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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 08.05.2008

Ana Ivanovic tritt bei den Qatar Telecom German Open als Titelverteidigerin an
Sylvia Rochow

Die 20jährige gewann im vergangenen Jahr in Berlin und ist Teil des aktuellen serbischen Tenniswunders. AVIVA sprach vor ihrem ersten Match bei den Qatar Telecom German Open 2008 mit ihr.



AVIVA-Berlin: Ana, Sie sind in diesem Jahr als Titelverteidigerin bei den Qatar Telecom German Open am Start. Wie sind Ihre Erinnerungen an das Turnier 2007?
Ana Ivanović: Ich sehe diesen Sieg hier in Berlin wirklich als einen der Wendepunkte in meiner Karriere an. Ich hatte auch davor schon gut gespielt, aber erst dieser Titel hat mir das Gefühl gegeben, dass ich mein Spiel wirklich gefunden habe und von da an lief es noch besser für mich. Klar, dass ich sehr schöne Erinnerungen an das Turnier habe.

AVIVA-Berlin: Was ist Ihr größtes Ziel in dieser Saison?
Ana Ivanović: Ich möchte mich natürlich erstmal für die Year End Championships der besten acht Spielerinnen der Saison qualifizieren. Aber darüber hinaus ist es mein größtes Ziel, die Nummer 1 der Welt zu werden. Ich habe um mich herum ein tolles Team, bin fit und denke, dass ich in diesem Jahr noch viel erreichen kann.

AVIVA-Berlin: Im Sommer finden auch die Olympischen Spiele statt...
Ana Ivanović: Ja, ich bin sehr auf Peking gespannt. Das wird meine erste Olympiateilnahme sein, und ich freue mich schon darauf, mein Land dort zu repräsentieren und natürlich auch, andere Sportlerinnen und Sportler zu treffen.

AVIVA-Berlin: Stimmt es, dass Sie nebenbei Kurse an einer Universität belegen?
Ana Ivanović: Ja, das ist richtig. Ich habe mich für das Fach Wirtschaftswissenschaften entschieden und studiere an der Uni Belgrad.

Fotos: © Bonnie Glänzer
AVIVA-Berlin: Wie lässt sich das mit Ihrer Profikarriere in Einklang bringen?
Ana Ivanović: Es ist natürlich hart, sich trotz der ganzen Reiserei, des Trainings etc. aufzuraffen, etwas für das Studium zu tun. Man muss da schon selbst ziemlich hinterher sein, denn es ist wirklich schwierig, überhaupt etwas Zeit neben dem Tennis zu finden. Aber jetzt war ich ja zum Beispiel gerade eine Weile verletzt, da konnte ich mich mehr ums Lernen kümmern. Ich werde bestimmt nicht so schnell fertig sein, wie andere – aber ich finde es wichtig, überhaupt eine Art von Abschluss zu erreichen.

AVIVA-Berlin: Sie kommen aus Serbien, einem Land, das in den letzten Jahren eine bewegte politische Vergangenheit hatte. Inwieweit können SportlerInnen Ihrer Meinung nach da Einfluss nehmen?
Ana Ivanović: Ich glaube, Sport ist eine tolle Möglichkeit, um Leute wieder zusammenzubringen. Tennis ist u.a. durch Jelena Jankovic, Novak Djokovic und mich bei uns jetzt zu einer der beliebtesten Sportarten geworden, und ich habe den Eindruck, dass die Fans nicht nur unsere Erfolge, sondern auch unsere persönliche Meinung respektieren und uns zuhören. Im Gegenzug versuchen wir natürlich, Serbien gut zu repräsentieren, wenn wir um Ausland unterwegs sind.

AVIVA-Berlin: Konnten Sie sich schon ein bisschen in Berlin umschauen?
Ana Ivanović: Nein, leider noch nicht. Bevor das Turnier losgeht ist es immer sehr schwierig, weil wir vor allem trainieren. Aber wenn ich nach dem Turnier die Gelegenheit dazu habe, würde ich das natürlich gerne nachholen.

AVIVA-Berlin: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei der Titelverteidigung!

Weitere Infos zur Qatar Telecom German Open unter: www.german-open.org

Women + Work Beitrag vom 08.05.2008 Sylvia Rochow 

   




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