Leitung von Elena Bashkirova statt. Am Mittwoch, dem 25. April kommen LiebhaberInnen der französischen Kammermusik mit Stücken von Darius Milhaud, Jean Marie Leclair, Guillaume Lekeu, Ernest Chausson und Jean-Baptiste Barrière auf ihre Kosten. An diesem Abend sind unter anderem die Pianistin Plamena Mangova und die Violistin Liza Ferschtman zu erleben. Der israelische Shootingstar Lahav Shani, der mit nur 29 Jahren die Nachfolge von Zubin Meta am Israel Philharmonic Orchester übernehmen wird, spielt gleich zweimal am Klavier.
    Das ausführliche Programm finden Sie unter: www.jmberlin.de (Änderungen vorbehalten)
    Ort:
    BesucherInnenkarten: je Konzert: 29 €/25 €/16 €, erm. 25 €/21 €/12 €
    Vorverkauf: Online unter www.jmberlin.de, Tel. 030 – 25993 488 (täglich 10–16 Uhr) oder an der Kasse des Jüdischen Museums Berlin
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Glashof
    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin

  • 21. und 22. April 2018, jeweils um 20:30 Uhr
    Tanzperformance von Yotam Peled – "Home.Alone" Im Rahmen von "Nah dran extended"in den Uferstudios Berlin
    Die Reihe "NAH DRAN" präsentiert in regelmäßiger Folge neue oder weiterentwickelte kurze Stücke junger TänzerInnen und ChoreografInnen, wobei die Grenzen zu Körper-, Sprech- und Musiktheater sowie Performance offen sind.
    "Home.Alone" ist eine Geschichte von zwei Körpern, die zwischen Erinnerungen und unerforschten Phantasien springen. Sie durchlaufen eine fast mechanische Wiederholung von Ritualen, um zu versuchen, etwas zu fühlen, das verloren gegangen ist, um ihre Entscheidung füreinander zu bestätigen. Ihre Angst vor Einsamkeit bringt sie zusammen, ihre Angst vor Bindung bringt sie auseinander.
    "Die Performance ist das Spiegelbild einer Generation, die zwischen den Ideen der alten Romantik und der postmodernen nihilistischen Kultur verloren gegangen ist, geboren in eine Welt der Paare, Familien, eine Welt, die Einsamkeit fürchtet, wo jemand nur eins sein kann, wenn er ein anderes findet."
    Ticketpreise: 8 – 13 Euro
    Veranstaltungsort: Uferstudio 7
    Uferstr. 8/23
    13357 Berlin
    Weitere Informationen und Tickets unter: www.uferstudios.com

  • 1. – 6. Mai 2018 [außer 5.], 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr
    Sharon Brauner & Band: Uraufführung "Schmeckt" ["Shmekt"]
    Musik-Show

    In ihrem neuen Programm serviert sie ein musikalisches Menü aus phonetischen Köstlichkeiten: Als hors d´oeuvres werden jazzige Standards kredenzt, zum Aperitif prickeln ihre Lieblingslieder, zum Hauptgang serviert sie eigene neue und gereifte deutsche Melodien. Für´s Dessert schaut Brauner den Kollegen in die Töpfe, wo sie musikalische Patisserie vom Feinsten findet und leichtzüngig verfeinert. Gewürzt ist das Festmahl wie immer mit Braunerscher Chuzpe, Charme und einer geballten Ladung Yiddishkeit.
    Karten inkl. aller Gebühren: VVK € 19,90 - 34,90 // Abendkasse € 17,50 - 30,50. Ermäßigte Karten: € 12,50
    Veranstaltungsort: BAR JEDER VERNUNFT
    Schaperstr. 24
    10719 Berlin
    Weitere Informationen:
    www.bar-jeder-vernunft.de
    Telefon: 030-883 15 82, Email: tickets@bar-jeder-vernunft.de

  • Sonntag 06. und 13. Mai 2018, 14–17 Uhr
    Blockseminar zum 70. Jubiläum des Staates Israel mit Dr. Sylvia Powels-Niami: "Jerusalem und der Friedensprozess. Ein persönlicher Erfahrungsbericht."
    Eine Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule Berlin

