Liebe LeserInnen, diese Seite wird regelmäßig aktualisiert, es lohnt sich also, öfter vorbeizuschauen! Zur Info - Sie finden die Termine chronologisch nach dem Beginndatum geordnet, bitte scrollen Sie sich daher am besten immer durch diesen Kalender, um zu einem bestimmten Datum zu gelangen. Ihre AVIVA-Berlinerinnen
02. Januar 2013 - 01. Dezember 2013 (vorl.) Kati von Schwerin Dass Kati von Schwerin sich noch immer als "gesellschaftsfähig" betrachten darf, hat nichts mit ihrer adeligen Herkunft zu tun. Sondern vielmehr damit, dass sie für Frust, Enttäuschung, Kummer, Schmerz und Bosheit ein Ventil hat, welches ihr den zerstörerischen Umgang mit Alltagsgegenständen wie z.B. Hauswänden, Autos, Ampeln, Kinderwägen etc. verwehren kann. Ihre Kunst verquickt Versatzstücke aus Pop Art und Klassischem Realismus, Design mit Malerei, Schrift und Bild, die Sprache der Werbung mit der Sprache des Existentialismus. Wenn plakative Bildinhalte auf plakative Titel treffen, liegt die Geschichte, die Message des Werks in ebenjener Diskrepanz, die in erlebter Weise den Ausschlag zu seiner Entstehung gegeben hat. Veranstaltungsort: Art Center Berlin (Atrium) Am Kupfergraben 4 10117 Berlin (Mitte) Öffnungszeiten: Freitag - Sonntag ca. 13:00 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung www.art-center-berlin.de www.kativonschwerin.com
24. Januar 2013 - 12. September 2013 Grafiken von Eva Alsdorf und Fotografien von Karin Berning Collagen (Arbeiten mit Papier) und Holzschnitte von Eva Alsdorf sowie Farb- und Makrofotografien von Karin Berning, die in den letzten Jahren entstanden sind. Eva Alsdorf nahm in den 80er Jahren am Malzirkel der Akademie der Wissenschaften (Adlershof) teil, später am Malkurs im Studio Otto Nagel bei Volkmar Götze. In den 90er Jahren lernte sie grafische Techniken, Holzschnitte und Radierungen kennen und Farbdrucke herzustellen. Die Ausstellung zeigt sowohl abstrakte, ungegenständliche Arbeiten als auch Bilder mit landschaftlichen Motiven, Blumen und Bäumen. Die Collage-Technik von Eva Alsdorf führt – besonders durch die Auswahl der unterschiedlichen Papiersorten und die geschnittenen und gerissenen Ecken und Kanten der Papiere – zu einer neuen Bildsprache. Karin Berning lernte den fotografischen Umgang mit Entfernung und Belichtung durch jahrzehntelange Arbeit mit einer Agfa-Silette-Kamera, was ihren heutigen Arbeiten besonderen künstlerischen Wert verleiht. In den 90er Jahren entdeckte sie die Makrofotografie und Farbe. Seitdem sind vor allem Blumen ihr Motiv. Es sind die vielen Farbnuancen der Blüten, die sie faszinieren. Mit jedem veränderten Lichteinfall erscheinen sie anders, mal kräftig, mal zart. Zumeist sind ihre Fotos nicht bearbeitet, jedoch hin und wieder verfremdet. Frauen und Männer sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: Ökumenisches Frauenzentrum Evas Arche e.V. Große Hamburger Straße 28 10115 Berlin Weitere Infos finden Sie unter: www.evas-arche.de Telefon: 030-282 74 35, Email: info@evas-arche.de
30.01.–12.08.2013 Aus der Sammlung: Kunst in Berlin 1933-1938 Verfemt. Verfolgt. Verboten. Beitrag zum Berliner Themenjahr 2013 "Zerstörte Vielfalt" 2013 findet in Berlin das Themenjahr zum Gedenken an die fatalen Auswirkungen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft statt. Die Eckdaten beziehen sich auf den 80. Jahrestag der Machtergreifung der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 und auf die Novemberpogrome 1938. Die Nationalsozialisten verhängten über avantgardistische und jüdische KünstlerInnen ein Ausstellungs- oder Arbeitsverbot. Ihre Werke wurden aus öffentlichen Sammlungen entfernt, in der Ausstellung "Entartete Kunst" auf diffamierende Weise zur Schau gestellt, ins Ausland verkauft oder zerstört. Seit ihrer Gründung 1975 ist es der Berlinische Galerie ein Anliegen, Werke jener KünstlerInnen, FotografInnen und ArchitektInnen für ihre Sammlung zu sichern, die durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten