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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 09.06.2008

Unterstützung für das indische Frauenmagazin Manushi
AVIVA-Redaktion

Die Manushi-Redaktion in Neu Delhi ist in den Hungerstreik getreten, um gegen die Vertreibung von HändlerInnen vom Nehru-Platz zu protestieren. Unterschreiben Sie Manushis Online-Petition!



NEWS 18. Juni 2008: Der Hungerstreik von der Manushi-Redaktion und den VerkäuferInnen des Nehru Platzes ist beendet, nachdem sie mit ihren Forderungen Erfolg hatten. In einer Presseerklärung erklärt Madhu Kishwar: In the light of the firm assurance given by the Lt Governor´s office for alternative sites for displaced Nehru Place vendors by June 18th evening, the indefinite hunger strike and satyagraha has been called off for the time being. We are hoping that the uprooted vendors will be able to rehabilitate Nehru Place vendors at the agreed upon place till such time as permanent tehbazari sites are allotted to Nehru Place and other vendors by August 30th, as per the directions of the Supreme Court. If not, we have no choice but to continue the battle....


Manushi: A Journal for Women and Society gehört zu den ältesten feministischen Magazinen weltweit. 1978 wurde es von Madhu Kishwar und Ruth Vanita, zwei Akademikerinnen, in Neu Delhi gegründet, um eine Brücke zwischen feministischer Wissenschaft und politischem Aktionismus zu schlagen. Manushi (Hindu für ´Menschin´) ist zudem ein Verlag, der Sachbücher und fiktionale Literatur veröffentlicht sowie Sponsorin von Vorträgen und Trainingsseminaren zu allen Themen, die Frauen betreffen und fördern.

Am 6. Juni 2008 ist die Redaktion von Manushi in unbefristeten Hungerstreik getreten, um weltweit gegen die staatlich geduldete gewaltsame Vertreibung von HändlerInnen vom Nehru-Platz zu protestieren. Die Chefredakteurin Madhu Kishwar, die im vorigen Jahr schon bei einem Deutschlandbesuch auf Menschenrechtsverletzungen ihres Landes hinwies, sucht mit dieser verzweifelten Aktion nun nach Unterstützung ihres Kampfes. Als Gandhi-Anhängerin befürwortet die Autorin den gewaltlosen Widerstand und teilte mit, dass sie und ihre Mitarbeiterinnen ihren Hungerstreik gemeinsam mit den betroffenen HändlerInnen notfalls bis zum Tode durchführen wollen.

AVIVA-Berlin geht der Bitte des Journalistinnenbunds (JB) nach, die Aufmerksamkeit auf diesen Fall zu richten. Laut JB hat Madhu Kishwar (sie steht in direkter nachrichtlicher Verbindung mit dem JB-Mitglied Dr. Sibylle Plogstedt) in ihrer Zeitschrift schon seit Jahren über Säuberungsaktionen gegen HändlerInnen berichtet, an denen auch die indische Polizei sowie BehördenvertreterInnen beteiligt waren. Das zweimonatlich erscheinende Magazin musste zeitweise eingestellt werden, weil die gesamte Redaktion massiv bedroht wurde.

Link zur Online-Petition von Manushi: www.petitiononline.com/VENDORS/petition

Weitere Infos:

Manushi: www.manushi-india.org

Weiterlesen auf AVIVA Berlin:
Interview mit der indischen Botschafterin Meera Shankar

Pratibha Patil als erste Präsidentin von Indien vereidigt

Women + Work Beitrag vom 09.06.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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