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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 15.11.2011

Michaela Nachtrab erhält den Darboven IDEE-Förderpreis 2011
AVIVA-Redaktion

Der Hamburger Unternehmer Albert Darboven, Inhaber und Geschäftsführer des Hamburger Traditionsunternehmens J.J. Darboven, hatte 1997 die Idee, einen Förderpreis speziell für innovative und...



... tragfähige Business-Ideen von Frauen ins Leben zu rufen. Ein Preis, der nach wie vor einzigartig ist und besonders innovative Gründungsideen von visionären Frauen würdigt.

Die renommierte Auszeichnung, die am 10. November 2011 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Hamburger Rathaus vergeben wurde, ist mit 75.000,- Euro dotiert und damit wesentlich mehr, als die Anerkennung des unternehmerischen Potenzials von Frauen. Es ist eine Auszeichnung und wirkliche Starthilfe für Frauen, die mit unternehmerischer Weitsicht neue Wege gehen und mit ihrem Wirken neue Arbeitsplätze für andere schaffen. "Wir wollen nicht nur zum Schritt in die Selbständigkeit aufrufen, wir wollen einen Schritt in das unternehmerische Risiko handfest begleiten und mit unseren Möglichkeiten den Weg junger Unternehmerinnen in die Selbständigkeit ebnen", so Darboven.

Den 1. Preis erhielt Michaela Nachtrab mit ihrer Firma VerbaVoice GmbH. Das 2009 von Nachtrab gegründete Unternehmen bietet ein System zur Erkennung und Darstellung von Sprache in Echtzeit. Damit wird für Hörgeschädigte über ein Mobiltelefon oder ein internetfähiges Endgerät, wie beispielsweise ein Laptop, das gesprochene Wort als Text, entsprechend einer wörtlichen Live-Transkription, mit hoher Genauigkeit und geringer Zeitverzögerung übermittelt. Damit erhalten Hörgeschädigte die Möglichkeit, Besprechungen oder Vorlesungen durch Mitlesen zu verfolgen. Die Basis von VerbaVoice ist eine neuartige Kombination aus automatischer Spracherkennung, persönlich zugeschalteten Distanz-Schriftdolmetschern, eigenen entwickelten Online-Anwendungen und moderner Mobiltechnologie.

Ein 2. Preis in Höhe von 5.000,- Euro sowie einen 3. Preis in Höhe von 3.000,- Euro wurden an Sophie Rosentreter (Ilses weite Welt GmbH & Co. KG) und an Britta Hilt (IS Predict GmbH) vergeben.

Das Unternehmen "Ilses weite Welt" entwickelt, produziert und vertreibt interaktive Filme mit entsprechendem Begleitmaterial für Menschen mit Demenz. Der Name des Unternehmens geht auf Ilse Bischoff zurück, der an Alzheimer erkrankten und 2009 verstorbenen Großmutter von Sophie Rosentreter. Die Filme sind speziell auf die Bedürfnisse von demenziell erkrankten Menschen abgestimmt. Die Kombination aus Kameraführung, Schnitt, Perspektiven, Erzählgeschwindigkeit und dem Filmthema sorgt dafür, dass Betroffene sich auf die Bilder einlassen können, ohne durch zu komplexe Handlungsstränge überfordert zu werden. Durch die Kombination mit gestalteten Begleitbüchern, Fotokarten und Gegenständen zum Anfassen, Ertasten und Entdecken wird aus den Filmen ein ganzheitliches und interaktives Konzept, das es den Betreuenden leicht macht, die kommunizierten Gefühle in Gesprächen, gemeinsamen Aktivitäten und Aktivierungsübungen aufzugreifen und zu vertiefen. Ergänzend existiert ein umfassendes und abgestimmtes Schulungskonzept für Umgang und Beschäftigung mit Demenzerkrankten.

Die "IS Predict GmbH", das Unternehmen Britta Hilts aus Saarbrücken, hat ein innovatives IT-Verfahren entwickelt, welches die Effizienz in energieintensiven Bereichen steigert und somit deutlich Kosten senkt. Dabei deckt es gerade in hoch vernetzten Prozessen die positiven und negativen Einflussfaktoren des Energieverbrauches auf. Das Verfahren ist selbstlernend, das heißt, dass das Softwaremodul "Erfahrungen sammelt" und gemäß dem Gelernten zukunftsrelevante Entscheidungen fällt oder empfiehlt. Zusätzlich kann es speziell einen stark variierendem Energiebedarf hochgenau prognostizieren, was zu günstigerem Energieeinkauf und zur optimierten Verteilung führt. Die Energy Intelligence Solution selbst ist generisch und kann in unterschiedlichen Anwendungsbereichen die Energieeffizienz steigern.

Existenzgründungen von Frauen in Deutschland

Obwohl der aktuelle Anteil an Frauen bei Existenzgründungen mit 37 Prozent nach wie vor unterrepräsentiert ist, belegt die hohe Anzahl der Interessentinnen am Darboven IDEE-Förderpreis das vorhandene Potenzial von Existenzgründerinnen in Deutschland: allein in diesem Jahr wurden 132 Konzepte eingereicht.

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Verleihung des Darboven IDEE-Förderpreises 2009

Darboven IDEE-Förderpreis 2007. Die Preisverleihung fand am 8. November 2007 in Hamburg statt

IDEE-Förderpreis 2005 für Existenzgründerinnen


(Quelle: KfW Themendienst Chefinnensache Existenzgründung (Ausgabe 9-2011))

Women + Work Beitrag vom 15.11.2011 AVIVA-Redaktion 

   




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