in ihrer Arbeit eingeschränkt wurden, in die Emigration getrieben oder ermordet wurden. Darüber hinaus erforscht die Berlinische Galerie, welche Werke der Sammlung ehemals in jüdischem Eigentum waren. Als Hauptwerke in der Sammlungspräsentation vertreten sind Arbeiten von Max Beckmann, Nikolaus Braun, Otto Dix, Otto Freundlich, Naum Gabo, Raoul Hausmann, Hannah Höch, Issai Kulvianski, Jeanne Mammen, Ludwig Meidner, Erich Mendelsohn, Felix Nussbaum, Joachim Ringelnatz, Erich Salomon, Arthur Segal, Hans Uhlmann und vieler Anderer. Im Gedenkjahr 2013 rückt die Berlinische Galerie in ihrer Sammlungspräsentation neben den bekannten auch die vergessenen und verfemten Künstler in den Fokus – wie Jankel Adler, Lou Albert-Lasard, Gottfried Heinersdorff, Rudolf Jacobi, Peter Lipman-Wulf, Anne Ratkowski und ihre GaleristInnen und SammlerInnen sowie den Architekturkritiker Werner Hegemann. Veranstaltungsort: Berlinische Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur Alte Jakobstraße 124 – 128 Berlin 10969 Weitere Informationen finden Sie unter: www.berlinischegalerie.de
31. Januar bis 31. Dezember 2013 "1933. Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums" Das Online-Projekt steht im Zeichen des Berliner Themenjahrs "Zerstörte Vielfalt". Zum 80. Jahrestag der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 präsentiert das Jüdische Museum Berlin ab dem 31. Januar auf seiner Website ausgewählte historische Zeugnisse. Dabei soll vor allem deutlich gemacht werden, wie sich die Diskriminierungs- und Verfolgungspolitik individuell und konkret auf die Betroffenen auswirkte und wie diese darauf reagierten. Das Online-Projekt folgt einer kalendarischen Struktur: Jede Woche erscheinen Dokumente und Fotografien, die sich auf den jeweiligen Tag vor 80 Jahren beziehen. Nach und nach entsteht ein Bild des von Schikanen, Ausgrenzung und Entrechtung geprägten Alltags der deutschen Juden. Zugleich wird deutlich, in welcher Vielfalt jüdisches Leben in Deutschland vor 1933 präsent war. Die Originaldokumente stammen überwiegend aus privaten Schenkungen und Nachlässen, die das Museumsarchiv aufbewahrt. Mit Hilfe von Transkriptionen und multimedialen Funktionen lassen sie sich individuell erschließen. Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin www.jmberlin.de/1933
16. März – 28. Juli 2013 verfemt, verfolgt – vergessen? Kunst und Künstler im Nationalsozialismus Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider Beitrag zum Berliner Themenjahr 2013 "Zerstörte Vielfalt" Das Stadtmuseum Berlin erinnert an die systematische Diffamierung der innovativen Kunst der Moderne der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts und die Ausgrenzung und Verfolgung, denen ihre SchöpferInnen unter dem Nationalsozialismus ausgesetzt waren. Die Sonderausstellung zeigt den fundamentalen Angriff auf die Kunst und wie diese sich im Widerstand als Form der Freiheit behauptet hat. Dabei offenbart sich ein großer stilistischer wie thematischer Facettenreichtum. Die Schau ist allen KünstlerInnen gewidmet, die verfemt, verfolgt oder ermordet wurden. Wie Ernst Ludwig Kirchner empfanden es im Verlauf der 1930er-Jahre immer mehr Künstlerinnen und Künstler als Ehrentitel, den Existenz vernichtenden Stempel der "Entartung" aufgedrückt zu erhalten. Der Sammler Dr. Gerhard Schneider hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, bekannte, meist aber übersehene oder bewusst ausgegrenzte künstlerische Leistungen ans Licht zu holen und sie dabei vor allem in ihrem historischen Kontext lebendig werden zu lassen. Von den in der Privatsammlung über 400 vertretenen KünstlerInnen werden für die Ausstellung vorzugsweise Arbeiten mit Bezug zur Metropole Berlin ausgewählt, die entsprechend der Kunstauffassung der Nazis zu ihrer Zeit als "entartet" gebrandmarkt wurden oder unter entsprechende Kriterien fielen. Veranstaltungsort: Ephraim-Palais | Stadtmuseum Berlin Poststraße 16 10178 Berlin Öffnungszeiten Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12–20 Uhr Weitere Infos unter: www.stadtmuseum.de/presse/ausstellungen Telefon: 030 - 24 002-162