    "Schon als Kind hatte ich großes Interesse an orientalischen Sprachen und Kulturen, insbesondere am Judentum und dem Hebräischen. Damit war für mich der ideale Studienort Jerusalem, wo ich nicht nur die weltbesten Gelehrten als Lehrer haben durfte, sondern auch die besondere Atmosphäre der Stadt auf mich wirken lassen konnte, die damals offen und optimistisch auf die Zukunft gerichtet war. Ich gewann großartige Menschen zu Freunden und genoss die zweisprachige Situation Jerusalems. Die Hebräische Universität bot beste Voraussetzung für die Forschung. (...) Ich lernte den Hohepriester der Gemeinde kennen und konnte in seiner Bibliothek mit Originalhandschriften arbeiten. Der Friedensprozess, der Höhen und Tiefen erlebte, bekam enormen Auftrieb durch den Friedensvertrag mit Ägypten. Ich erhielt ein Angebot von der Universität Kairo, ägyptische Studenten im Fach "Jüdische Studien" in Kairo auszubilden, was mir die Möglichkeit bot, eine Brückenfunktion auszuüben. Mit dem seitens Israels eingerichteten "Friedensbus" pendelte ich bequem zwischen Jerusalem und Kairo. Diese positive Entwicklung wurde jäh unterbrochen durch die Ermordung Jitzhak Rabins, die das Land in einen Schockzustand versetzte... ."
    Dr. Sylvia Powels-Niami studierte Semitistik, Arabistik, Islamwissenschaften und Judaistik an der Freien Universität Berlin sowie an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1994 ist sie Dozentin für Religionswissenschaft/Jüdische Studien an der Universität Potsdam mit den Schwerpunkten Aramäisch sowie sephardisches und orientalisches Judentum.
    Kursgebühr 20 Euro, MindestteilnehmerInnenzahl 8 (Anmeldefrist: 19.2.–2.3.2018)
    Persönliche Anmeldung mit Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses erforderlich (Jüdisches Gemeindehaus: Raum 11, Mo–Do 10–17 Uhr, Fr 10–15 Uhr)
    Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Raum 9
    Fasanenstraße 79–80
    10623 Berlin
    Das Programm der JVHS und mehr Informationen unter: www.jvhs.de

  • Dienstag, 29. Mai 2018, 19 Uhr
    Lesung der Journalistin und Autorin Andrea von Treuenfeld "Israel. Momente seiner Biografie" (Gütersloher Verlagshaus)
    Eine Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule Berlin

    Andrea von Treuenfeld hat Publizistik und Germanistik studiert und als Kolumnistin, Korrespondentin und Leitende Redakteurin u.a. bei der Welt am Sonntag gearbeitet. Die in Berlin lebende Autorin schreibt als freie Journalistin Porträts und Biographien. Anlässlich der Staatsgründung Israels vor 70 Jahren, am 14. Mai 1948, stellt sie ihr neues Buch vor.
    Ein Land, mit dem wir aufgrund der Historie unverbrüchlich verbunden sind und das doch immer wieder polarisiert. "Israel. Momente seiner Biografie" erzählt seine politische und persönliche Geschichte in kurzen, informativen Episoden. Zu jedem der siebzig "Lebensjahre" dieses komplizierten Staates werden zentrale und prägende, aber auch ungewöhnliche und unbekannte Ereignisse und Personen in Erinnerung gerufen. Ein umfassendes Lesebuch, so überraschend, erstaunlich und spannend wie das Land selbst.
    Eintritt frei
    Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Kleiner Saal
    Fasanenstraße 79–80
    10623 Berlin
    Mehr zur Autorin auf der Verlagswebsite: www.randomhouse.de/Autor/Andrea-von-Treuenfeld
    Das Programm der JVHS und mehr Informationen unter: www.jvhs.de
    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Andrea von Treuenfeld - Erben des Holocaust. Leben zwischen Schweigen und Erinnerung

    Fortlaufend:

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  • Veranstaltungen in Berlin > Jüdisches Leben Beitrag vom 22.04.2018 AVIVA-Redaktion 

       




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