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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 06.02.2008

12. Verleihung des Femina-Film-Preises
Anna Tremper

Die Nominierungen für den Femina-Film-Preis durch den Verband der Filmarbeiterinnen stehen fest. Der Preis für Frauen in der Filmbranche wird dieses Jahr zum 4. Mal auf der Berlinale überreicht



"Leider weniger Filme als sonst", sagt Silvana Abbrescia-Rath, Vorsitzende des Verbandes der Filmarbeiterinnen und seit 12 Jahren Organisatorin der Ausschreibung, als sie die Nominierungen für den 12. Femina-Film-Preis bekannt gab. Für den mit 3.000 Euro dotierten Preis wurden 18 Filmfrauen nominiert, die in neun deutschsprachigen Spielfilmen aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Perspektive für Ausstattung, Kamera, Kostüm und Schnitt verantwortlich waren. Im Vergleich dazu gingen im letzten Jahr 30 Frauen, die an 14 deutschsprachigen Produktionen mitgearbeitet hatten, ins Rennen um den Filmpreis.

Wie schon in den letzten beiden Jahren konnte keine Frau für den Soundtrack eines Films nominiert werden. Die Filmmusik wurde auch bei den diesjährigen deutschsprachigen Produktionen nicht von Frauen geschrieben. Der Femina-Film-Preis ist der einzige Preis im deutschen Filmbereich, der nicht von einem Ministerium, einer Institution oder einer Industrie subventioniert. Die Dotierung des Preises und die Organisationskosten werden allein durch den Verband der Filmarbeiterinnen getragen.

Frauen in der Filmbranche
Die Statistik des nun seit 12 Jahren existierenden Femina-Film-Preis führt vor Augen, dass Frauen in der Filmbranche nach wie vor unterrepräsentiert sind. Die seit 1996 erhobenen Zahlen zeigen, dass der Gesamtanteil von Frauen in der Filmbranche seither von 34 auf 40% gestiegen ist. Die höchste Frauenquote gab es 2005 mit 43,6%. Insgesamt ist also ein Zuwachs zu verzeichnen, zur Gleichberechtigung fehlt jedoch noch ein ganzes Stück und in einigen Bereichen scheint es für Frauen nahezu unmöglich, dauerhaft Fuß zu fassen. In der Kategorie Kamera gab es mangels möglicher Nominierungen in den vergangenen zwölf Jahren drei Nullrunden und für Filmmusik konnten im gleichen Zeitraum überhaupt nur fünf Frauen gefunden werden, die für diese Auszeichnung in Frage kamen. Ein schwaches Ergebnis, das die Notwendigkeit dieser Auszeichnung offenbar macht.

Zur Jury, die die Preisträgerin ermitteln wird, gehören Adriana Altaras (Schauspielerin, Regisseurin) Bettina Böhler(Filmeditorin, Preisträgerin des Femina-Film-Preises 2007) und Ann-Kristin Reyels (Regisseurin). Ziel des Femina-Film-Preises ist es, die Bedeutung der künstlerischen Arbeit der mitwirkenden Frauen für das Gesamtresultat eines Filmes hervorzuheben.

Zur Bedeutung des Femina-Film-Preises sagt Jurymitglied Adriana Altaras: "Prozentual gesehen sind immer noch zu wenig Frauen in künstlerisch-technischen Berufen beschäftigt. Ich finde den Preis wichtig, um auf die Arbeit dieser Frauen aufmerksam zu machen."

Nominiert für den 12. Femina-Film-Preis sind:

  • Ausstattung
    Stephanie Brenner, "Nacht vor Augen" von Brigitte Bertele (D) - Forum
    Maria Gruber, "Revanche" von Götz Spielmann (A) - Panorama
    Susanna Cardelli, "Helden aus der Nachbarschaft" von Jovan Arsenic (D) -
    Perspektive

  • Produktdesign
    Vittoria Sogno, "Feuerherz" von Luigi Falorni (A/D) - Wettbewerb
    Bele Schneider, "Kirschblüten" von Doris Dörrie (D) - Wettbewerb

  • Szenenbild
    Iris Teschner, "Chiko" von Özgur Yildirim (D) - Panorama

  • Kamera
    Judith Kaufmann, "Feuerherz" von Luigi Falorni (A/D) - Wettbewerb

  • Kostüm
    Monika Gebauer, "Nacht vor Augen"von Brigitte Bertele (D) - Forum
    Lore Tesch, "Chiko" von Özgur Yildirim (D) - Panorama
    Monika Buttinger, "Revanche" von Götz Spielmann (A) - Panorama
    Kristina Bille, Renate Janewski, "Die Dinge zwischen uns" von Iris Janssen (D) - Perspektive
    Ulrike Scharfschwerdt, "Die Besucherin" von Lola Randt (D) - Perspektive
    Isabelle Baumgartner, "Teenage Angst" von Thomas Stuber (D) -Perspektive
    Sabine Greunig, "Kirschblüten" von Doris Dörrie (D) - Wettbewerb

  • Schnitt
    Karina Ressler, "Revanche" von Götz Spielmann (A) - Panorama
    Natali Barrey, "Die Besucherin" von Lola Randt (D) - Perspektive
    Nicola Undritz, "Die Dinge zwischen uns" von Iris Janssen (D) - Perspektive

  • Perspektive
    Anja Pohl, "Feuerherz" von Luigi Falorni (A/D) - Wettbewerb
    Inez Regnier, "Kirschblüten" von Doris Dörrie (D) - Wettbewerb

Die Jury des 11. Femina-Film-Preises entschied sich im Rahmen der 57. Berlinale dazu, die Mitarbeit von Bettina Böhler an dem Wettbewerbsfilm "Yella", Regie Christian Petzold und mit Nina Hoss in der Hauptrolle, zu prämieren. Die Cutterin überzeugte, so die Jury, durch einen Schnitt, der die "komplexe Erzählstruktur durch seinen souveränen Rhythmus trägt. Er lässt mit Eleganz und Leichtigkeit den Zusammenklang von Regie, Kamera und Sounddesign entstehen. Unmerklich führt er die Zuschauer und Zuschauerinnen in eine Welt, die von jedem Bild zum nächsten voller Überraschungen ist."

Anlässlich der "Hamburger Erklärung der deutschen Filmemacher", die die Frauen um die Forderung nach einer gerechten Verteilung der Produktionsmittel zwischen den Geschlechtern ergänzten, wurde der Verband der Filmarbeiterinnen 1979 gegründet. Der Verband vertritt die Interessen Film schaffender Frauen. Im Herbst 1999 feierte der Verband sein 20-jähriges Jubiläum mit der internationalen Tagung "die FRAU die MACHT der FILM".


Weitere Infos zum Verband der Filmarbeiterinnen finden Sie unter: www.verbandderfilmarbeiterinnen.de

Women + Work Beitrag vom 06.02.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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