05. April 2013 bis 05. Juni 2013 …im Augenblick Fotografieausstellung von Jutta Wieland Es sind die stillen Momente, der eine kurze Augenblick, den das Auge für immer festhalten möchte. In den Bildern von Jutta Wieland werden unsere Wünsche in Farbe gebannt - schön und vergänglich. Ihr Blick gilt dem Detail und folgt den Linien des Lebens - so abwechslungsreich und originell es sich uns darbietet. Jutta Wieland ist Werbetechnikerin, Webdesignerin, Werbemittelgestalterin und Fotografin Sie lebt in Berlin-Prenzlauer Berg. Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V. exklusiv für Frauen Potsdamer Str. 139 10783 Berlin-Schöneberg U2 Bülowstr., U1 Kurfürstenstr., U7 Kleistpark, Bus M48, M85, 187, M19 Haltestelle: U Bülowstr. Telefon: 030 / 215 14 14, Email: kultur@begine.de www.begine.de
13. April bis 25. Mai 2013 Marta Klonowska Die in Warschau geborene Künstlerin entnimmt die Motive für ihre gläsernen Tierplastiken historischen Gemälden oder auch Stichen. Die lebensgroßen, dreidimensionalen Objekte werden zusammen mit monochromen Reproduktionen der Bildvorlagen als Rauminstallationen präsentiert. In der Ausstellung "Puszek and Friends" zeigt die Galerie vier Installationen nach Bildvorlagen von Claude Louis Desrais, Francisco de Goya, Peter Paul Rubens und Charles d´Agar sowie eine Auswahl an Konstruktions- und Entwurfsskizzen von Marta Klonowska. Veranstaltungsort: lorch und seidel contemporary Tucholskystr. 38 10117 Berlin Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 13 bis 19 Uhr, Samstag, 12 bis 18 Uhr Open Weekend: Samstag, 27. und Sonntag, 28. April 2013, 11 bis 19 Uhr www.lorch-seidel.de
18. April bis 16. Juni 2013 Durchscheinende Dinge – Translucent Matters Annette von Dewitz, Silke Grossmann, Ann Provan Die Künstlerinnen – Vertreterinnen einer Generation, aber dreier unterschiedlicher Medien – zeigen Installationen, Objekte, Fotografien, Aquarelle und Gouachen. Wie der Titel der Ausstellung verrät, verbindet ihre Werke aus und auf Papier das Mehrschichtige, das nur scheinbar Verdeckte. Immer gehen die Künstlerinnen von der Realität aus, lassen phantastische Räume entstehen und evozieren aus Abstraktionen die unterschiedlichsten Assoziationen. Dabei tragen in allen Arbeiten Licht und Schatten zu einem spürbaren Widerstreit zwischen einem geheimnisvoll Verborgenen und der erkennbaren Realität bei. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 15–19 Uhr, Samstag und Sonntag 12–16 Uhr Veranstaltungsort: DAS VERBORGENE MUSEUM – Dokumentation der Kunst von Frauen e.V. Schlüterstraße 70 10625 Berlin Mehr Infos unter: www.artefakt-berlin.de www.dasverborgenemuseum.de Silke Grossmann Ann Provan Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Der Auftrag der Farbe. Die Expressionistin Ilse Heller-Lazard
19. April bis 25. Mai 2013 Finissage der 202. Ausstellung: Samstag, 25.05., 15 - 17 Uhr mit den Kuratorinnen Ilse-Maria Dorfstecher, Gabriela Ivan, Sabine Krusen: Gespräche zu den Künstlerinnen der Ausstellung "WIEDER IM LICHT - geehrt ausgegrenzt wiederentdeckt" Kate Diehn-Bitt, Oda Hardt-Rösler, Käthe Loewenthal, Käthe Münzer-Neumann, Lene Schneider-Kainer, Hedwig Woermann, Julie Wolfthorn, Augusta von Zitzewitz Begleitveranstaltungen zur Ausstellung: "Wieder im Licht! - Die Malerin Julie Wolfthorn" Die jüdische Künstlerin Käthe Münzer-Neumann – wiederentdeckt" Donnerstag, 16.05., 19 Uhr Ursula Rohloff vom traditionsreichen Internationalen Lyceum-Club Berlin e.V. fand Lebensspuren und Werke der Künstlerin, die Anfang 1933 Deutschland verlassen musste und bis heute dort vergessen ist. "...Grande Dame der Malerei – Augusta von Zitzewitz" Filmdokumentation von Anette von Zitzewitz, 2001 Donnerstag, 23.05., 19 Uhr Öffnungszeiten: Di-Fr 13.30 Uhr bis 18.30, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr Eintritt: Frei Veranstaltungsort: Inselgalerie Torstraße 207 10115 Berlin-Mitte Telefon: 030 – 2791808, Email: kontakt@inselgalerie-berlin.de www.inselgalerie-berlin.de
26. April 2013 bis 26. Mai 2013 "Zippers & Antlers", Elisa Pritzker, New York Elisa Pritzker ist eine internationale Künstlerin und unabhängige Kuratorin. Sie hat ihre mixed media works unter anderem in Einzelausstellungen den USA, Südamerika, Spanien, Italien, London, Deutschland, Griechenland und Israel gezeigt. Sie war im MoMA, im Queens Museeum und Dorsky Museum in Gruppenausstellungen beteiligt. In Berlin zeigen die Galerie TASTE MODERN zur Zeit 4 antlers (Rehgehörne) und 2 zippers/trunks (Teile von Baumstämmen). Elisa Pritzker verwendet die Reißverschlüsse symbolisch, sie eröffnet die Möglichkeit einer neuen Betrachtungsweise von Natur und sich ihr (der Natur) in einem tieferen Verständnis zuzuwenden. Die Antlers (Rehgehörne) sind Talismane und mit spontanen Zeichnungen der Künstlerin versehen, jedes Stück ist einzigartig und entsteht nahezu in meditativem Prozess. Veranstaltungsort: Galerie TASTE MODERN Fasanenstraße 29 (Zugang durch die Passage) 10719 Berlin-Wilmersdorf/Charlottenburg Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag: 15h00 - 18h00 jeden zweiten Freitag: 15h00 - 18h00 Eröffnungsreception: 04. Mai 2013, 19 - 21h00 in den Räumen der Galerie Kontakt: Sylvia Brandt www.taste-modern.de www.elisapritzker.com
26. April bis 15. Juni 2013 VALIE EXPORT: Bilder der Berührung Das besondere Augenmerk der Ausstellung liegt auf den Arbeiten der Künstlerin, in denen Berührung und Implikationen von Berührung in verschiedenen Medien, darunter Installation, Zeichnung, Fotografie, Video und archiviertes Material, Ausdruck finden. Gezeigt wird u. a. eine der bekanntesten Videoarbeiten von VALIE EXPORT, "TAPP- und TASTKINO", eine Performance, während welcher die Künstlerin eine Aluminiumbox um die nackte Brust trug. PassantInnen war es erlaubt, mit den Händen als BesucherInnen in ihr Miniaturkino einzutreten. In ihrer Konfrontation und Aneignung des männlichen Blicks ist diese Aktion zu einer Ikone feministischer Kunst geworden. Wieder taucht das Motiv der Berührung in VALIE EXPORTs Serie von Zeichnungen der frühen 1970er Jahre auf. Diese Arbeiten zeigen Darstellungen von Händen, die beschützen oder streicheln, Händen, die leiden, und Händen, die Leiden schaffen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Fotografien und Vitrinen mit Archiv- und Dokumentationsmaterial aus der langjährigen künstlerischen Praxis EXPORTs. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr Veranstaltungsort: Galerie ZAK | BRANICKA Lindenstr. 35 10969 Berlin Weitere Informationen: www.zak-branicka.com www.valieexport.at Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: re.act.feminism – performancekunst der 1960er und 70er jahre heute
02. Mai - 31. Mai 2013 Alles fließt. Arbeiten von Morena Regaiolli Die gezeigten Arbeiten von Morena Regaiolli reichen von sehr realistischen Ölbildern zu Bildern, die einer plötzlichen Eingebung folgend geschaffen wurden und deren Ergebnis nicht absehbar war. Hierfür greift die Künstlerin auf Acryl- und Sprayfarben zurück, in die Motive fließen Eindrücke der urbanen Landschaft und Elemente der Streetart ein. Das Thema der Ausstellung ist der Fluss der Zeit und ihre Wahrnehmung durch die Erinnerungen, diese alles andere als harmlosen Fragmente, die im Hexenkessel des Gedächtnisses immer wieder aufkochen. Veranstaltungsort: Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I. Linienstr. 138 10115 Berlin www.susi-frauen-zentrum.com
4. Mai bis 29. Juni 2013 Kim Bartelt "Right Here" Im Kern besteht der monothematisch-minimalistische Zyklus´ "Right Here" der Berliner Künstlerin aus unregelmäßigen Kreisen und Ringen, gemalt in verschiedenen Techniken und Variationen. Es gibt kein Muster oder Prinzip, welches die Streuung bedingt, Kreise und Ringe wirken wie zufällig, teils sogar beliebig angeordnet. In "Right Here" zeigt sie ein breites Spektrum an Formaten, Strukturen und Materialien. Erinnert ein Werk an galaktische Gebilde, sind bei anderen Ringe und Kreise tatsächlich auf die Leinwand aufgebracht worden. Manche Ringe scheinen sich durch die Leinwand zu drücken, während andere deutlich die gemalte Struktur deutlich erkennen lassen. Kim Bartelt spielt mit der Diskrepanz zwischen Dynamik und Statisch, von "Down There" über "Up Above", bis "Right Here". Veranstaltungsort: Galerie LackeFarben Brunnenstraße 170 10119 Berlin-Mitte Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11-18, Samstag 11-16 Uhr, und nach tel. Vereinbarung: (030) 48 62 57 11 www.lackefarben.com www.kimbartelt.com
7. Mai bis 15. September 2013 Kabinettausstellung "Bambi und die Relativitätstheorie: Bücher auf dem Scheiterhaufen der Nazis" Die "Relativitätstheorie" von Albert Einstein gehörte ebenso wie "Bambi" von Felix Salten zu jenen Büchern von über 350 AutorInnen, die auf den Scheiterhaufen der NationalsozialistInnen verbrannten. Im Rahmen des Themenjahres "Zerstörte Vielfalt" erinnert das Jüdische Museum Berlin mit der Eröffnung dieser Sonderausstellung an die Bücherverbrennung vor 80 Jahren. Erstmals werden 93 Bücher aus der Sammlung von George Warburg im Rafael Roth Learning Centers gezeigt. Die thematische Zuordnung der ausgewählten Bücher greift sechs der sogenannten "Feuersprüche" auf, die zur Inszenierung der Bücherverbrennung gehörten. Die präsentierten Werke machen die Vielfalt, die nach 1933 systematisch vernichtet wurde, beispielhaft sichtbar. Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Rafael Roth Learning Center (UG Neubau) Lindenstraße 9-14 10969 Berlin Mehr Infos unter: www.jmberlin.de
Eröffnung: Dienstag, 21. Mai.2013, 18 Uhr Ausstellungsdauer: 22. Mai bis 31. August 2013 Werkstattschau: Israelis in Berlin In Berlin wohnen etwa 18.000 Menschen mit israelischem Pass. Welche Motive hatten sie, hierher zu kommen? Was bedeutet die Stadt heute für sie? Haben sie Angst vor rassistischen Übergriffen? Und überhaupt – sind alle Israelis jüdisch? In einer Workshop-Reihe hatten über 100 Berliner Kinder und Jugendliche die Chance, Israelis in Berlin kennenzulernen und zu befragen. Aus den persönlichen Begegnungen und der erlebten Vielfalt entstanden neun individuelle Figurenportraits und Kurzvideos, die in der Werkstattschau zu sehen sind. Die Begegnungen bildeten den Auftakt für die Neugestaltung der Ausstellung "Villa Global". Im Rahmen des Themenjahres "Zerstörte Vielfalt" wird die Werkstattschau in Anwesenheit der Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport von Tempelhof-Schöneberg, Jutta Kaddatz eröffnet. Grußwort:Dr. Michael Jansen, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum Einführung: Petra Zwaka, Museumsleiterin und Mike Prashker, Merchavim, Israel. Im Anschluss: Gespräch mit Prof. Dr. Fania Oz-Salzberger, Autorin des Buches "Israelis in Berlin" (2001) und den Projektbeteiligten, Moderation: Shelly Kupferberg. Die Werkstattschau ist Teil des deutsch-israelischen Austauschprojektes "Identität und Zugehörigkeit – Lernräume", das vom Jugend Museum in Zusammenarbeit mit Merchavim, The Institute for the Advancement of Shared Citizenship in Israel seit 2012 durchgeführt und im Rahmen des Bundesmodellprojektes "Heimat Berlin. Migrationsgeschichte für Kinder" von der Stiftung Deutsch-Israelisches ZukunftsforumÖffnungszeiten: Mo, Di 10–16 Uhr, Mi–Do 10–18 Uhr, Fr 10–14 Uhr, Samstag, Sonntag 14–18 Uhr, Projekttage für Schulen: Mo bis Fr 9 bis 13 Uhr, nur nach Voranmeldung, mail@jugendmuseum.de Interaktive Familienführungen: jeden So 11 Uhr (bis 30. Juni 2013) Veranstaltungsort: Jugend Museum Schöneberg Hauptstraße 40/42 10827 Berlin Weitere Informationen: www.jugendmuseum.de www.heimat-berlin.info
24. Mai - 18. August Vernissage: Freitag, 24. Mai 2013, 18:00 Uhr Brigitte Lux "Mysterien" In ihrer Ausstellung "Mysterien" zeigt Brigitte Lux eine Auswahl ihrer Monotypien und handcolorierten, vielfigurigen Lithografien. Die Malerin, Grafikerin und Schöpferin keramischer Bildwerke lebt in Berlin und auf dem Werkshof Wolfsruh bei Gransee. In ihren Blättern finden sich geheimnisvolle Wesen zu einem mal ironischen, mal nachdenklich stimmenden Geschichtenreigen. Ihre detailreichen Bildergeschichten erzählen mit einem Hang zum skurrilen Humor von den allzu-menschlichen Angelegenheiten unseres täglichen Lebens. Veranstaltungsort: Frauenkreise Choriner Str. 10 10119 Berlin Telefon: 030 - 280 61 85, Email: kontakt@frauenkreise-berlin.de www.frauenkreise-berlin.de
25. Mai 2013 – 11. Juli 2013 DIE DINGE 4 I Um-Bauen DIE DINGE | Interdisziplinäres Kunstprojekt der GEDOK Brandenburg Verhandelt werden nachhaltige und umweltpädagogische Aspekte sowie gesellschaftliche Fragestellungen zu Konsum, Selbermachen, Wiederverwertung und Recycling in seinen unterschiedlichen Formaten über künstlerische Präsentationen hinaus. Die in Workshops mit Kindern und Jugendlichen wie SchwedterInnen kreativ verwandelten Gegenstände sind als individuelle Dinge-Beiträge Teil der Ausstellung, in deren Mittelpunkt die Ordnung von Dingen steht. Die Kunstprojekte beschäftigen sich mit Raumordnungen wie dem Archivieren und Bewahren von Dingen. Wir begegnen musikalischer und philosophischer Einordnung von Dingen und Sprache, der Neuordnung von inneren und äußeren Dingen wie auch ihrer Umordnung, Transformation und Funktion. Die Werke regen die Betrachtung aus veränderten Wahrnehmungshorizonten an, wodurch sich der Wert eines Dings an den Wirkungen von Konsum, Überfluss und (Wegwerf)-Gesellschaft bricht. Schirmherrin: Professor Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Veranstaltungsort: Galerie am Kietz I Kunstverein Schwedt e.V. im Tabakspeicher Schwedt/ Oder Gerberstraße 2 16303 Schwedt/ Oder Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch: 10 - 16 Uhr, Donnerstag 10 - 18 Uhr, Sonntag 15 - 17 Uhr www.gedok-brandenburg.de www.kunstverein-schwedt.de
27. Mai bis 28. Juni 2013 Ausstellung: "...wie das Atmen frischer Luft." - NS-Opfer aus Osteuropa Gezeigt werden Menschen, deren Lebenswege durch den Zweiten Weltkrieg und deutsche Gewaltherrschaft bestimmt wurden. Sie überlebten Konzentrationslager, sahen, wie ihre Dörfer von den deutschen BesatzerInnen niedergebrannt wurden, waren ZwangsarbeiterInnen und PartisanInnen: Neun ZeitzeugInnen aus Belarus, Russland und der Ukraine berichten von ihren Schicksalen. Die Journalistin Lesya Kharchenko hat TeilnehmerInnen des Förderprogramms "Treffpunkt Dialog" der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" in den drei Ländern porträtiert und sie zu diesem Programm interviewt. Weitere Informationen unter: www.stiftung-evz.de Informationen zum Förderprogramm: www.stiftung-evz.de Veranstaltungsort: Foyer der Stiftung EVZ Lindenstraße 20–25 10969 Berlin Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Zehn Jahre Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft Stiftung EVZ fördert Projekte für NS-Opfer in 2010 Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte - ZeitzeugInnen-Interviews für den Schulunterricht
31. Mai 2013– 24. August 2013 Vernissage: Donnerstag, 30.Mai 2013, 19 Uhr Führung durch die Ausstellung mit den Künstlerinnen: Samstag, 24. August, 16 Uhr Heim_Spiel Spandau Beteiligte Künstlerinnen: Carola Czempik | Frauke Danzer | Nadya Dittmar | Nina Heinrichs | Gabriele Styppa | Sibylla Weisweiler "Heim_Spiel" ist eine 2012 vom Frauenmuseum Berlin entwickelte Ausstellungsreihe, die in Berlin lebenden und professionell arbeitenden Künstlerinnen Gelegenheit zur Präsentation gibt und damit den oft strapazierten Begriff von Berlin als der Kunstmetropole Europas auch abseits der bekannten Kunstmeilen mit Inhalt füllt. Die sechs Künstlerinnen haben nicht nur sehr unterschiedliche Werdegänge, sondern bilden auch ein großes Spektrum künstlerischer Ansätze ab, wobei gleichzeitig deutlich wird, wie vielschichtig der Begriff "Heim" interpretiert werden kann. Veranstaltungsort: Gotisches Haus Spandau (U7 Altstadt Spandau) Breite Straße 32 13597 Berlin Öffnungszeiten: 31. Mai 2013– 24.August 2013, Montag – Samstag 10 – 18 Uhr, Feiertage geschlossen Email: info@frauenmuseumberlin.de www.frauenmuseumberlin.de
1. Juni - 27. Juli 2013 Vernissage am Freitag, 31. Mai 2013 von 19-21 Uhr Invasive Plants | Assemblagen und Zeichnungen von Dafna Kaffeman Brother, you can believe in stones, as long as you don´t throw them at me lauten Titel und Überschrift von Dafna Kaffemans jüngster Assemblage aus ihrer Serie Invasive Plants. Das Zitat der syrisch-amerikanischen Psychologin Wafa Sultan (The clash of Civilizations, Al-Jazeera TV, 21. Februar 2006) ist in arabischer Schrift auf den Bildträger gestickt und erscheint spiegelverkehrt. Davor schwirren düstere Libellen, von denen es scheinbar Pilze und Kartoffelkäfer regnet. Im Hintergrund sind kartografische Umrisslinien israelischer Bauprojekte in Ost-Jerusalem zu sehen. In der Serie Invasive Plants legt Kaffeman ihre hochästhetischen Glas-Objekte über gestickte Zitate und Zeichen zu Themen wie Aggression, Unterdrückung und Gewalt. Die umseitig abgebildete Assemblage entstand im Januar 2013 während Kaffemans Gast-Dozentur am Institut für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen im Westerwald. Dort hörte sie von dem Gerücht aus dem Zweiten Weltkrieg, dass alliierte Flugzeuge Kartoffelkäfer als biologisches Kampfmittel über Deutschland abgeworfen hätten. Dafna Kaffeman wurde 1972 in Jerusalem geboren und lebt in Tel Aviv. Veranstaltungsort: lorch+seidel contemporary Tucholskystr. 38 10117 Berlin (Mitte) Öffnungszeiten: di-fr 13-19 h, sa 12-18 h Telefon: 030-978 939 35, Email: info@lorch-seidel.de www.lorch-seidel.de
07. Juni 2013 - 07. August 2013 Vernissage: Freitag, 07. Juni 2013, 19.00 Uhr Rahmenprogramm mit "Die Kessen Berlinessen" "Zwei Farben blau" – Arbeiten von Ursula Scherer Mit Blau als Farbe des Himmels assoziieren wir Unendlichkeit, Ferne, Weite, Sehnsucht, Freiheit und Unabhängigkeit. Mit Blau als Farbe des Wassers assoziieren wir das Unbewusste und Unbekannte, die Intuition, das Mystische, das Spirituelle. Blau beschreibt auch unterschiedlichste Gemütszustände: Engländer verbinden mit Blau Melancholie (feeling blue), für die deutschen RomantikerInnen war die legendäre "Blaue Blume" das Symbol des gesuchten Paradieses. Neben der Bedeutung der Sehnsucht und des Glücks (die blaue Stunde, die Fahrt ins Blaue), steht aber auch die der Täuschung und der Lüge. So können wir ins Blaue hinein planen, jemand verspricht uns das Blaue vom Himmel herunter. Wenn wir zu blauäugig sind, können wir froh sein, wenn wir, statt unser blaues Wunder zu erleben, mit einem blauen Auge davonkommen. Die psychologische Wirkung der Farbe Blau, wie wir auf sie reagieren und was sie mit uns macht, könnt ihr versuchen, herauszufinden. Ursula Scherer fasziniert die Farbe Blau immer wieder aufs Neue, egal ob sie aktiv beim Malen oder passiv in der Betrachtung in sie eintaucht. Ursula Scherer hat Kunst studiert und als Kunstpädagogin gearbeitet. Sie ist Raiki-Meisterin, was auch ihre Malerei beeinflusst. Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V. exklusiv für Frauen Potsdamer Str. 139 10783 Berlin-Schöneberg U2 Bülowstr., U1 Kurfürstenstr., U7 Kleistpark, Bus M48, M85, 187, M19 Haltestelle: U Bülowstr. Telefon: 030 / 215 14 14, Email: kultur@begine.de www.begine.de
Eröffnung: 8. Juni 2013, 15 Uhr Ausstellungsdauer: 8. Juni – 23. Juni 2013 Ausstellungsprojekt Endmoräne e.V. - VERLANDET [1.0] Kunst an der Grenze zwischen Stadt und Land Zwei signifikante Schnittstellen besetzt das Projekt Endmoräne diesen Sommer: Im Nahtbereich von Stadt und Land siedelt es gleichzeitig entlang der Schneise zwischen Innen- und Naturraum. Waren bis dato Brandenburg und das Berliner Umland Dreh- und Angelpunkt der alljährlichen Ausstellungen, verlagern nun 16 Künstlerinnen des Vereins – wie immer mit geladenen Gästen - ihre Arbeiten aus dem Schutz leerstehender Gebäude ins Freie und dichter an die Metropole. In einem Landschaftsschutzgebiet nahe der Stadtgrenze spannen die Protagonistinnen den Bogen zwischen Romantik, Sozialkritik und Urbanismus. Schauplatz ist der Lenné-Park in Dahlwitz-Hoppegarten. Das rund zweihundert Jahre alte Idyll ruht still verträumt als Zeugnis klassizistischer Gestaltungskunst neben der frequentierten Schnellstraße B1/B5. Dieser Kontrast ist Thema und Konzept. Die Beziehung zwischen städtischen, ruralen, architektonischen und landschaftlichen Koordinaten wird dabei hinterfragt und ausgelotet. Die Kunst "verlandet" hier mit voller Absicht. Mit der Verpflanzung von drinnen nach draußen reagiert VERLANDET [1.0] auch auf die Situation des dem Park vorgelagerten Schlosses, welches sich aktuell im Bauzustand befindet. Werden, Vergehen, Umbruch und Erneuerung. Die Dialektik von Zivilisation und Natur im Spiegel unbehauster Kunst. Mit Arbeiten aus beinah allen Genres. Mit Arbeiten von Kerstin Baudis, Ka Bomhardt, Anja-Christina Carstensen, Monika Funke Stern, Gisela Genthner, Masko Iso, Ingrid Kerma, Gunhild Kreuzer, Gabriele Leidloff, Annette Munk, Dorothea Neumann, Patricia Pisani, Ursula Reich, Antje Scholz, Erika Stürmer-Alex, Tina Zimmermann und SchülerInnen des Einstein-Gymnasiums Neuenhagen. Veranstaltungsort: Lenné-Park des Schlosses Dahlwitz-Hoppegarten Rudolf-Breitscheid-Str. 39 15366 Dahlwitz-Hoppegarten Öffnungszeiten: jeweils Samstag und Sonntag von 12 – 18 Uhr, mit Führungen und Aktionen. www.endmoraene.de
11. Juni 2013 - 31. Juli 2013 Verleihung des Marianne Werefkin-Preises 2013 – Gruppenausstellung der Kandidatinnen Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e. V. verleiht den Marianne Werefkin-Preis 2013 an die Künstlerin Caro Suerkemper. Gezeigt wird, neben den Arbeiten der Preisträgerin, zum ersten Mal auch eine Gruppenausstellung aller am Wettbewerb beteiligten Künstlerinnen. Die Schirmherrin der Ausstellung ist die Kunstsammlerin Ursula Pietzsch, unter den JurorInnen waren Elvira Bach, PD Dr. Rosa Gräfin von der Schulenburg (Akademie der Künste, Leiterin der Kunstsammlung), Hanna Marie Ebert (Kunstsammlung Vattenfall), Dr. Heinz Stahlhut (Berlinische Galerie, Leiter der Sammlung Bildende Kunst) und Ute Gräfin von Hardenberg (Vorsitzende des Archiv Vereins der Berliner Künstlerinnen von 1867 e.V.). Öffnungszeiten: Mo-Fr 12 - 20 Uhr, Sa/So 14 - 20 Uhr Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: Galerie Pankow Breite Str. 8 13187 Berlin www.galerie-pankow.de
21. Juni 2013 - 18. August 2013 re.act.feminism #2 – a performing archive Eröffnung: Freitag, 21. Juni 2013, 19 Uhr Samstag, 22. Juni bis Sonntag, 23. Juni, jeweils ab 11 Uhr: Eröffnungsprogramm mit Live-Performances, Gesprächen und Vorträgen Das mehrjährige Ausstellungs- und Archivprojekt zeigt über 250 Film- und Foto-Dokumente der feministisch inspirierten und genderkritischen Performancepraxis im transkulturellen Kontext. Der Fokus liegt auf Arbeiten aus den 1960er bis frühen 1980er Jahren sowie zeitgenössischen Positionen. Es sind Werke von bekannten Künstlerinnen und Neuentdeckungen aus Ost- und Westeuropa und den USA sowie aus Ländern Lateinamerikas und des Mittleren und Nahen Ostens zu sehen. Über die Festschreibung eines Kanons hinaus wird die Vielfalt performativer Strategien hervorgehoben und das komplexe Verhältnis von Live-Performance, Dokumentation und Rezeption befragt. Eintritt: zum Eröffnungsprogramm 8 bzw. 10 Euro, zur Ausstellung 4 bzw. 6 Euro, bis 18 Jahre und am 1. Sonntag im Monat frei Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11–19 Uhr Veranstaltungsort: Akademie der Künste Hanseatenweg 10 10557 Berlin www.adk.de Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: re.act.feminism – performancekunst der 1960er und 70er jahre heute re.act.feminism - Interview mit Bettina Knaup und Beatrice E. Stammer
Fortlaufend:
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